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Das Gästebuch von hinterkaifeck.net

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Kommentar von root am 20.04.2009; 16:44:48 Uhr

Danke!

Das Gästebuch fragt mich, ob ich ein Mensch sei.
So genau weiß ich das gar nicht! :-D

Aber hinterkaifeck.net find ich reuthauengigantisch gut!
Danke an stalinstadt und alle Mitarbeiter für diese gute Seite.

LG
maschenbauer

Kommentar von mima am 20.04.2009; 18:43:52 Uhr

Danke

Danke für alles und dass Ihr einfach da seid!

Kommentar von teoma am 22.04.2009; 09:37:12 Uhr

Dank und Gruß aus Trier

Dann möcht' auch ich 'nen Gruß hier lassen,
an alle die sich mit Hinterkaifeck befassen.

So mancher hier scheint fast besessen,
damit die schaurige Tat nie sei vergessen.

Auch wenn die Tat wohl nie wird geklärt,
man so vieles von einst doch hier erfährt.

Der Dank geht an stali, bernie, dew und hexenholz,
hauinolo, jaska, elfee, angra und auch badesalz.

Sowie allen die nicht namentlich genannt sind hier,
send ich 'nen lieben Gruß aus dem alt-ehrwürd'gen Trier.

Kommentar von M.M am 06.05.2009; 20:43:41 Uhr

Interessante Seiten

Sehr Interessante Seite. Ich selbst stamme aus einem Dorf unweit von Kaifeck und wuchs mit den Gerüchten und Geschichten über die grausige Tag auf, welche meine Großeltern (ich bin ein '68er)
oft erzählten. Die orig. Bilder alderdings hab ich noch nie gesehen.

Kommentar von Johannes Bach am 08.06.2009; 21:10:06 Uhr

Hinterkaifeck

Wir sind am Sonntag von Alsmoos nach "Hinterkaifeck" gewandert. Es war dort schon ein komisches Gefühl.

Kommentar von mystery286 am 30.07.2009; 16:50:58 Uhr

Klasse Seite

Bin durch Zufall auf Eure Page gestoßen und ziemlich lange geblieben. War super interessant. Hab schon mehr über HK gelesen aber die Foto´s zu sehen war mal was neues.
Ich persönlich hoffe das sich die Morde evtl noch aufklören lassen. Wer weiß vielleicht sind ja in ein paar Jahren Ermittlungsmethoden ala CSI möglich.

Jedenfalls werde ich Eure Seite nun regelmäßig besuchen um auf dem laufenden zu bleiben:-)

Kommentar von Verena Sigl am 31.07.2009; 11:53:34 Uhr

Danke

Hey Leute ich finde eure Seite super ich möchte euch danken, das ihr euch so sehr bemüht. Ich interessiere mich sehr dafür, da ja mein Urgroßvater mit dabei war.

Kommentar von Moni am 31.07.2009; 19:34:59 Uhr

Schauderhafte Dorfgeschichte

Sehr interssant,diese Zusammenhänge aus damaliger Zeit nachzulesen und Hintergründe zu erfahren, wie so eine grausame Tragödie passieren hat können.
Den Ermittlern sei gedankt für Ihre gute Arbeit, die trotz aller Grausamkeit nicht in Vergessenheit geraten darf.

Kommentar von regina am 20.08.2009; 09:32:17 Uhr

hinterkaifeck

Tolle Seite! Vielen Dank an alle die sich um die Inhalte bemüh(t)en. Diese schaurige Geschichte veranlasst mich und meinem Mann immer wieder zu neuen Gedanken wie und was damals gewesen sein könnte. Macht weiter so!

Kommentar von Mara am 24.08.2009; 23:43:08 Uhr

Danke für so viele Informationen

Ich bin froh dass es eure Seite gibt. Als Augsburgerin geht mir das Thema nicht aus dem Kopf.
Gerade weil es so schlimm war und sogar Kinder noch sterben mussten.
Viele Grüsse sowie ein recht grosses Dankesehr, dass ihr soviel Informatives über damals für alle Interessierten einsehbar macht.

Hinterkaifeck ist immer noch ein riesengrosse Geheimnis.

lg, Mara

Kommentar von Geli M. am 10.09.2009; 17:22:08 Uhr

Hinterkaifeck

Nachdem ich das Buch Tannöd (sehr gut) gelesen habe, bin ich auf diese Seite gekommen.
Sehr interessant und schaurig.

Kommentar von Marcus am 12.09.2009; 07:22:56 Uhr

Gruß aus Nürnberg

Servus,

befasse mich jetzt schon seit ein paar Jahren mit HK. Hab´das Buch von Peter Leuschner und "Tannöd" gelesen. Letzteres ist sehr gut geschrieben, man merkt aber doch das Plagiat. Das Buch von Leuschner ist super.

Liebe Grüße aus Nürnberg!

P.S. Ich denke, der Fall wird so mysteriös bleiben, wie das "Wembley-Tor".

Kommentar von Frasier am 16.09.2009; 16:49:46 Uhr

Hinter Kaifeck

Hi Ihr
Aufmerksam auf den Fall bin ich durch den Film, Der sich ja nur um den Kern der Sache beschäftigt.
Dadurch wurde ich auf euch Aufmerksam.
Der reale Fall ist ein Fall ist der wohl nie geklärt werden kann, ich glaube gerade deswegen ist dieser Fall so spannend.
Ich finde es Klasse von euch das ihr euch soviel Mühe mit der Seite macht.
Weiter So.

Kommentar von Michaela am 30.09.2009; 02:26:07 Uhr

meine uroma war damals ein Kind und hatte dort gewohnt

Der Mord ist deshalb ungeklärt, weil das Dorf damals schwieg. Es deutet sehr viel auf die Aussage hinaus, dass das Dorf daran beteiligt war, darum schwiegen und schweigen heute immer noch alle Nachfahren.
Leider waren damals die Leute sehr gläubig und empfanden vieles als eine Schande, was in Wirklichkeit keine war.
Ich hoffe, euch ist dieser Beitrag hilfreich, lg Michaela

Kommentar von Kitty am 18.10.2009; 16:50:05 Uhr

Ich bin mal wieder hier

Hallo zusammen

ich lese nun schon seit geraumer Zeit hier mit.Ich muss sagen diese Seite ist wirklich sehr gut geworden.
Ich hatte zwar nun lange "HK-frei" aber es zieht mich dennoch immer wieder zurück.
Vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch an mich.
Mein Mann und ich waren damals bei der "Freizeit SOKO HK" dabei.
Alles Liebe

Kitty

Kommentar von Günther K. am 26.10.2009; 20:54:28 Uhr

Hinterkaifeck, eine grausige Tat!!

Ja, Hinterkaifeck ist schon eine eigentümliche Geschichte. Ich finde diese Homepage sehr gut gemacht und interessant. Einige meiner Vorfahren, sowie ich sind nicht weit davon geboren und aufgewachsen. Diese Begebenheit hat mich persönlich schon immer in ihren Bann gezogen. Nun durfte ich in diesem Jahr bei der Dokumentation von Kurt K. Hieber mitwirken, was einem das Geschehen noch näher brachte. Ich hoffe dass wir alle in den Bann der Dokumentation "Hinterkaifeck“ gezogen werden.
LG ( Sargträger ) Günther

Kommentar von Lena Weicherer am 10.11.2009; 13:46:40 Uhr

Mysteriös

Aufgrund des neuen Kinofilms "Tannöd" habe ich die Geschichte von Hinterkaifeck recherchiert und habe immer noch soviele Fragen. Die Ermittlungsarbeiten am Tatort und die ersten Tage danach waren mehr als eine Katastrophe. Viele Zeugen wurden erst viel zu spät befragt. Und viele einfache aber damals schon bekannte Maßnahmen nicht ergriffen. Letzen Montag unternahm ich dann eine Reise nach Hinterkaifeck, das es ja so nicht mehr gibt und zu dem Grab der Gruber´/Gabriel´. Es wird wahrscheinlich nie mehr aufgeklärt werden wer diese furchtbare Tat begangen hat, leider.

Kommentar von Gina am 11.11.2009; 18:06:02 Uhr

HK

also die seite ist ja mal echt gut geworden...ich bin jeden tag auf der seite...das thema lässt mich einfach nicht mehr los...die tat ist richitg krass...im winter werde ich wenn ich bin bayern mir mal den tatort anschauen..auch wenn der hof dort nicht mehr ist....

Kommentar von xXBunnyXx am 14.11.2009; 10:15:49 Uhr

Ich finde euche Seite echt super...was ich richtig gruselig finde sind die bilder...und was ich mich frage: wie kann man 3 kleine Kinder umbringen?
Vor allen Dingen der kleinste, er war doch viel zu klein wenn er überlebt hätte den Täter wiederzuerkennen... warum musste er denn sterben? Warum mussten alle streben?

Kommentar von Brocky am 19.11.2009; 00:24:19 Uhr

Kindermörder!

Man man,

die armen Kinder!


Kommentar von Laurin am 19.11.2009; 00:48:09 Uhr

ZDF/Recherche

Meiner Meinung nach widerspricht sich die die Doku im ZDF vom 18.11.09 in folgenden Punkt, wenn man davon ausgeht das sich der Täter noch tagelang auf dem Hof aufgehalten hat dann kann es eigentlich keiner der Nachbarn sein denn das Verschwinden wäre doch seiner Familie oder widerum seinen Nachbarn aufgefallen, wenn man also davon ausgeht das sich der Täter noch längere Zeit auf dem Hof aufhielt dann muss es doch jemand sein der nicht aus der unmittelbaren nähe stammte, addiert man nun noch hinzu das die Schrift auf dem Sterbebildchen nur von einem Gelehrten oder Geistlichen sein kann, stellt sich die Frage nach einem Auftragsmord der Kirche (wäre dann wohl ein Fall für Pater Castell) aber ernsthaft hat schon mal jemand nachgeprüft ob sich im Umfeld der Ermordetetn ein Pfarrer/Geistlicher oder besonders religöser Mensch befand der vielleicht ein kath. Gymnasium oder Kontakt zu einem Orden hatte, und mit der Tat seine Familie vor dem angeblichen Inzest befreien und die Familienehre wieder herstellen wollte

Kommentar von Peter Willem Moritz am 19.11.2009; 01:43:57 Uhr

Psychogramm

Inhalt zu Sechsfachmord Hinterkaifeck: Psychogramm von Schlittenbauer; seine verschmähte Zuneigung zu Victoria so wie die Ungewissheit das der kleine Sohn nicht etwa doch von ihm (Schlittenbauer)sei! Offenbart sich Schlittenbauer hier nicht als Täter?!

Kommentar von Max von Preussen am 19.11.2009; 08:32:52 Uhr

Mörder

Was mich interessieren würde, ist wer nun der Mörder war. Nach dem Bericht von gestern muss es doch einen geben, weil sie meinten das jemant gefunden ist, aber sie dürfen den Namen nicht verraten.

Kommentar von zdf-gucker am 19.11.2009; 10:27:42 Uhr

hinterkaifeck

Sehr interessant (...) gemachte Doku. Es bleiben zwar viele Fragen offen und man macht sicvh ein eigenes Täterprofil wie bei jedem Krimi. Der einzige Unterschied: Hier lagen gestern keine Laienschauspieler, sondern reale Personen. In jedem Fall ist diese Seite schonmal gebookmarkt ... weiter viel Erfolg, Oliver A. aus D.

Kommentar von Uweil am 19.11.2009; 11:18:51 Uhr

Zu Doku

Mord verjährt nie.
Durch die gestrige Doku bin ich interessiert worden und habe die gute Webseite durchforstet.Schnell könnte man sich einen Täter denken und die furchtbare Sache vergessen.Nur, über die Abläufe kommt man da auf viele Möglichkeiten.
Hat man denn mit der modernen Ermittlungstechnik in der Gruppe der Auszubildenden gearbeitet, DNS usw. Es muß doch noch Material geben wenn die Grabstätte bekannt ist. Die Vaterschaft des kleinen Jungen könnte doch so festgestellt werden. Ist der Vater der Ortsvorsteher, wäre es ein Verwandter der jetzigen Nachkommen und die müssten dann doch ein Interesse haben darann, wer der Mörder war, auch wenn das vielleicht ein ungewolltes Ergebnis bringen sollte. Wer konnte unbemerkt ,zeitweise, aus dem Umfeld der Ortschaft, seinem Wohnort wegbleiben aber wegen der Nähe zum Tatort auch wieder dort anwesend sein? Da hier mit undenkbarem Hass und Wut vorgegangen wurde, kann man sich das Verbleiben des Täters an diesem Ort kaum vorstellen, es sei denn eine psychologische Erklärung gäbe dem Gedanken recht, das nun die Belastung durch die Tat völlig abfiel und eine Art von Realitätsumkehr die Versorgung des Viehs und des Hauses bewirkte. Dies deutet nur auf den im angeblich im Krieg gebliebenen Mann der Jungbäuerin hin, der allein den schwersten Verlust seiner heimatlichen Existenz zu verkraften gehabt hätte.Anhand aktueller Fälle der letzten Zeit sieht man aber auch das die Abweisung von Liebhabern hier durch den Vater und vielleicht der Jungbäuerin auch zu solch wutentbrannten Reaktionen führen kann. Es ist anzunehmen das in diesem kleinen Ort, wo Jeder jeden kennt, die Familien oft hundert und mehr Jahre miteinander leben, mehr an Einzelheiten zur Aufklärung der Tat gewußt wurden.Wer sollte aber wagen sein eigenes Umfeld mit Wahrnehmungen und Verdächtigungen zu beschädigen, ja, letztlich sein weiteres Leben zur Hölle zu machen.Das geht auf dem Dorf nicht und schon garnicht in Bayern.Der Fall liegt eindeutig im Umfeld der Ermordeten ursächlich und so steht eine ganze Generation dieses Ortes unter Generalverdacht.Dies sollte Ihnen und uns zu Denken geben.
Die politischen Aspekte dieser zeit wurden angesprochen aber fanden in den Befragungen keinerlei Raum, jedenfalls nicht in den späteren in denen das möglich gewesen wäre anzusprechen. Ergibt aber meiner Meinung keinen wirklichen Sinn und Anhaltspunkte.Eine kirchliche Beteiligung, wie auch schon vermutet erscheint ob der Brutalität völlig abwegig. Das Wissen um den Sachverhalt kirchlicherseits ist ziemlich wahrscheinlich denn der Schutz des Beichtgeheimnisses wurde, damals mehr als Heute, zur Gewissensentlastung wahrgenimmen und die Gläubigkeit der Menschen gab das auch unbedingt her.Daher sollte die Kirche sich auch mehr ihrer Verantwortung gegenüber den lebenden Menschen bewußt sein und unbedingt,nach versterben des Beichtlings,zur Aufklärung solcher Taten beitragen um Belastungen von anderen Menschen die unbeteiligt waren, abzunehmen.-
Fazit; das Verbrechen sollte mit allen Mitteln der heutigen Zeit versucht werden aufzuklären um den Opfern gerechtigkeit wiederfahren zu lassen und den Sinn des sinnlosen Tuns zu ergründen.
Wir dürfen nicht hinnehmen das der Tod von sechs Menschen einfach hingenommen wird. Auch nach so langer Zeit nicht.
Uweil

Kommentar von Bambi am 19.11.2009; 20:42:05 Uhr

Ein ewiges Rätsel.....

Meine Oma (Geb. 1903 in Waidhofen) hat damals die Leichen gesehen. Die Nachricht der toten Hinterkaifecker hat sich natürlich damals wie ein Lauffeuer verbreitet. Sämtliche Nachbarn, Verwandte, Bekannte etc. sind wohl (noch bevor die Polizei aus München kam) dorthin gelaufen um sich die Tragödie anzusehen. Heute kaum mehr vorstellbar. Meine Oma kannte alle Hinterkaifecker persönlich und war von dieser Tat ihr Leben lang betroffen.


Kommentar von Oberbayer am 20.11.2009; 00:08:33 Uhr

Suche nach dem Täter

Habe die Doku am 18.11. gesehen und bin mir sicher das der Täter unter denen war die damals die Ermordeten gefunden haben, das Gleiche dürften die Ermittler herausgefunden haben

Kommentar von Petra am 20.11.2009; 00:55:58 Uhr

ZDF Doku + Internetseite

Zum Film und zu allen Texten, die ich hier auf der Seite bereits gelesen habe:
Für mich sprechen unglaublich viele Aspekte für einen Menschen, der sich bestens auf dem Hof auskannte. Gruber und Schlittenbauer haben ja viel gemeinsam gearbeitet, also kannte sich Schlittenbauer vermutlich auf dem Hof fast so gut aus wie die Bewohner. Es dürfte für ihn also kein Problem gewesen sein, sich dort frei zu bewegen und ungesehen sowohl ein- als auch auszuschleichen. Auch der Hund muss den Täter gekannt haben. Er ließ sich offenbar still anleinen, während der Monteur die Maschine reparierte.
Was seinen vermutlichen Aufenthalt auf dem Hof nach dem Mord anging, könnte ein Täter, dem das Umfeld bekannt war und der selbst in der Nachbarschaft wohnt, sich natürlich zur Verrichtung gewisser Dinge (Kühe füttern und melken(?)) für kurze Zeit vom eigenen Hof entfernt haben, ohne dass die Familie Verdacht schöpft. Mir stellt sich eher die Frage, warum er das tat. Er konnte sich ja nicht ernstlich eingebildet haben, dass er auf diese Weise verhindert, dass das Verschwinden der Familie bemerkt wird.
Das sind nur die Gedanken, die mir spontan kommen. Nach der ganzen Lektüre ließen sich hier bestimmt noch weitere Argumente für eine solche Theorie finden.

Wie auch immer, ich finde, es werden zu viele Rücksichten auf Pietätsgefühle von Tätern/Nachkommen genommen. Hier findet sich wieder die gleiche Gewichtung, die in der Täter-Opfer-Relation so häufig zu finden ist: Die Rücksicht erfahren Täter und ihre Angehörigen. In diesem Fall finde ich es auch noch bezeichnend für die bigotte ländliche Auslegung von katholischem Glauben, dass die Tat im Stillen wohl von Vielen billigend in Kauf genommen wurde, um der (Blut)Schande und dem unsittlichen Treiben auf dem Hof ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Wie sonst lässt sich die mangelnde Kooperationsbereitschaft (und auch Angst) der Bevölkerung, die schlampige Polizeiarbeit und der unglaubliche letzte Satz des Schlittenbauer im Film deuten?
Ich finde es unerhört, überhaupt darüber nachzudenken, dass im Falle einer jetzigen Aufklärung der Name des Täters nicht genannt werden soll aus Rücksicht (!) auf seine Nachkommen. Wer - verdammt noch mal - nimmt Rücksicht auf die bestialisch Abgeschlachteten (vor allem die Kinder!!!!!) und deren Nachkommen?
Ich bin dafür, dass der wahre Täter genannt wird. Mit allen Konsequenzen! Schuld ist nicht übertragbar. Die Nachkommen müssen also Schmähungen nicht zulassen. Es ist eine Frage des Rückgrats, wie man damit umgeht, dass man einen tiefschwarzen Fleck auf der Ahnentafel hat!

Ich möchte den Machern dieser Internet-Seite und ihrem Engagement für die Opfer an dieser Stelle ein ganz dickes Lob aussprechen. Ich habe nun mehr als vier Stunden mit Lesen verbracht, nachdem ich vorgestern die Doku im ZDF gesehen hatte. Der Fall ist zum Anfassen plastisch und schreit nach Aufklärung. Mit einem meiner Vorschreiber, der die heutigen ausgefeilten Ermittlungstechniken anspricht, stimme ich vollkommen überein. In Zeiten, in denen die DNA eines Mammuts isoliert werden kann, wird es doch wohl möglich sein, beweiskräftiges Material von einem 87 Jahre alten Verbrechen zu erhalten.
Gruß,
Petra

Kommentar von Stefan am 20.11.2009; 02:08:05 Uhr

Besser als jeder Krimi

Guten Morgen
Habe gerade den Bericht auf Phönix gesehen. Das war wirklich Klasse, so bin ich auf diese Seite gestoßen. Sehr interessant auch die Vernehmung von 1980.
Viel Erfolg weiterhin.

Kommentar von Tom am 20.11.2009; 15:44:16 Uhr

wer

Hallo, die Tat, kann nach meiner Meinung, nur ein vertrauter im Umfeld begangen haben.
Warum ?
1. Ein fremder Täter hätte
(vermutlich) die Leischen ins Haus gebracht und es angezündet.Wurden alle Erben richtig überprüft ?
2. Wertgegestände wurden nicht vollständig geraubt, der Täter hatte keine Geldsorgen.
3. Die Opfer wurden bedeckt, eine Vorstufe von begraben, dass tut kein richtig Fremder.
4. Die ganze Familie wurde ausgelöscht, selbst der arme kleine Junge, warum ? Er hätte keinen Täter wiedererkennen können. Das sieht nach einer persönlichen Rache aus. 5. Der Täter wusste gut bescheidt am Tatort. 6. Das mit den füttern der Tiere, könnte es sein, dass der Täter dafür mal zuständig war und es aus Gewohnheit tat. 7. Der Ofen wurde angezündet und es brannte Licht nach der Tat, der hatte es nicht eillig, dass was er unbedingt erledigen wollte, war getan und jetzt hatte er die Ruhe. 8. Spuren führten hin und nicht wieder zurück, kommt ein Täter und bleibt bis zur Tat Tage am Ort ? Die Tat war so nicht geplant, der Täter hat sich in die Wut gesteigert, oder das Tier im Stall hatte sich wirklich losgerissen und er nutze diesen Umstand aus. 9. Briefe wurden gelesen und Schrifstücke ? Warum , da suchte jemand ein Schreiben und ich glaube , dass war der Brief auf den der Bauer wartete, was kann das sein, Vaterschaftsurkunde,Testament und was ? Wurde der Brief gefunden und der Inhalt mit der Tat in Verbindung gebracht ? 10. Warum schwiegen so viele im nahen Dorf , war es eine gemeinsame Tat um die Schande auszulöschen? Wenn ihr noch mehr meiner Gedanken wollt, dann sagt: Tom aus Berlin kläre es auf !

Kommentar von Roman Weber am 20.11.2009; 15:52:05 Uhr

Kinofilm, und Doku

Habe mir gestern den Film Tannöd angesehen, und jetzt den ZDF Doku Film, Danke für so viel recherche und Fakten, die sich mit Tannöd so gar nicht decken wollen, die Doku hat mir mehrmals Gänsehaut bereitet.

Kommentar von Pablo am 20.11.2009; 16:56:51 Uhr

Sterbebildchen

Wie ich bereits per Mail mitgeteilt habe, ist die Schrift auf dem Bildchen keine Kurzschrift, sondern Deutsche Schreibschrift; die übliche erlernte Schrift damals. Es muß also kein Geistlicher oder sonst überaus gebildeter Mensch gewesen sein. Im übrigen stimme ich mit Laurin im Punkt überein, wenn eine Person aus der Umgebung der Täter war, wäre ein länger Aufenthalt aufgefallen. Aber vielleicht hielt sich die Person nur zum Versorgen der Tiere dort auf und ging anschließend wieder nach Hause. Möglich ist in diesem schaurigen Fall wohl einiges...

Kommentar von Manolita am 20.11.2009; 19:28:07 Uhr

tolle Seite

Ich habe auch diesen ZDF Beitrag über den Fall HK gesehen und war sofort gefesselt! In HK sind so viele unglaubliche Dinge passiert.. angefangen bei der Blutschande, die brutalen Morde selbst, die Sache mit dem Hund, die Spuren im Feld, der vermisste Schlüssel, und dann auch diese mysteriösen Begegnungen und dann der Oberhammer: die absolut schlampigen Ermittlungen der damaligen Polizei!
Was für eine packende Geschichte, besser als jeder Krimi!

Danke für diese tollen informativen Seiten. Ich verbringe nun schon Stunden hier...

Wer auch immer der Täter war - es gibt ja nicht nur einen, der in Frage kommt - ich glaube kaum, dass er nach dieser langen Zeit noch gefunden werden kann, aber ich wünsche euch allen trotzdem viel Erfolg bei der Lösung dieses Falles!

Kommentar von uweil am 20.11.2009; 23:26:55 Uhr

DOKU

Die Polizei nahm keine Fingerabdrücke, was damals möglich war, das ist natürlich unglaublich, denn von der Tatwaffe her hätte man eventuell welche bekommen können und wer wußte damals schon über diese Möglichkeit und hätte den Griff abgewischt.
Ich hoffe weiter das der Mord auch offiziell weiter betrieben wird, denn hier kann die Kriminaltechnik wirklich beweisen was sie drauf hat.
Uweil

Kommentar von Gerd J. Pohl am 21.11.2009; 00:31:29 Uhr

Die Würde der Opfer

Wenn die Geschichte von Hinterkaifeck nicht nur aus Lust am Gruseln weitergeschrieben wird, sondern es sich um eine Forschung handelt, die den Opfern - wenn auch spät - ein Stück ihrer Würde zurückgibt, dann ist mir die Aufarbeitung herzlich willkommen. Nur achtet bitte darauf, dass es dabei nicht zu weiteren Opfern kommt, etwa durch vorschnelle oder spekulative Schuldzuweisungen. Wer immer sich damals schuldig gemacht hat, hat längst vor dem größten Richter gestanden.

Kommentar von macky am 21.11.2009; 11:09:55 Uhr

Dank an Kurt K. Hieber

Ich habe einen persönlichen Bezug zu dieser Geschichte die mich seit ca. 15 Jahren nicht mehr los lässt. Als Kind wurde mir die Geschichte schon erzählt. Dann durfte ich mal ein Buch von meinem Opa über diesen Mordfall lesen. In dem Buch (vermutlich Leuschner) waren auch die Tatortfotos. Mit diesen Fotos konnte man sich noch besser in die Tragödie und die damalige Zeit hineinversetzen. Dann gab es mal eine sehr interessante Ausstellung. Ich glaube die war in Schrobenhausen.
Danach habe ich bis Tannöd kaum mehr was davon gehört.

Danach brach das Fieber wieder aus. Mit dem Bericht von der Beamtenfachhochschule hat es mich wieder gepackt.
Durch das Dokudrama von Kurt K. Hieber wurde ich auf diese Seite aufmerksam (wie so viele). Jetzt freue ich mich auf einen spannenden Austausch.

Im Interview mit dem Autor habe ich aber gelesen, dass sein nächstes Projekt der Berger Theo sein wird.

Ich bin begeistert! Das sind nämlich noch mehr Kindheitserinnerungen.
Ich ging nie ohne Geschichte vom Berger Theo ins Bett.

Voller Vorfreude möchte ich somit dem Autor jetzt schon danken.

Lg macky

Kommentar von nema am 22.11.2009; 08:28:49 Uhr

ZDF Doku

ich fand den Beitrag im ZDF äusserst interessant-wenngleich die Schilderung hier von Anfang an nur einen möglichen Mörder zuließ. Das ist mir zu einseitig, denn ich nehme an, dass viele Personen im Laufe der Zeit mit der Familie Gruber in Kontakt waren und es-zumal der Altbauer als herrischer,grober Mann geschildert wurde-es sicher immer wieder zu Streitigkeiten u. Auseinandersetzungen kam,besonders, wenn es um die Belange seiner Tochter ging.Wir wissen auch viel zu wenig über die Verwandschaft der Grubers, die sicherlich viel Hohn und Spott ob's des inzestiösen Verhaltens des Bauern u.Tochter ausgesetzt waren.
Vielleicht aber trug es sich ja zu, dass Victoria heimlich einen (unbekannten) Verehrer hatte, den sie aber letztendlich abwies u.der sich hasserfüllt bitter rächte.
Es gibt also viele Aspekte in diesem Fall, die mich noch interessieren würden, aber wohl leider nie ans Tageslicht kommen werden.
Viele Grüße
Nema

Kommentar von schlappehut am 28.11.2009; 22:50:45 Uhr

Gästebucheintrag

Vielen Dank Kurt K. Hieber,
eine spannende Dokumentation die einem in den Bann zieht!
Auch ich mußte mir gleich via Internet weitere Informationen holen und stieß so auf diese Seite.
Eine Frage beschäftigt mich schon die ganze Zeit: Wenn der Täter nach der Tat noch eine ganze Weile auf dem Hof gelebt haben muß,hätten alle Tatverdächtigen ein Alibi für diesen doch längeren Zeitraum gebraucht.Wurde dieses in den damaligen polizeilichen Ermittlungen berücksichtigt?

Kommentar von _Tom62 am 02.12.2009; 17:19:52 Uhr

Sterbebildchen

Zum Beitrag von _Pablo vom 20.11.2009:

Die Schrift auf dem Hagelstädter Sterbebildchen ist natürlich die damals übliche Deutsche Schrift, aber das Wort "wegen" ist in Gabelsberger Kurzschrift geschrieben. Und Kurzschrift - auch wenn es nur ein Wort ist - konnte halt nur jemand, der dies auch beruflich benötigte.

Kommentar von Moritz am 15.12.2009; 20:06:41 Uhr

Tannöd

Ich, Schüler und 15 finde diesen mordfall auch einmalig und sehr interessant. ich bin durch unsere klassenlektüre tannöd darauf aufmerksam geworden und ich finde die lösung dass der vater von dem kleinen jungen der mörder war eig. sehr logisch weil er kannte sich aus und war sehr beherscht bei der aufindung der leichen. aber was glaubt ihr, wer wars???

Kommentar von Haberfeldtreiber am 28.12.2009; 11:01:19 Uhr

Hinterkaifeck- eine ganz besondere Thematik

Hallo zusammen,

Hinterkaifeck ist in unserer Gegend nicht unbedingt ein Synonym für das Böse. Vielmehr ist Hinterkaifeck eigentlich ein Synonym für "Verschorenheit und Verschwiegenheit". Ich selbst bin hier in der unmittelbaren "Kaifecker-Gegend" beheimatet, habe in jugendlichen Jahren auch Herrn Andreas Schwaiger und einige andere Zeit- und Augenzeugen kennengelernt. In Gröbern weiß oder wusste man mehr als gesagt wurde. Der Mörder steht für viele fest. Wenn man sich vor Augen führt, daß in einer streng katholischen Gegend Inzest auf einem Bauernhof stattfindet, ist das ganz klar für viele ein Grund gewesen, nicht darüber zu sprechen- es ist ja eine schlimme Schande. Dazu kam sicherlich die Angst von Bewohnern des Dorfes, wenn man zuviel sagt, bzw. zuviel mutmasst. Ich bin der Meinung, daß Hinterkaifeck immer noch aufgeklärt werden könnte. Aus Rücksicht gegenüber der Nachfahren jedoch, und aus Rücksicht, daß es immer noch Menschen in Gröbern beispielsweise gibt, die unter HK leiden, sollte jedoch Ruhe gegeben werden.

Kommentar von Wolkenreise am 31.01.2010; 13:59:18 Uhr

Frieden & Ruhe & Ungereimtes

Zunächst ist auffallend, dass zwar in der Rubrik "Fakten" von insgesamt 5 Kindern bei Schlittenbauers die Rede ist (Johann, Viktoria, Magdalena, Maria und Anna) und Stiefsohn Josef aber hier bei dem Personenregister nicht alle aufgezählt werden?!

Desweiteren ist die Aussage angezweifelt worden, dass es eine beste Freundin "Klara" der Cili Gruber gegeben hätte und das lediglich wegen des Namens, den man im Schulregister nicht mehr hat finden können oder weil sich keiner sonst an eine Klara erinnern konnte.
Meine Schiegermutter nannte sich jahrzehntelang Klara - unterschrieb auch mit Klara - obwohl sie Gertrud getauft wurde und heute Trudl genannt wird... im Perso steht Gertraud.
Damals übernahm man desöfteren Namen der Goth/des Paten oder der Tante etc. obwohl man nicht darauf getauft war... man war nicht so formular-juristisch verliebt, wie man das heute ist.

Letzter Punkt - gerade weil es Nachfahren gibt, sollte diese Geschichte endlich klar ausgesprochen und vergeben werden - ohne klare Benennung, Anhörung und Vergebung werden weder die Opfer und deren Nachfahren noch der Täter und dessen Nachfahren Frieden finden können.
In diesem Sinne wünschte ich, die Angehörigen hätten den Mut offen auszusprechen, was ihnen vor Jahrzehnten gesagt/erzählt/berichtet wurde .. vielleicht wurde es gesagt in der Hoffnung man würde es öffentlich machen und man selber hätte es damit endlich von den eigenen Schultern abgeladen.
Selbst Ur-Ur-Ur-Enkel werden spüren, dass in ihrer Familie etwas nicht in Ordnung war und werden nicht zur Ruhe kommen, solange alles vertuscht bleibt ...
Angst verliert ihren Schrecken, wenn sie offen ausgesprochen wird.
Mord ist und bleibt entsetzlich, aber ich kann - wenn ausgesprochen und bekannt - endlich vergeben und damit endgültig loslassen.

Kommentar von Wotans Kriegstroll am 13.02.2010; 00:08:13 Uhr

Diese Seite

Echt geniale Seite, zu diesen spannenden, Gänsehaut einflössenden und erschreckenden Mordfällen! Ich wünsche euch für die Zukunft viel Erfolg, auf das ihr den/die Mörder entlarven könnt!

Kommentar von SK am 14.02.2010; 17:57:32 Uhr

Homepage

Hallo alle zusammen, mittlerweile ist der Mordfall eine bundesweite Anglegenheit geworden. Ich finde es schön, dass Menschen sich in diesen Forum austauschen können. Macht weiter so und denkt immer daran:"Mord ist nicht vergänglich!"
Liebe Grüße aus Sachsen

Kommentar von The Fresh Prince am 23.02.2010; 12:13:27 Uhr

Toll

Tolle Homepage Digga! :>

Kommentar von hansi am 23.02.2010; 17:52:02 Uhr

warum

warum hat man nie versucht an den vorhandenen knochenresten, wenn noch vorhanden ein dna test zu machen ob der kleine junge vom großvater ist.und wer hat im dorf bemerkt das einer der bewohner vieleicht über 4 tage kaum gesehen wurde, hat man das damals gefragt. ansonsten tolle seite.

Kommentar von Anonym am 13.04.2010; 00:17:15 Uhr

Allgemein

Tolle und interessante Seite ich komme selbst aus Aresing in der nähe von Schrobenhausen und bin ziemlich oft am ehemaligen Grundstück des Hofs und am Denkmal, das liegt aber meinem Hobby zu Grunde. Nichgts desto trotz finde ich das ganze Thema sehr interessant da ich selbst das Glück hatte mit Personen zu reden die das Ereignis noch zu Lebzeiten mitbekommen haben.

Kommentar von Steirermann am 14.04.2010; 11:39:13 Uhr

Sterbebild

Hat man Handschriftliche Gutachten gemacht.Es müsste doch möglich sein, noch vorhandene Schriftstücke von den Personen, Ortsvorsteher usw. aufzutreiben und mit der Schrift auf dem Bild zu vergleichen.

Kommentar von Colombo am 17.04.2010; 04:52:40 Uhr

Mord

Im Fernsehen meinte die Polizeipsychologin/Profilerin, der/die Täter habe die Leichen der Mordopfer zugedeckt, um sein Gewissen zu beruhigen (o.ä.). Ich glaube, der/die Täter wollte die Leichen einfach anzünden, um Spuren zu verwischen. Das Motiv war wohl die drohenden Alimentzahlungen nach der Vaterschaftsklage. Warum das kind mit dem Kleid zugedeckt war? Ganz einfach, der/die Täter waren noch nicht fertig. Die Kindsleiche wurde ja nur "aufbewahrt", es sollte auch verbrannt werden, doch die Spurenbeseitigung wurde nicht vollführt, weil jemand kam und der/die Täter die Szene vorzeitig verlassen mussten. Da es Teamwork war, konnten sich die Täter später gegenseitig Alibis bezeugen. Der Hund hat niemanden gebissen, weil er die Täter kannte.

Kommentar von Kerstin Kammer aus Erfurt am 17.04.2010; 12:40:56 Uhr

Auch A.Gruber war eine Bestie

Ich kenne den Fall erst seit drei Jahren,durch das Buch Tannenöd und gestern abend war der Fall nochmal auf Phönix zu sehen.Ich denke, dieser Fall wird wohl nie aufgeklärt werden, war schon zu viel Schlamperei von Anfang an seitens der Polizeiarbeit. Trotz alledem muss ich schreiben,wie furchbar die ganze Tat auch war, für mich war und ist A.Gruber, der sich an seiner Tochter verging, auch ein Täter, der hätte ewig weggesperrt werden müssen.

Kommentar von Norbert am 18.04.2010; 00:58:51 Uhr

TV-Sendung vom 16.04 19

Habe über den Fall Hinterkaifeck am 16.04.10 ein Bericht im Fernsehen verfolgt.
Ich war sehr betroffen und versuche, durch Fakten und Hintergründe näheres zu erfahren und zu veröffentlichen.
Norbert




Kommentar von kühnel53 am 19.04.2010; 02:57:38 Uhr

angeblicher Täter

Der Bericht deutet eindeutig auf Lorenz Schlittenbauer - ich bin mir da aber gar nicht so sicher. Der Mann hatte am 29.3.schon ein Kind begraben, da ist es doch klar,dass er am Tatort zunächst nach seinem Sohn sieht. Nach Auffinden der kleinen Leiche war ihm die Tatortsicherung wohl völlig egal,er hat seinen Schmerz in Alltagsarbeiten wie Schweine füttern und Kühe tränken betäubt. Andererseits könnte er aber der Mörder sein - das legitime eheliche Kind ist tot, das uneheliche, dessen Mutter er als Ehefrau in die 1. Wahl erhoben hatte, verschmähte ihn - sollten sie doch auch sterben!

Kommentar von tatonka74 am 27.04.2010; 21:07:04 Uhr

Großes Thema

Ist schon sehr heftig, was damals geschehen ist. Dies beschäftigt noch heute die Menschen und weil es keinen Schuldigen gegeben hat. Keinen Täter! Was bestimmt richtig ist, das der Täter aus dem Umfeld gekommen sein muss. Wie konnte er die ganzen Jahre damit leben? Vermutlich hat er sich eingeredet, das die Tat richtig gewesen sei! Wo hat er sein Gewissen erleichtert? Beim Pfarrer? Seelenruhig Gras wachsen lassen. Selbst wenn man was wusste, zu dieser Zeit tickten die Uhren (Spurensicherung) anders und erst recht auf dem Land (Blutschande). Die Tätersuche wird schwierig und wohl nie zu lösen sein...

Kommentar von Iwi am 02.05.2010; 00:27:10 Uhr

Ein echt intererssanter Fall

Ich wusste garnicht von diesem Hinterkaifeck bis ich den Film sah. Seiddem lässt es mich nicht mehr los. Ich komme selbst ganz aus der Nähe und denke mir manchmal vielleicht hat der Täter noch vor 20 Jahren gelebt? ich vermute ja das es der Schlittenbauer war. man könnte ja das sterbebild mit einer schrift von ihm vergleichen wenn sowas sich noch auffinden lässt vielleicht gibt es ja einen vergleich!!
ich hoffe der fall wird mal aufgeklärt was ich nicht denke.

Kommentar von Deggendorfer am 12.05.2010; 20:36:52 Uhr

Rätselhaft

Ich bin durch Recherchen bzgl.des Films"Tannöd" auf die wahre Geschichte von KF gestossen.Wer auch immer der Täter war,es ist mir schleierhaft wie man 6 Meschen auf diese Art und Weise töten kann.Ich habe mich auch schon mit der Biographie von F.Haarmann beschäftigt und bin erschrocken zu was Menschen fähig sind

Kommentar von Hannah Huber, Hamburg am 19.05.2010; 00:32:42 Uhr

Hinterkaifeck

Hinterkaifeck

Das Feuer zuckt in Herd und Küche,
malt dunkle Schatten überall;
der Mutter Furcht, des Vaters Flüche,
auf horcht und knurrt der Spitz im Stall.
Sturm zerrt und reißt an Fensterläden,
treibt späte weiße Flocken dicht;
ein Spinnennetz aus Schicksalsfäden...
Die Zeichen! - Ihr verstandet nicht?
Die Spur im Schnee zum Hofe hin -
"Seht", raunt der Tod, "wie nah ich bin!"

Das Mädchen beißt sich auf die Zunge
und malt mit ungelenker Hand
auf Schiefer. Drüben träumt der Junge
im Stubenwagen an der Wand.
Wes' Sohn? Das weiß nur Gott zu sagen;
all das Gerede drückt so sehr!
Schwer hatt' die neue Magd zu tragen:
Komm, komm nur, setz dich zu uns her!
Brotsuppe wärmt ihr bald den Bauch...
"Dich", höhnt der Tod, "bestellt’ ich auch!"

Wie ging der Schlüssel nur verloren -
und Schritte droben irgendwo...?
Im Stall der Spitz hat gute Ohren:
die Kette klirrt in Streu und Stroh.
Im Herde stieben letzte Funken,
der Griffel ruht, der Junge lacht
im Schlafe; in den Schoß gesunken
das Flickzeug - Zeit ist's, gute Nacht!
Im Stall rumort ein Rind und schreit -
"Jetzt", lacht der Tod, "kommt meine Zeit...!"

Nur Scholle noch, vom Pflug gebrochen,
wo einst der Hof stand nah am Holz.
Wie Wispern, in den Wind gesprochen,
tönt's hier von Weh, von Schuld und Stolz.
Fort alles, alles! Gar das Leben;
die Haue lag in Mörderhand!
In dunklen Nächten Schatten schweben
hin übers Feld am Waldesrand.
Ihr, die ihr atmet, bringt’s ans Licht,
ihr, die ihr lebt, vergesst uns nicht!

Kommentar von Shibby am 10.06.2010; 09:30:02 Uhr

Nice!

Ich finde die seite echt gut gestaltet und informativ! Habe alles gefunden wonach ich gesucht habe =)

Kommentar von Sigl Verena am 11.06.2010; 13:10:10 Uhr

Hinterkaifeck

Liebe Betreiber dieser Seite ich finde eure Seite echt super. Ihr gebt euch viel Mühe. Lg Verena Sigl

Kommentar von christine am 20.06.2010; 16:55:36 Uhr

echt interessante Seite

Ein großes Lob an die Verfasser der Homepage. Sie ist wirklich sehr interessant und spannend. Erst durch den Film Tannöd bin ich auf den Mordfall richtig aufmerksam geworden und interessiere mich nun sehr dafür. Ich verstehe so einen Menschen nicht, der eine komplette Familie ermorden kann. Für die Entdecker der Leichen muss es wohl ein Schock fürs Leben gewesen sein.

Kommentar von The rock am 23.06.2010; 07:13:09 Uhr

Der Täter

Vielleicht waren an der tat mehr beteiligt und nicht nur einer. Es könnte sein das der Pfarrer vielleicht mehr wußte. Aber auf jedem Fall hat irgend jemand den oder die Täter gekannt.

Kommentar von Uwe M am 13.07.2010; 11:07:51 Uhr

Hinterkaifeck

Hallo zusammen, vielen Dank für diese Seiten und es waren für mich sehr spannende Stunden beim Lesen. Ich glaube daran, das der Mörder eines Tages offenbart wird. Irgendwie kommt im Leben oder in mehreren Leben alles auf... Liebe Grüße aus dem niederbayerischen Kelheim

Kommentar von Bruno am 15.07.2010; 22:55:56 Uhr

Originell und spannend

Wie viele ,kam ich auch durch Tannöd auf diese Seite und es hat mich gepackt.Schon die Idee zu dieser Seite find ich originell und die Inhalte sind in vielerlei hinsicht interessant.Obwohl ich nicht in der Nähe lebe, könnte es auch hierhin gepasst haben,denn Bayern ist unserer Gegend nicht unähnlich. Ich bin daran erstmal zu lesen, bevor ich kommentare dazu schreibe.

Kommentar von Sven am 20.07.2010; 17:51:57 Uhr

Tolle Seite

Hallo, diese Internetseite "fesselte" mich mehrere Stunden an den Computer. Alle Berichte und Informationen sowie Bilder finde ich erstklassig verfasst und toll dargestellt.
Ich kann diese Seite, trotz des traurigen Inhalts, uneingeschränkt weiterempfehlen. Tolle Arbeit!!

Grüße aus dem Spessart

Kommentar von Mangela Erkel am 21.07.2010; 09:53:53 Uhr

Super Seite

Ich wollte mich hier auch mal verewigen und euch sagen, dass ich die Seite absolut super gemacht finde. Hinterkaifeck ist ein spannendes Stück Geschichte, wenn auch sehr tragisch. Macht weiter so, ich werde eure Seite noch öfter besuchen!

Kommentar von Biggi am 23.07.2010; 14:36:35 Uhr

Tolle Site

Also ich bin jetzt glaube ich 5 Stunden hier drin. Super gelungen informativ und sachlich. Ich habe das Buch von Herrn Leuschner gelesen und somit hab ich meine ganze Familie mit dem Hinterkaifeck-Fall angesteckt und jetzt habe ich das entdeckt... super.

LG Biggi

Kommentar von drw am 27.07.2010; 02:21:53 Uhr

Sehr interessant!

Habe gerade, dank ZDF-Mediathek, die Dokumentation "Der Fall: Hinterkaifeck" gesehen.

Sehr spannende Geschichte! Auch wenn's noch so lang her ist.

Besonders das Sterbebildchen mit den Kurzschrift-Notizen ... ich find' das einfach nur seltsam.

Gruß aus Innsbruck!

Kommentar von carina W am 12.08.2010; 11:54:37 Uhr

Lebendige Geschichte

Hallo,

Ich wurde 1994 durch die Sendung "Spurlos" (Beitrag ist auch auf der Site, finde ich klasse, großes Lob!) auf den Fall aufmerksam. Dieses Thema vergisst man nicht so schnell, gerade weil alles sehr mysteriös und tragisch ist. Habe mir vor zwei Jahren den Roman "Tannöd" gekauft und dadurch wieder in die Geschichte "eingetaucht". Ich möchte eure Website ein riesengroßes Lob aussprechen. Alles ist wahnsinnig informativ und interessant.
Viele Grüße aus Franken

Kommentar von Heinz Beck am 16.08.2010; 14:49:10 Uhr

Hinterkaifeck-Vortrag

Am 11.09.2010 findet in Hagelstadt in der Kirche St. Vitus (Fundort des berühmten Hagelstädter Hinterkaifeck-Sterbebildchens) an zwei Terminen (16 und 19.30 h) ein Vortrag über Hinterkaifeck statt. Referenten: Konrad Müller (Kriminalkommissar a.D.) und Peter Leuschner (Autor der beiden Bücher über Hinterkaifeck). Weitere Infos findet man auf der Website: www.theaterfreunde.com -> Aktuelles

Kommentar von Angelika am 19.08.2010; 21:31:17 Uhr

Hinterkaifeck

Ich glaube, das diese Morde von einem Durchreisenden begangen worden sind, der einfach nur den Hof ausrauben wollte und in einen wahren Blutrausch die Menschen tötete.

Kommentar von Werner Singer am 03.09.2010; 08:34:47 Uhr

Hinterkaifeck

Habe zum ersten Mal von diesem Mehrfachmord vor Jahren in einer ZDF Doku erfahren. Seitdem interessiert mich alles rund um dieses Thema. Und immer wenn ich davon höre oder sehe, vertiefe ich meine Gedanken. Habe den Tatort, bzw. den ehemaligen Standort von Hinterkaifeck selbst besichtigt und mir den damaligen Tatablauf vorgestellt. Für mich auch heute noch unfassbar, daß hier das Leben von 6 Menschen in einer Nacht ausgelöscht wurde...Werner

Kommentar von Piotr am 11.11.2010; 23:41:28 Uhr

POLSKA

Ta strona jest strasznie interesująca. Szkoda tylko że to sprawozdanie jest tylko po Niemiecku ;p Dobrze by było jakby istniała także w jezyku polskim ;p pozdrawiam

Kommentar von Ela37 am 22.11.2010; 15:29:59 Uhr

Was ist wahr???

Ich bin auch schon länger interssiert an diesem Thema und habe mir mal ein paar Gedanken gemacht.
Diese ganze Inzesstgeschichte finde ich irgenwie nicht glaubhaft. Viktoria Gabriel und auch ihr Vater waren ja zeugungsfähig bzw. konnten Kinder bekommen. Warum ist die Viktoria denn in all den Jahren, sprich von ihrem 16 bis 35 Lebensjahr nur einmal unehelich schwanger geworden?
Nach Aussagen muss der Vater ja kaum an sich gehalten haben und war ständig hinter seiner Tochter her.
Viktoria war von der Zeitrechnung her genau nach ihrer Heirat mit Karl Gabriel schwanger und hat die kleine Cälli bekommen. Der kleine Josef wurde vier Jahre später geboren.
Was ist denn mit den ganzen Jahren dazwischen??
Hier passt nichts zusammen.
Verhütungsmittel gab es auf dem Land nicht.Abtreibung nie und nimmer bei den gläubigen Leuten.
Viktoria hätte demnach ja bis zu ihrem Tod bestimmt an die sechs uneheliche Kinder von ihrem Vater haben müssen.
Ich halte das ganze für eine üble Verleumdung seitens des Dorfs oder vom Schlittenbauer, der mit angrenzender Wahrscheinlichkeit bereits schon früh hinter der Viktoria her war. Ich denke das der Schlittenbauer diese ganzen Gerüchte in die Welt gesetzt hat um den alten Gruber aus den Weg zu räumen.Hier spielt wahrscheinlich Eifersucht,gekränkte Liebe usw eine wichtige Rolle.
Die Hinterkaifecker waren auch keine dummen Bauersleut.
Die Menschen haben den ganzen Tag hart gearbeitet. Die alte Mutter und der Gruber war bestimmt auch nicht mehr so im Saft wie viele das gerne hinstellen.Dieses Leben ist ein sehr hartes Leben gewesen, zudem haben die Leute sehr abgeschieden gelebt was auch wieder die Gerüchteküche anheizt.
Viktoria hat früh den Hof übernommen, war eine schöne und attraktive Frau und viele Männer hätten da gerne eingeheiratet. Das der Vater da nicht jeden X-Beliebigen auf dem Hof haben will ist verständlich. Aber der Karl Gabriel hat dann das Rennen gemacht, was wieder die angebliche Aussage des Vaters reviediert, seine Tochter bräuchte keinen Mann sie hätte ja ihn. Was auch noch interessant ist, ist das die Kaifecker ihr ganzes hart erarbeites Geld schlau angelegt haben. Dumm waren die Leute nicht nur das Leben war bestimmt alles andere als lustig.
Ich habe noch eine Frage zu dem Inzestfall.
Angenommen der Vater hätte sich wirklich an der Viktoria vergangen. Warum hat sie sich 1919 als der kleine Josef geboren wurde und Schlittenbauer mal wieder seine Inzestgeschichte bei der Polizei erzählt hat um sich vor dem Unterhalt zu drücken und der alte Gruber wieder eingefahren ist, warum hat Viktoria alles getan um den schlittenbauer zu überreden die Anzeige zurück zu ziehen?
Sie hat ihn angebettelt und versprochen er müsse keinen Unterhalt zahlen wenn der Alte nur wieder frei kommt.Macht sowas eine tochter die von ihrem Vater missbraucht wird?
Kann es vielleicht auch sein das diese Familie nur eng zusammen gehalten hat und sich durch das ganze Gerede von der Dorfgemeinschaft entfernt hat was ihr dann zum Verhängnis wurde?? Was haltet ihr von meiner Meinung? Würde mich einfach mal interessieren ob ich auf dem Holzweg bin;-))))

Kommentar von woidl am 22.11.2010; 19:31:39 Uhr

Hinterkaifeck

Meine Oma, die 1999 verstorben ist, sagte mir öfters, daß damals nach den Hinterkaifeckmorden der Postbote in die Ortschaft Hohenwart gelaufen ist und schrie ganz laut: alle sind tot, alle sind tot. Sie war damals ca. 8-9 Jahre alt.

Kommentar von Udo_Brand am 19.12.2010; 22:35:59 Uhr

Der Mörder ist (war) unter uns

Bin schon seit einiger Zeit auf diesen Fall gestossen, hat mich aber noch nichts besonders interessiert. Jetzt, nachdem ich die beiden Bücher durchgeblättert habe und auf diese Seite gestossen bin, beschäftigt mich der Fall doch sehr. 6 Morde in einem einsamen bayrischen Gut vor so langer Zeit, noch dazu in dieser brutalen Art und Weise ist schon bemerkenswert mysteriös. Noch dazu, dass der (die?) Mörder noch unter uns weilen könnten, oder seine Kinder.

Kommentar von Hans Werrner Schmidig am 04.01.2011; 13:50:47 Uhr

DNA

Obwohl schon viele Jahre ins Land gezogen sind, dieser Fall beschäftigt mich immer wieder. Es bleiben so viele unbeantwortete Fragen.Leider hatte man in der damaligen Zeit noch nicht die Möglichkeiten von heute (DNA etc.)! Es ist und bleibt zu hoffen,dass der oder die Täter doch noch irgendwann und irgendwo zur Rechenschaft gezogen werden!
Den Betreibern der Homepage ein riesengrosses Lob.Selten hat mich eine Page so interessiert und betroffen gemacht wie diese. Danke und liebe Grüsse aus der Schweiz!

Kommentar von Hans Werrner Schmidig am 04.01.2011; 13:56:47 Uhr

Betroffen

Obwohl schon viele Jahre ins Land gezogen sind, dieser Fall beschäftigt mich immer wieder. Es bleiben so viele unbeantwortete Fragen.Leider hatte man in der damaligen Zeit noch nicht die Möglichkeiten von heute (DNA etc.)! Es ist und bleibt zu hoffen,dass der oder die Täter doch noch irgendwann und irgendwo zur Rechenschaft gezogen werden!
Den Betreibern der Homepage ein riesengrosses Lob.Selten hat mich eine Page so interessiert und betroffen gemacht wie diese. Danke und liebe Grüsse aus der Schweiz!

Kommentar von H.W. Schmidig am 04.01.2011; 18:00:09 Uhr

DNA

Ein tief erschütternder Fall. Immer wieder informiere ich mich auf dieser äusserst gelungenen Homepage über ein schreckliches Unglück, welches doch schon so viele Jahre zurückliegt. Heute könnte man den oder die Mörder dank modernster Techniken (DNA, etc.)eher überführren. Möge in allen Betroffenen endlich Friede, Trost und Vergebung reifen.
Ein herzlicher Gruss aus der Schweiz.

Kommentar von Cathryn McCoy am 05.01.2011; 00:11:31 Uhr

Die kleine Tochter von Viktoria Gabriel

Hier auf der Seite heisst es, dass sie 1915 geboren wurde und 1922 in der Nacht des Ueberfalls starb. In den Texten heisst es, sie sei 9 Jahre alt gewesen. Wenn sie jedoch 1915 geboren wurde und 1922 starb, war sie nicht 9, sondern 7 Jahre alt. Was stimmt da nicht?

Kommentar von Jaska am 05.01.2011; 09:39:14 Uhr

Re: Die kleine Tochter von Viktoria Gabriel

Liebe Cathryn,
in den Akten und auch in den zeitnahen Zeitungsartikeln taucht zunächst das falsche Alter der kleinen Cilli auf. Das ist schlichtweg ein Versehen.
Schau doch einfach in unserem Forum vorbei, dort können solche Fragen schnell beantwortet werden.
Und der Mordfall Hinterkaifeck bietet viele offene Fragen ;)
Liebe Grüße
Jaska
http://www.hinterkaifeck.net

Kommentar von Marcel am 06.01.2011; 03:18:10 Uhr

Mysteriös und fast grusselig

Ich kann mich nur den vielen Schreibern anschließen und die Seite als ausgezeichnet und gelungen nennen! Sehr informativ!
von dem Fall habe ich als Kind mal was im TV gesehen. Bin nun 39 Jahre aber kann mich noch sehr gut daran erinnern. Für mich war das damals wie ein Grussel-Schocker. Schlimmer noch, weil es eine Tatsache war bzw. ist.Leider habe ich seit dem nie wieder was von dem Fall gehört oder gesehen, worauf hin mir der gedanke kam mich im Internet kundig zu machen. So bin ich auf Eure Seite gestossen. Mit Spannung habe ich mir alles angeschaut und gelesen.
Es wird auch weiterhin für mich als der unglaublichste Kriminalfall der Geschichte sein!Heute ist sowas gar nicht mehr denkbar bei aller Technik, dass solch ein Fall nie geklärt würde denk ich.
Schöne Grüße aus dem Westerwald

Kommentar von Bernd Huber am 08.02.2011; 00:43:29 Uhr

Dokumentation

Hallo Zusammen,
ich interessiere mich schon seit Längerem für dieses grausame Verbrechen. Bin immer wieder auf Ihrer Homepage. Mich würde mal interessieren, warum man über ZDF-Mediathek die Dokumentation "Der Fall Hinterkaifeck" nicht mehr sehen kann!
Grüße vom Bodensee

Kommentar von Bernd Huber am 08.02.2011; 10:10:14 Uhr

Dokumentation

Hallo Zusammen,

ich interessiere mich schon seit Längerem für diese grausame Tat, und lese alles darüber was ich finden kann!
Es ist nur schade, daß man die Dokumentation "Der Fall Hinterkaifeck" nirgends mehr finden kann! Warum eigentlich?
Und hat jemand einen Tipp, wo man den Film herbekommen kann?

Viele Grüße vom Bodensee

Kommentar von Peter am 19.02.2011; 19:54:47 Uhr

Dankeschön

Seit ungefähr 5 Jahren fesselt mich dieses Thema. Durch Zufall kam ich auf diese Seite. Jede einzelne Frage die ich mir stellte, wurde jetzt beantwortet. Ein fettes Dankeschön für alle Verantwortlichen. Wahnsinn ,was für eine akribische Arbeit hier nidergeschrieben wurde
Vielen Dank

Kommentar von Jaska am 20.02.2011; 21:44:15 Uhr

Zur ZDF-Dokumentation von 2009

Wir bekommen immer wieder die Anfrage, warum die Hinterkaifeck-Dokumentation von Kurt Hieber aus dem Jahr 2009 nicht mehr in der ZDF-Mediathek verfügbar ist.
Soweit wir wissen liegt es an einer Änderung im Rundfunkstaatsvertrag, die es den Sendern nur für 1 Jahr gestattet, die Beiträge online verfügbar zu halten. Ob eine Veröffentlichung auf DVD oder eine weitere Ausstrahlung geplant sind, kann momentan nicht gesagt werden.
Über evtl. Sendetermine unterrichten wir im Forum ( http://forum.hinterkaifeck.net )
Viele Grüße
Jaska

Kommentar von Gina am 21.02.2011; 15:21:07 Uhr

Stunden nach Tannöd...

Vorgestern habe ich das Buch ausgelesen. Bis jetzt gingen mir Gedanken zum Fall durch den Kopf. Dann gab ich -Hinterkaifeck- ins Netz ein. Das war wohl vor vier Stunden - so eine tolle und vor allem informative Seite habe ich selten erlebt. Bitte weiter dranbleiben-Gina

Kommentar von wagoni tranqui am 22.02.2011; 08:32:07 Uhr

täter

hallo zusammen,
nach langem wirkenlassen kam ich zu der idee, dass der oder die mörder unter ehemaligen knechten zu finden ist (sind). hat jemand daran gedacht? es gibt einen parallelfall in grubmühle bei hengersberg im landkreis deggendorf. hier haben sich polnische zwangsarbeiter aus dem krieg nach dem krieg gerächt und die familie ausgelöscht. nur der knecht überlebte.
das motive in beiden fällen: rache! man sollte überprüfen, ob knechte vom alten bauern schlecht behandelt wurden! diese knechte hatten ortskenntnisse und hielten sich nach dem mord noch im haus auf - vielleicht suchten sie auch etwas. sie mussten alle töten, da z.b. die magd und der junge geschrien hätten.
bitte nachforschen: wer waren die früheren knechte?
viele grüße
wagoni

Kommentar von dirtydog am 25.02.2011; 01:57:40 Uhr

Täter

Jederman(n) und -frau, der oder die über etwas kriminalistischen Spürsinn und ein bisschen Menschenkenntnis verfügt und die Akten genau studiert hat, wird wissen, wer hier seinen Frust (zugegebenermassen ziemlich intelligent, kaltblütig und konsequent)umgesetzt hat... Sein Glück war nur, dass die mit den Ermittlungen betrauten Staatsdiener noch die grösseren Pfeifen waren als er selber... Sorry, aber wenn sich diese Polizeihochschulabsolventen o.ä. nicht trauen, den Namen zu nennen, werde ich es wohl besser auch tunlichst bleiben lassen und danke für das Verständnis.

Kommentar von Ich am 17.03.2011; 09:25:35 Uhr

...

Der Fall Hinterkaifeck ist für mich nach wie vor ein äußerst rätselhafter Fall.
Aber ich bin hoch erfreut darüber, dass diese Homepage eingerichtet wurde, um wenigstens ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. ;)

Kommentar von Erben in Gerolsbach am 13.04.2011; 15:26:21 Uhr

DNA

Zäcilia Starringer beauftragte auf ihrem Totenbett ihre 7 Töchter deren Söhnen den Mörder von Hinterkaifeck zu nennen.
Könnte mann heute über DNA herausfinden ob die Nachkommen des ältesten Sohnes mit dem Vater Starringer gentechnisch verwandt sind?
Was wußte Pfarrer Kirchmayr aus Gerolsbach?
Hat er im Dekanat Scheyern etwas hinterlassen?
Warum mußten Schulkinder beim Tod Starringer Gerolsbach in den 60er Jahren extra beten, weil er so was schlimmes gemacht hat, das er nicht allein abbüsen kann?
Wer zog Nutzen aus dem Erbe?
Sind Starringer Gerenzhausen mit Zäcilia Starringer verwandt? Ich glaube nicht.
Das Grab Zäcilias liegt auf dem Friedhof Gerolsbach, vom unteren Weg 6.Reihe nach oben,vom linken Weg 5. Grab nach rechts.



Kommentar von Björn am 11.05.2011; 12:34:01 Uhr

ungelöster Mordfall

Dieser Fall ist sehr interessant und geheimnisvoll, habe alles gelesen und bin fasziniert von Hinterkeifeck.

Kommentar von neudabei am 21.05.2011; 21:45:06 Uhr

endlich bin ich mir sicher!

eigentlich bin ich bei jedem wetter draußen, besonders bei diesem schönen! vor zwei tagen allerdings hat mich der virus "hinterkaifeck" erwischt und seitdem lese ich die berichte und schaue die kurz dokus. der FFB-bericht hat mich völlig überzeugt. der fall ist zwar offiziell nicht geklärt, aber ich bin mir jetzt so sicher wer der täter ist! danke!
lg, neudabei

Kommentar von Sisima am 29.05.2011; 23:01:17 Uhr

ZDF Doku

http://www.youtube.com/watch?v=_psfiuRTGxQ

Voilà.

Kommentar von hubi am 31.05.2011; 19:23:17 Uhr

Hinterkaifeck

absolut grausam...

Kommentar von anonymus am 16.06.2011; 13:55:21 Uhr

Mörder unter uns

Hallo, eine hochinteressante Seite, die ich schon mehrfach angesehen habe. Zum Thema Mörder unter uns: im Jahre 2006 wurde unweit eines kleinen Dorfes in Sachsen nachts gegen 2 Uhr eine alte Frau, die mit dem Fahrrad unterwegs war, erschlagen. Man muss auf ihrem Kopf rumgetrampelt sein...Die Täter sind bis heute auf freiem Fuß , trotz DNA - Tests usw. Eine Frau soll dabei gewesen sein. An der Stelle erinnert kein -Gedenkstein und nichts daran. Das Leben geht darüber hinweg, das ist schon krass....Die Frau hatte niemand weiter. offenbar hat niemand mehr Interesse an der Aufklärung, und so werden die Mörder wohl weiter unter uns sein...

Kommentar von bayer am 27.07.2011; 00:58:26 Uhr

Seite gut- FFB Bericht enttäuschend

Interessante Seite.
Der Bericht aus FFB ist leider sehr enttäuschend. Wenn er das Niveau der Polizeiarbeit in Bayern wiedergibt, kann man nur hoffen sie niemals zu brauchen.
Die Schilderungen und Formulierungen sind beunruhigend seicht, was interessiert die mögliche Verwandtschaft einer Interviewpartnerin, was das angebotene Essen, das Auto mit dem man zum Interview fährt, oder (der Gipfel) ein Hinweis auf eine Einkehrmöglichkeit.
Dieses traurige Niveau spiegelt sich dann aber auch in den „Analysen“ des Falls wieder. Eigentlich ist der Bericht sofort auf den - im Fazit unter Krokodilstränen nicht genannten (der böse Datenschutz und die armen Nachfahren …) Hauptverdächtigen eingeengt. Ein kritischer Test dieser These unterbleibt- anschaulich wird das z.B. bei der Frage an welcher Leiche in der Obduktion Würgemale festgestellt wurden, der Widerspruch in den Akten wurde über die Täterhypothese „geklärt“- die Logik dahinter ist mir schleierhaft.
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Anmerkung d. Redaktion:
Solche pauschal geübte Kritik dient nicht gerade dazu, dass Türen aufgestoßen werden. Inhaltlich darf der Bericht gerne im Diskussionsforum auseinander genommen werden, wobei natürlich der ursprüngliche Zweck der Arbeit nicht aus den Augen geraten darf, sie war sicher nie als Veröffentlichung gedacht. Wir sind der FhVR sehr dankbar für diesen Einblick in die Polizeiarbeit und die interessante Zusammenfassung der verfügbaren Fakten im Mordfall Hinterkaifeck.

Kommentar von Brausegirl am 17.08.2011; 13:11:24 Uhr

Mord

Eine sehr schöne Seite zu einer grausamen Tat. Ich finde man sollte nicht aufhören zu suchen bis die Mörder genannt sind. Ich finde es komisch da nur drei Tage vor dem Mord die Tochter vom Lorenz gestorben ist.

Kommentar von Anna am 06.09.2011; 12:56:13 Uhr

Schlug der Mörder Mehrmals zu?

http://www.gespensterweb.de/Spukorte/spukorte.htm

schaut auch mal diese Seite an, das ist ca. 10 Jahre voher passiert, ( Leute wurden mit einer Axt erschlagen und der Fall nie aufgeklärt)

obs da parallelen gibt?

Kommentar von Schmidt- Jensen am 27.09.2011; 04:02:41 Uhr

Foto 1922

Ein sehr tragfischer Fall.
Ich habe mir das Foto mal mit 800 vergrößerung angesehen und bin der Meinung das der Mörder sich auf dem foto befindet hinter dem Fenster mii dem alten und der Viktoria Gabriel. Wenn mich meine Recherchen nicht teuschen müste dies eine Forstuniform von 1922 sein.Solte es der Forster gewesen sein wird viele Aussagen verständlich.
Taschenlampe in der Nacht.
Verbrennen der Beweise.
Heiligenbildchen wurde zur Eriunnerung aufgehoben und bei Dienstplatzwechsel mitgenommen.Für mich ergibt sich dadurch eine Beziehungstat. Das der Täter bis heute nicht gefunden wurde ist verständlich, da zu jehner Zeit eine Amtsperson über jeden verdacht erhaben war.Man solte mal feststellen wer zu jener Zeit der Forster von Hinterkaifek war und ob er nicht zum gebiet wo das Heiligenbild gefunden wurde versetzt wurde.

Kommentar von Markus aus Hannover am 19.10.2011; 10:17:42 Uhr

ungelöster Fall?

Das ein ungelöster Fall weiter die Detektive fasziniert: aber hier scheint es doch eindeutig auf einen Verdächtigen hinauszulaufen.

Kommentar von Geli-Maria am 28.10.2011; 17:58:00 Uhr

Film Tannöd

Ich habe den Film "Tannöd" im Kino gesehen. Der war echt schauerlich. Durch den Kinofilm bin ich auf den Fall aufmerksam geworden. Gute Seite für weitergehende Informationen.

Kommentar von Geli-Maria am 09.11.2011; 17:00:05 Uhr

Film Tannöd: Barbara (Film) / Viktoria (Realität)

Mir ist noch was markantes eingefallen zum Thema Hinterkaifeck: Im Film "Tannöd" heisst die (wirkliche) Viktoria Gruber Barbara Danner. Ob das ein Zufall ist? Das man oder die Regisseurin oder Drehbuchautoren DIESEN Namen gewählt haben? Es gibt die Legende von der heiligen Barbara: Wikipedia.org: "Der Überlieferung zufolge wurde sie von ihrem Vater enthauptet, weil sie sich weigerte, ihrem christlichen Glauben und ihre jungfräuliche Hingabe an Gott aufzugeben. Barbaras Vater versuchte sie von der Außenwelt abzuschirmen und sperrte sie in einen eigens dafür gebauten Turm (nach manchen Versionen aus Eifersucht, nach anderen Erzählungen sollte Barbara mit einem Jüngling des kaiserlichen Hofes verheiratet werden. Hauptgrund für das Einsperren des Mädchens war aber der verzweifelte Versuch des Vaters, Barbaras Hinwendung zum Christentum zu verhindern." Als ich in dem neuen Weihnachtsbuch von Anselm Grün diese Geschichte über die heilige Barbara gelesen habe musste ich komischerweise an den Film "Tannöd" denken (Allerdings war es auch noch nicht soo lange her dass ich den Film gesehen habe, vielleicht deshalb). Ob die Filmleute daran gedacht haben? Würde mich mal interessieren.

Kommentar von Maria Haag am 11.11.2011; 15:54:30 Uhr

Meine Mutter-eine Zeitzeugin

Am Montag war ich mit Freunden im Kino. Es wurde Tannöd gespielt. Die Vorschau hatte ich vier Wochen vor Weihnachten schon gesehen und es wurde gesagt daß es sich bei dem Streifen um eine wahre Geschichte handelt. Der Film lief in Pirmasens im uralt Kino Walhalla. Auf der Fahrt dorthin.. wir fuhren über Hornbach da dort noch welche zustiegen.. erzählten meine Bekannten über den Inhalt des Filmes. Also es geht um einen großen Bauern- Hof in Bayern dessen Eigentümer einschließlich Kinder und das Gesinde grausam erschlagen wurden. Der Mörder wurde nie gefunden...

Ups...... sage ich... eine solche Geschichte hat meine Frau Mama immer erzählt.. da gab`s einen Hof dessen Leute alle ermordet wurden.. mit der Spitzhacke wurden sie brutal niedergeschlagen... das Vieh hat tagelang aus Hunger geplärrt.. und ein Postbote hat dann den grausigen Fund gemacht.. es wurde überhaupt nichts gestohlen.. all das viele Geld im Haus war noch da.... es waren nur alle erschlagen.. und niemals wurde der Täter gefunden..

Im Kino wurde mir immer grausliger. Denn auf einmal fiel Klappe um Klappe in meinem Kopf.. Ich erinnerte mich immer mehr an die erzählten Einzelheiten.. dachte daran wie ich mit Frau Mama auf dem Gelände stand... sie mir zeigte wo genau der schaurige Mord-Hof war, der inzwischen abgerissen wurde... Sie sprudelte damals regelrecht bei ihren Erzählungen.. immer noch konnte man die Betroffenheit und das grauenvolle Entsetzen spüren das bestimmt alle Anwohner befallen hatte. In dieser Nacht war der leibhaftige Teufel da... in dieser Nacht vom 31. März auf den 1. April....

Und jetzt saß ich da.. mitten in diesem Geschehen... So vieles war plötzlich vertraut... oder richtiger.. war mir auf einmal nicht fremd.. es war keine Beziehung.... aber eine sehr starke Berührung fand in mir statt.... Wörter.. Sätze im bayrischen Dialekt gesprochen... Gestik.. das typisches Getue und Gehabe das man nur bei den Bayern findet.. das Manderl.. der Rosenkranz... das innbrünstige Beten. All das war auf einmal in mir präsent. Es ist der Heimatort meiner Mutter.. sie wurde dort groß... und ich hatte die Ferientage meiner Kindheit dort verbracht. Gänsehaut pur kroch in Etappen in mir hoch... es war wie ein Zurückgehen in die Vergangenheit.. ohne daß ich darauf vorbereitet gewesen wäre...

Wieder zuhause hab ich mich gleich an den PC gesetzt und mich über wikipedia schlau gemacht.. wollte die letzten Zweifel ausräumen.. wollte wissen ob der Film tatsächlich das Geschehen behandelt von dem Frau Mama und die Leute dort so oft gesprochen hatten.. Es stimmt.. es ist der Ort wo das Grauen stattgefunden hat...
Natürlich ist der Drehort ein anderer.. natürlich wurde auch eine kleine Geschichte drangehängt.. aber das Grauen blieb bestehen. Es ist ein sehr düster gezeichneter Film.. mit der wundervollen Hauptdarstellerin Monika Bleibtreu.

Das alles hat mich schwer beschäftigt.. bis weit nach Mitternacht war es bis mich die Gedanken und Gefühle losließen und ich endlich in den Schlaf fand. Am nächsten Tag hab ich dann die Dame Mama angerufen.. hab gesagt.. du hast doch immer erzählt von dem Hof und den Morden... sofort fiel sie mir ins Wort... jajajaja das ist bei uns passiert.. das war bei uns daheim und in all der Erregung fiel sie in ihren den bayrischen Dialekt.. der ihr Muttersprache ist... "Nun darüber wurde ein Film gedreht und ich hab ihn gestern gesehen".. sagte ich ihr... "Oooohhh mein Gott.. sagte sie ... das war schlimm damals.... so schlimm....

Kommentar von Daniel am 06.01.2012; 10:13:28 Uhr

Ein Mysterium

Ich interessiere mich sehr für ungeklärte Mordfälle und bin im Herbst 2011 per Zufall auf den Fall "Hinterkaifeck" gestoßen. Anfangs hatte ich nicht das geringste darüber gehört bzw gelesen oder gesehen, ...und nach der Doku war ich von dem Fall wie gefesselt! Trotz vieler Überlegungen usw wird der Fall wahrscheinlich nie mit 100%iger Sicherheit gelöst werden, und noch für lange Zeit viele Interessierte in den Bann ziehen! Lg Daniel von der österr./bayr. Grenze

Kommentar von Wolfgang am 20.01.2012; 13:07:30 Uhr

HinterkaifeckZeitung

Hallo liebe Macher von hinterkaifeck.net.
Gibt es die Hinterkaifeck Zeitung zu kaufen oder zum ausdrucken? Möchte das alles mal in Ruhe nachlesen.
Vielen Dank und Gruß
Wolfgang
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Anmerkung von Hinterkaifeck.net:
Lieber Wolfgang,
Melde Dich doch bitte nochmal bei uns über das Kontaktformular und unter Angabe Deiner Emailadresse.
Danke!

Kommentar von Gast am 25.01.2012; 20:23:25 Uhr

Respekt?

Für viele mag es ein historischer Mordfall sein, der aus vielen Gründen zu "faszinieren" scheint. (Warum die Ermodrung von Menschen Faszination bei anderen Menschen auslöst soll hier weder beurteilt noch diskutiert werden!) Dennoch möchte ich zu bedenken geben, dass es sich hier um Menschen handelt, Menschen mit realen Schicksalen, Menschen die real gelebt haben und Menschen die letzten Endes ein brutalen Todes gestorben sind. Bei allem, vielleicht auch nachvollziehbaren Interesse, lässt aber die Veröffentlichung von Tatortfotos auf denen die Opfer abgebildet sind ein unbehagliches Gefühl zurück.

Kommentar von Mia am 06.02.2012; 12:53:19 Uhr

Hinterkaifeck

Inhalt
Wir haben in der Schule den Film Tannöd gesehen und das Buch dazu gelesen. Wir waren sehr schockiert über die Ereignisse. Es tut mir Leid für die armen Leute, dass der Mord noch immer nicht aufgeklärt worden ist.

Kommentar von maja am 06.02.2012; 19:00:44 Uhr

DNA

kann man mit der heutigen Technik nicht feststellen, ob der kleine Josef Gruber der Sohn von Lorenz Schlittenbauer ist?

Kommentar von Hans, Wien am 02.04.2012; 01:02:03 Uhr

90 Jahre

Ich bin durch Zufall vor ein paar Tagen auf den fall und diese Seite gestoßen, lese interessiert und denke gestern und heute sehr an diese unglücklichen Menschen, Erwachsene wie Kinder, verstrickte ...

Den Machern der Seite sei gedankt für ihre Unermüdlichkeit.

Kommentar von Maria am 10.04.2012; 01:37:29 Uhr

Besuch des ehemaligen Standortes

Ich war gestern mit meinen Eltern dort und haben uns das Marterl angesehen, da wir nicht weit weg von Gröbern waren. Es waren einige ältere Leute dort, liegt wohl am 90-jährigen Todestag. Meine Eltern habe ich mittlerweile auch schon mit diesem HK-Virus angesteckt. Habe auch den Film zuhause. Finde solche Geschichten wirklich interessant. Schade, dass ich von der erneuten Vorführung des Filmes "Hinterkaifeck - Symbol des Unheimlichen" zu spät erfahren habe. Meine Mutter und ich hätten ihn gerne angesehen...

Kommentar von Tom am 24.04.2012; 13:34:22 Uhr

Mord

Habe durch Zufall in BR1 Radio von diesen Fall gehört der mich seitdem fesselt. Habe auch sämtliche Filme und Bücher von diesen Fall gesehen, gelesen. Traurig dass der Fall damals so schlampig behandelt worden ist, dass auch der Hof so früh nach der Tat abgerissen werden durfte.

Kommentar von Agibiabow am 09.06.2012; 04:36:30 Uhr

supposedly

Just thought i would change my old approaches of not commenting and say hello. Been around for awhile and have loved your posts

Kommentar von hugin_munin am 11.06.2012; 18:49:12 Uhr

photo 1922

ergreifender und zum nachdenken anregender mordfall.insbesondere durch die abgründe die sich hier innherhalb einer erzkatholischen familie auftun.
was mich allerdings brennend interessieren würde ist photo 1922 von dem ein gb autor hier schreibt.worauf ein förster zusehen ist.
soweit ich weiß ist es sonst eigentlich immer der gärtner!
der ansatz in die richtung zu forschen scheint sinnvoll allerdings auch eine vorschnelle verdächtigung meines erachtens nach.
die brutalität,insbesondere auch die kinder nicht zu verschonen,spricht eigentlich eindeutig für eine beziehungstat.entweder beziehungstechnisch der familie gegenüber oder auch religiös fanatisch.
jedenfalls würde ich mich sehr freuen über ein feedback wegen des bildes 1922 .falls erventuell weitere quellen,bildmaterial etc zu empfehlen sind,freue ich mich auch diesbezüglich über hinweise.
besten dank im vorraus

Kommentar von Schwarzfahrer am 18.06.2012; 00:14:01 Uhr

ZDF-History

Benecke. Schwachsinn. Behauptet durch Abdecken der Toten muss der Mörder einen persönlichen Bezug zu den Opfern, zumindest teilweise gehabt haben. Geisteskrankheit wird ignoriert. Der Mörder blieb Tage lang im Haus. Man muss fachlich davon ausgehen das ein simpler Ekel vor der Verwesung vorlag. Reine Polemik. Aufmerksamkeit erregen, Bücher verkaufen und in TV Sendungen auftreten dürfen. Volksverdummung auf GEZ Niveau. Danke.

Kommentar von Tom am 26.06.2012; 16:48:58 Uhr

Fast 100 Jahre her und doch aktuell


Ich schreib es mal ohne chronologische Sicht
für Eure Phantasie
ohne Fragezeichen usw.
Lasst es in euren Kopf zu Bildern werden…..

6 Tote
Abseits gelegenes Haus
Hausschlüssel verschwunden
Familie mit Geld ( Großbauer )
Erschlagen mit einer Art Keilhaue
4 Erwachse und 2 Kinder
Nur 5 Fotos
Haushaltshilfe neu, kam am Tag des Verbrechens
Inzest
Ehemann der Tochter im Krieg gefallen
Nachbar Auge auf Tochter
Unbekannte Spuren im Schnee
Spuren zum Haus hin, aber nicht weg
Lärm vom Heuboden
Schloss aufgebrochen
Schlechtes Wetter
In Scheune angelockt
Nicht alles Geld genommen
Tage nach der Tat im Haus geblieben
Vieh gefüttert
Sterbebild mit „Art Fluch“
Irrer im Verdacht
Räuberfamilie im Verdacht
Mulden im Stroh
Gatte der Tochter lebt doch und ist nicht gefallen
Raub oder Rachetat
Am Tatort getroffen
Täter nie gefunden
Akten im Krieg verbrannt
Aus heutiger Sicht betrachtet aufklärbar
Haus abgerissen
Tatwaffe gefunden
Pilgerort für Krimifreunde
Ist die Aufklärung noch möglich

Was passierte wirklich

Kommentar von Hanne am 10.07.2012; 18:09:34 Uhr

Fesselnd nach wie vor

Ich wurde erst jetzt durch das bayr. Polizeimuseum in Ingolstadt auf diesen Fall aufmerksam. Die Geschehnisse sind schockierend und gleichermaßen faszinierend. Da ich selbst auf solch einem Einödhof lebe und Polizeibeamtin bin, musste ich sofort mehr wissen und bin auf Ihre Seite gestoßen. Klasse gemacht, sehr informativ und ausführlich - vielen Dank!!

Kommentar von Lothar höfler am 05.08.2012; 09:35:24 Uhr

täter

Inhaltmeine Meinung dazu ist man ist heute gar nicht mehr interessiert das man einen täter benennen kann dann wäre der Mythos hinterkaifeck ganz schnell vergessen und daran ist niemand der Macher gelegen drum wird das weiter am kochen gehalten ist auch gut so

Kommentar von HK.net am 08.08.2012; 10:16:16 Uhr

Hund

Hat die Familie den Hund bereits vor dem Krieg gehabt oder erst danach? Würde mich interessieren, weil der Hund den Täter ja offensichtlich kannte und wenn der Hund erst angeschafft wurde, nachdem der Ehemann in den Krieg gezogen ist würde der als Täter keinesfalls mehr in Frage kommen!
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Antwort von Hinterkaifeck.net:
Auf diese Fragen zum Hund gibt es leider keine Antwort. Alles, was sich über ihn aus den Akten ergibt, finden Sie hier: http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Sachverhalte:_Der_Spitz
Für solche Fragen sind Sie gerne eingeladen, in unserem Forum mitzudiskutieren oder im Hinterkaifeck-Wiki zu stöbern. Die Zugänge finden Sie gleich links im Navigationsmenü.

Kommentar von lothar am 18.08.2012; 22:46:06 Uhr

nachkommen

Inhalt unangenehme fragen werden scheinbar nicht beantwortet schade

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Antwort von Hinterkaifeck.net:
Keine Frage ist unangenehm.
Dies hier ist ein Gästebuch und gedacht für jeglichen Kommentar zu unserem Onlineangebot. Fragen bitte per Kontaktformular (links im Menü "Kontakt") stellen oder im Forum.
Über diese Wege erhalten Sie sofort Antwort. Im Gästebuch ist das nicht möglich.
Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von Ernestine am 20.08.2012; 17:05:57 Uhr

Merkwürdigkeiten

Ich denke, dass die an diesem Fall Jahrzehnte später noch forschenden Behörden längst den Täter ausgemacht haben, aber aus Rücksicht auf die noch lebenden Nachkommen den Mund halten.

Am Abend eines Streites des nächsten Nachbarn mit der von ihm wohl immer noch begehrten
Hofbesitzerin geschieht der Mord.

Die Frau hat als einzige Würgemale und die meisten Schläge abbekommen.

Vielleicht wollte der Nachbar erneut mit der Frau, die eventuell auch als die Mutter seines Kindes in Frage kommt, reden. Sie hat ihn abgewiesen, daraufhin wurde er laut und um sie am schreien zu hindern hat er sie gewürgt und anschließend in rasender Wut nach dem Werkzeug gegriffen, dass sich in Reichweite im Stall befunden hat.

Um die Tat zu vertuschen hat er nach und nach alle Bewohner des Hofes getötet, der ganze Hass und die blinde Wut über die Abweisung durch die Bäuerin brach durch.

Auffällig scheint mir, dass der Hund sich über die Tage ruhig verhalten hat und das Vieh versorgt wurde, für den Nachbarn alles bekannte Umstände und der Hof war über die Tage vor der Entdeckung der Bluttat schnell zu erreichen und ihm wohl bekannt.

Im Film führt er die Gruppe Männer an, die als erste die Scheune betreten, der nach ihm kommende stößt mit dem Fuß an eine der Leichen, der Mörder wusste ja Bescheid und stieß nicht dagegen obwohl er den Trupp anführte…

Vielleicht existieren die abgeschnittenen Köpfe der Opfer noch, und die Möglichkeit dass der Täter sich selbst verletzt hat und so dort noch DNA zu finden ist.



Kommentar von Hupsi am 07.09.2012; 07:02:53 Uhr

Super Seite!

Grüß Euch!

Danke für diese wunderbare, sehr informative und professionelle Aufarbeitung des Mordfalls! Besonders beeindruckt war ich von der Jubiläums-Zeitung zum Dritten Geburtstag dieses Boards.
Vielleicht könntet ihr einen Kiosk am ehemaligen Standort des Hofes aufbauen, wo ihr die Zeitung in gedruckter Ausfertigung verkaufen auch könnt. Doch Spaß beiseite, professionelles Merchandising würde für Euer Board durchaus Sinn machen. Durch die perfekte Außendarstellung wärt ihr echt prädestiniert dafür.Ich denke da an T-Sirts, Caps, Postkarten und DVD´s.
Überlegt es euch!

Servus Hupsi

Kommentar von Lotte am 11.09.2012; 22:43:09 Uhr

Heilungsgottesdienst für die Opfer

Ich komme zwar nicht aus der Gegend, dennoch hat mich die wahre Geschichte von Tannöd sehr berührt, zumal ich einen Sohn im Alter von dem kleinen Josef habe. Vielleicht wäre es für die Opfer, die auf grausamste Weise unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wurden und die Nachfahren der Beteiligten eine Befreiung einen Heilungsgottesdienst durch einen darauf spezialisierten kath. Priester( event. vor Ort) durchführen zu lassen.Denn am Tatort scheint nichts mehr wachsen zu können und die Nachfahren der Beteiligten leiden immer noch trotz hohen Alters unter dem Geschehen. Die Toten kann man dadurch natürlich nicht Lebendig machen, jedoch alle Beteiligten können so ihren Frieden finden.

Kommentar von Rosi am 29.12.2012; 14:42:20 Uhr

Homepage

Hallo,
ich bin heute durch einen absoluten Zufall auf diese Seite gestoßen und habe mich
schon irgendwie fasziniert durch die Seiten gelesen.

Ich würde mir wünschen, dass das Rätsel noch gelöst werden würde.


Kommentar von Angelika am 01.01.2013; 14:42:48 Uhr

Film Tannöd am 1. Januar 2013

Der Film "Tannöd" läuft heute abend um 22:50 Uhr in der ARD.

Kommentar von Viola am 05.01.2013; 03:12:46 Uhr

Täter

Ich bin durch den Film Tannöd auf wahren Fall aufmerksam geworden und habe nun alles im Netz darüber gelesen.
Großes Lob für hinterkaifeck.net!
Aufgrund der Verhöre bzw. Zeugenaussagen gibt es für mich nur eine Person, die für die Morde verantwortlich sein kann. Andeutungsweise kam die Studiengruppe der Polizeihochschule zu dem gleichen Schluss ohne einen Namen zu nennen aus Rücksicht auf die Nachkommen.
Dabei glaube ich, dass diese es auch wissen:
Der Mörder handelte vorsätzlich, vermutlich fasste er eine Woche vorher den konkreten Entschluss, vermutlich war ein persönliches Trauma die Ursache, sodass letzte Hemmungen zur Ausübung der Tat fielen.
Er hatte kein Alibi.
Er hatte ein Motiv.
Letztendlich fühlte er sich „von Gottes Hand“ legitimiert.
Er handelte nicht aus dem Affekt, sondern plante die Tat.
Er legte Tage vorher Spuren, um von seiner Person wegzuführen (Schneespuren, Heumulden, Aufbrüche etc.).
Er verriet sich mehrmals selbst, wie durch die Zeugenaussagen belegt, wobei die entscheidendsten erst Jahre nach der Tat geäußert/protokolliert wurden, aber es fehlen die Beweise für seine Schuld.
Wie schlau, die Mordwaffe als sein Eigentum zu bezeichnen, um mögliche Fingerabdrücke zu erklären.
Mögen die Opfer in Frieden ruhen, mögen die Nachfahren ihren Frieden finden.
Inhalt

Kommentar von Wiedergänger am 13.01.2013; 21:03:08 Uhr

Hinterkaifeck

Die Lösung des Falles liegt immer noch im Dorf und in seinem Schweigen.

Kommentar von Dr. David Schneider-Addae-Mensah am 12.03.2013; 22:41:38 Uhr

Zeitablauf

Es ist schon interessant, wieviel Energie heute noch in einen längst vergangenen Fall gesteckt wird, der seinerzeit nicht einmal die Kripo besonders interessiert zu haben scheint. Fakt ist: in der Weimarer Zeit gab es viele Wirren und eine viel höhere Kriminalstatistik als in heutigen Luxuszeiten. Fakt ist auch, daß man der Ermorordung irgendwelcher Bauern nicht das Interesse geschenkt hat, das man ihm in einer etablierten Demokratie wie der BRD schenken mag. Man sollte daher bedenken, daß die Menschen damals die Sache aus einem anderen gesellschaftspolitischen Blickwinkel gesehen haben. Und nicht zuletzt sollte man sich fragen, ob mancher "spektakuläre" Mord an Klein-Tina von Nebenan auch heute wirklich so republikbewegend ist, wie oft getan wird.

Kommentar von ergo am 22.05.2013; 20:53:38 Uhr

hk

das sterbebild in der bibel scheint ein interesanter punkt zu sein

Kommentar von Thomas-Jacob Krüger am 10.06.2013; 22:14:28 Uhr

Hinterkaifeck

Ich finde es großartig, dass Ihr in dem Fall nicht locker lasst. Dieser Fall beschäftigt mich schon seit langem. Ich habe damals so erschreckt als ich zum ersten mal Fotos des Hofes im Fernsehen sah. Ich habe so oft davon geträumt und wusste während der Dokumentation im Fernsehen bei jeder Aufnahme in welchen Raum welche Tür führt. Das hat wahrscheinlich alles nichts zu bedeuten. Aber beschäftigen tut es mich oft. Gruß, Tom

lucyman.k@icloud.com

Kommentar von Linea Bachmann am 17.06.2013; 14:08:15 Uhr

Mordtheorie

Ich habe viel gelesen über Hinterkaifeck und gesehen. Es gibt einige Mordtheorien! Aber könnte Andreas Gruber nicht seine Tochter mit einem Geliebten im Stall erwischt haben. Aus Eifersucht hat er sie gewürgt und erschlagen. Der Geliebte von Viktoria (Fremder in der Kirche) nahm Andreas Gruber die Reuthaue ab und erschlug ihn. Cäcilia Gruber hörte den Tumult kam dazu und wurde ebenfalls im Affekt erschlagen.Als die kleine Cäcilia Gabriel dazu kam, die ihre Mutter und Oma suchte, konnte der Geliebte wohl nicht mehr anders. Dann kam es wie es kam. Das würde doch auch erklären, das er die Leichen abdeckte und noch über Tage im Haus aufhielt und das Vieh versorgte.
Er war selbst noch geschockt, vom Verlauf des heimlichen Liebestreffens mit Viktoria!
Der alte Gruber hat doch selbst erzählt, dass er schon mal Schritte auf dem Dachboden hörte, Spuren im Schnee sah und eine nicht übliche Zeitung fand!

Kommentar von Osy_v am 22.06.2013; 20:22:02 Uhr

Hinterkaifeck Psy_

In der Forensik und Fallanalyse wird vor allem immer Eines deutlich: Ein Täter der auf das Gesicht zielt hat immer einen persönlichen Bezug zu dem Opfer. In diesem speziellen Fall sind es mehrere Opfer. Kein Tagelöhner oder -zufällig vorbei- Gekommener würde so eine Tat vollbringen. Der Aufwand wäre zu hoch, der Täter musste damit rechnen, dass er erwischt wird. Das hat er in Kauf genommen, da er sich unmittelbar nach der Tat weiter auf dem Hof aufgehalten hat. Dass der Täter auch die Tiere versorgt hat ist damit zu begründen, dass er nach der Tat alles menschliche getötet hat, aber eine Beziehung zu Tieren hat, die er nicht aus falschem Mitleid, sondern aus seiner Berufung heraus versorgt hat. Er wird und muss ein Bauer gewesen sein. Tiere kann niemand versorgen, der aus dem Krieg wiederkommt. Ein Kriegsversehrter ist voller Gram, sucht aber meistens Verbindungen zur Familie, sofern er nichts zu vertuschen hat oder aber er bricht mit der Familie. Weiterhin ist zu beachten dass der Täter wusste wo das Tatwerkzeug hängt. Ein zurückgekommener Soldat hätte da wenig Einblicke gehabt, auch wenn er tagelang um den Hof geschlichen wäre.
Auch wird es Mitwisser gegeben haben, die aus Furcht oder falsch verstandener Loyalität geschwiegen haben. Jeder kennt "Ich kratze der/ihm/ihr die Augen aus", welches ausschließlich aus persönlichen Motiven heraus gesagt wird. Dieser Umstand ist der wichtigste neben der Versorgung der Tiere.
Der Pfarrer dürfte auszuschließen sein, da er kaum persönliche Motive haben dürfte, außer der Inzest zwischen Vater und Tochter. Zu dieser Zeit war Inzest ein offenes Geheimnis und der Hof sicher nicht alleine betroffen. Welche Ambitionen sollte der Pfarrer der Gemeinde gehabt haben? Nach dem heutigen Stand keine, zumal ein Pfarrer nicht über mehre Tage verschwinden kann und Tiere füttert. Selbst die Theorie daß er seine Schäfchen Hoftiere nach einem Mord füttert ist auszuschließen.
Der Täter muß sehr grobschlächtig gewesen sein und wird nach dem heutigen Stand der Ereignisse noch immer gedeckt. Auch wird davon auszugehen sein, daß der Täter sich eine Trophäe mitgenommen hat. Etwas sehr persönliches, das er auf dem Weg nach Hause auch weggeworfen oder vergraben haben könnte.

Unklar ist der Fall aus heutiger Sicht nicht mehr und es wäre wünschenswert die Dokumente offenzulegen.

Kommentar von Bastian Alex am 26.06.2013; 21:02:56 Uhr

Hinterkaifeck

Ich habe auch schon länger von diesem schrecklichen Fall gewusst, bin aber heute erst auf diese Homepage gestoßen, und bin wirklich überwältigt, wieviele Details hier drinstecken und mit welcher Emotion und Engagement immernoch gehandelt wird.

Meinen allergrößten Respekt!

Es ist wirklich erschütternd, was damals passiert ist, und jedes Mal, wenn ich darüber lese, bekomme ich aufs Neue Gänsehaut.

Schlimmer als jeder Horrorfilm, nur leider Realität gewesen.

Lasst nicht locker, ich halte zu euch und drücke die Daumen! Auch wenn der Täter, wer immer es war, heute zu 99,9%iger Wahrscheinlichkeit schon tot ist, aber Gewissheit wäre trotzdem wünschenswert.

Grüße aus Niederbayern

Kommentar von Cody Shepherd am 30.06.2013; 14:28:00 Uhr

Bezug auf: Gästebucheintrag von _Schwarzfahrer am 18.06.2012; 00:14:01 Uhr

Bezug auf: Gästebucheintrag von _Schwarzfahrer am 18.06.2012; 00:14:01 Uhr

ZDF-History

Benecke. Schwachsinn. Behauptet durch Abdecken der Toten muss der Mörder einen persönlichen Bezug zu den Opfern, zumindest teilweise gehabt haben. Geisteskrankheit wird ignoriert. Der Mörder blieb Tage lang im Haus. Man muss fachlich davon ausgehen das ein simpler Ekel vor der Verwesung vorlag. Reine Polemik. Aufmerksamkeit erregen, Bücher verkaufen und in TV Sendungen auftreten dürfen. Volksverdummung auf GEZ Niveau. Danke.


Ich finde es nicht so abwägig, dass es mit Ekel zu tun hat, die Leichen abzudecken, allerdings würde jemand, der keine verbindung zu der Familie hat nicht noch einige Tage auf dem Hof bleiben. Es wäre ein instinkt einer unangenehmen situation zu entfliehen. Und jemand "geisteskrankes", der sich an seiner Tat erfreut, würde sie sich immer wieder ansehen wollen, während er noch am tatort verweilt, denke ich.

Kommentar von Jütürü am 30.06.2013; 15:44:45 Uhr

Danke

Bin auf diese Homepage durch die ZDF-Reportage aufmerksam gewurden. Sehr tragischer, grausiger, mysteriöser, aber auch interessanter Fall.

Vielen Dank an die Privatdetektive, welche es ermöglichen, die gebündelten Informationen ersichtlich für die "normale" Bevölkerung darstellen und präsentieren.

Ich interessiere mich auch für den Fall, da ich ganz in der Nähe wohne.

Leider hat man nie Erfahren, wer der Täter/die Täter/die Täterin war. Hoffentlich werden die zukünfigen Kriminaltechniken eventuell doch noch Licht in dieses graußige Dunkel bringen...

In ehrendem Gedenken an die Toten

Kommentar von ura am 02.07.2013; 00:16:04 Uhr

erweiterter Selbstmord mit Hinrichtungstendenz

Für die Auffindung, bzw. Tötung, ohne Abwehrverhalten, kommt nur eine Hinrichtung in Frage, daraus ergibt sich ein Mordkommando oder ein Täter der das Vertrauen besass ohne Gegenwehr töten zu können, daraus lässt sich das Motiv Schlußfolgern, ein erweiterter Selbstmord oder Femegericht.

Kommentar von Wolf im Schafspelz am 10.07.2013; 17:10:27 Uhr

Der Richter und sein Henker ?

Habe mich jetzt sehr lange mit dem Fall beschäftigt auf Eurer Seite.
(warum es mich fasziniert, kann ich nicht sagen).
Ihr habt alles hier sehr gut gemacht- Komplimenmt!
Spekulieren läßt sich reichlich - vielleicht war nur jemand der ausführende Henker - und der Auftraggeber - der Richter - hat die Leichen danach abgedeckt ?


Kommentar von Marie am 14.07.2013; 15:13:49 Uhr

Faszinierend und unvergleichlich

Schönen guten Tag HK-Team,

wenn die Polizei damals so gründlich recherchiert hätte wie Sie, dann wär das bestimmt aufgeklärt worden. Großes Kompliment an die Webseite und ihre Macher.

Ich versteh nicht, daß es damals niemand ernsthaft interessierte, Licht in das Dunkel zu bringen. 5 Tatortfotos und keine Suche nach Fingerabdrücken...lachhaft. Das waren für mich keine "Ermittlungen".

Und die Wirtshausgespräche nehm ich nicht ernst. Jeder hat was dazu gedichtet und im Einfluß von Alkohol werden die Geschichten immer abwegiger und abenteuerlicher.

Ich bin auch der Meinung, daß es ein einzelner Täter war und die Familie und deren Lebensumstände sehr gut kannte. Und ich würde auch nur eine Person nennen, welche diese abscheuliche Tat ausgeführt hat. Darf man hier aber nicht namendlich nennen, oder?

Es gibt viele mysteriöse Fälle, aber keinen, der sich mit dem Fall von Hinterkaifeck gleicht. Ich fühle mit den Hinterbliebenen, da sie immernoch noch mit der Ungewißheit leben müssen.

Liebe Grüße aus Nürnberg, Marie

Kommentar von christian am 14.07.2013; 20:47:33 Uhr

ähnlichkeit m. karl gabriel

Guten Abend,
seit langer Zeit bin ich fasziniert von diesem grausamen und unheimlichenVerbrechen und habe damit auch meine Tochter angesteckt. In einem Geschichtsbuch für die 8. Klasse Gymnasium ( Forum Geschichte 3, Bayern, Cornelsen Verlag) auf der Seite 175, Bild M2, sind mehrere Soldaten an der Westfront in einem Schützengraben stehend abgebildet. Der hinterste von diesen Herren sieht dem Karl Gabriel verblüffend ähnlich. Interessant ist, dass das Bild auf das Jahr 1915 datiert ist, also zu einem Zeitpukt, an dem Herr Gabriel eigentlich schon gefallen war. Natürlich kann durchaus eine Verwechslung vorliegen, aber vielleicht lohnt sich ja eine erneute Rechere. Wenn es tatsächlich zutreffen würde, dass Herr Gabriel zu diesem Zeitpunkt noch am Leben gewesen wäre und somit sein Ableben nur initiiert wurde, müsste man den Fall tatsächlich neu aufrollen - dank meiner kriminalistisch veranlagten Tochter

Kommentar von Rupert Hofer am 17.07.2013; 23:07:00 Uhr

rupert_hofer@yahoo.com

ie viele hat mich die Geschichte von Hinterkaifeck erschüttert. Ich möchte im Folgenden einige Gedanken festhalten: Wäre es nicht höchst an der Zeit, dass alle die am Schicksal der Betroffenen anteilnehmen sich für Versöhnung und Frieden einsetzen. Die Toten werden nicht lebendig und die Mörder sind ebenfalls tot. Es leben aber noch Nachfahren und die leiden offensichtlich sehr an den unbewiesenen Verdächtigungen. Ist es gerechtfertigt an diesen Fall heran zu gehen wie an einen Krimiroman, wo jeder wissen will wer der Mörder war. Im Gegensatz zu einer solchen fiktiven Geschichte gibt es hier aber nach wie vor betroffene Menschen die heute sicher keine Schuld an den Geschehnissen von 1922 trifft. Sie dürfen nicht weiter bestraft werden.Wir alle wissen, dass es eine absolute Gerechtigkeit auf dieser Welt nicht geben kann. Wir sollten daher alles für einen Frieden tun, damit der Kreislauf von Tätern und Opfern unterbrochen wird. Was könnte zu einem solchen Frieden führen? Die Köpfe der ermordeten sollten begraben werden, damit wieder ganz wird was zusammengehört. Sollte dies nicht möglich sein, könnte dies in einem feierlichen Akt symbolisch erfolgen. Der Grabstein der Toten sollte mit einer Inschrift ergänzt werden. Was bis jetzt darauf steht ist keine Friedens bzw. Versöhnungsbotschaft. In dieser Feier könnten alle Nachfahren der Opfer, mutmaßlicher Täter und Bewohner um Versöhnung und den inneren Frieden bitten. Sie müssen akzeptieren, dass der oder die Mörder sich nicht überführen haben lassen. In einem feierlichen Akt sollte ein Schlussstrich gezogen werden, der nicht heißen soll ,dass man vergisst sondern dass man vergibt. Sbg. am 17.7.2013

Kommentar von Heinz am 18.07.2013; 09:36:54 Uhr

Zeitungsartikel unbekannt vom 08.04.1922

Dieser Zeitungsartikel ist identisch mit dem Zeitungsartikel vom Bayerischen Kurier vom 08.04.1922

Kommentar von petero815 am 19.07.2013; 12:29:48 Uhr

Hinterkaifek

Ich glaube auch, das der wirkliche Täter wohl nicht mehr gefasst/ermittelt werden kann. DER Hauptverdächtige lebt nicht mehr, seine Nachfahren sollte man in Ruhe lassen. Doch Mord verjährt nicht, wie man an aktuellen Fällen in letzter Zeit sah. WENN MAN EINEN NAMEN HAT, SO SOLL MAN IHN DOCH SAGEN ! Und schon ist das Mysterium vielleicht gelöst. Vielleicht...

Kommentar von Michael am 21.07.2013; 18:38:00 Uhr

wenig mystisches Mysterium

Habe gestern abend zum ersten Mal von dem Fall gehört und war sofort grausig fasziniert. Das hat dazu geführt, dass ich die Arbeit, die ich eigentlich hätte tun müssen, liegen ließ und fast den ganzen Tag damit zugebracht habe, die verfügbaren Fakten, Aussagen, Legenden usw. zu HK näher anzusehen. Allein die auf dieser großartig gemachten Homepage verfügbaren Infos reichen aus, um sich über die Idendität des Täters klar zu werden. Selbst das aufmerksame Lesen des FFB-Berichtes lässt da keinen Zweifel aufkommen! Der Täter blieb nur durch die damaligen Umstände, unglaubliches Glück und/oder Beziehungen unentdeckt. Die Indizien sind erdrückend, beweisen kann man es jetzt freilich nicht mehr, da maßgebliche Spuren weg sind oder eben nicht gesichert wurden. Alle, die sich näher mit dem Fall befassen, müssen zu dem gleichen Schluss kommen, wie ja auch an einigen Gästebucheintragungen ersichtlich ist. Bleibt die Frage, wie ER mit dieser Schuld leben konnte. Vielleicht indem ER sich einredete, eine gerechte Gottesstrafe vollzogen zu haben? Für mich ist das Mysterium jedenfalls keines mehr.

Kommentar von Anna am 22.07.2013; 17:43:40 Uhr

HK

Ich habe die Doku gesehen und danach hat mich das Thema total gefesselt. Dann bin ich auf diese Seite gekommen es ist faszinierent was ihr da alles zusammengetragen habt.Ich bin der Meinung das der Mörder jemand aus den Dorf war, und frage mich warum die Polizei damals so wenig unternommen hat, dass die Polizei 4 Stunden aus München gebraucht hat obwohl der Hof ca.80 km vom Hof entfernt ist ist mir auch ein Rätsel.Und auch was im Gästebucheintrag von _Viola drinsteht ist sehr Interessant

Kommentar von Miss Marple am 24.07.2013; 14:39:17 Uhr

Täter

Durch das Abdecken der Leichen und die hiermit verbundene „emotionale Wiedergutmachung“ offenbart sich eine Beziehungstat. Täter ist der Ortsvorsteher. Motive: Verschmähte Liebe, Eifersucht und Hass: Die in Aussicht gestellte Ehe mit Viktoria wurde durch den Vater, Altbauer Gruber, vereitelt, der zudem mit seiner leibl. (und reichen) Tochter Viktoria eine Inzest-Beziehung führte. Ob Zweifel an der eigenen Vaterschaft bestanden oder ob sich der Täter „als Kindesvater einkaufen ließ“, sei dahinge-stellt. Dieser Ortsvorsteher wurde von den Dörflern zwar als hilfsbereit und harmlos, jedoch auch als sonderbar bezeichnet, er selbst bezeichnete sich in einer polizeilichen Vernehmung als einen guten Christen. Seine zum Teil widersprüchlichen Aussagen - auch Jahre nach den Morden - sowie sein absonderliches Verhalten am Tatort direkt nach dem Auffinden der Leichen in Begleitung der beiden anderen Nachbarn (kein Mitgefühl sowie keinerlei Berührungsängste mit den Leichen, Brotzeit in der Küche) sprechen eine eigene Sprache. Die anwesenden Zeugen wunderten sich über das Verhalten des Ortsvorstehers, der den Tatort sowie den Fundort der Leichen durch sein „selbstloses Eingreifen“ veränderte (nochmals Spuren verwischen?!). Ein anwesender Zeuge sagte dem Ortsvorsteher aufgrund dessen sonderbaren Verhaltens am Tatort sowie aufgrund der Tatsache, dass er sich bestens auf dem Hof und in den Räumlichkeiten zurechtfand, auf den Kopf zu, dieser habe wohl die Leute selbst umgebracht.
Vermutlich waren die Morde nicht geplant; die Affekthandlung führte letztlich in einen Rauschzustand (Blutrausch). Noch Jahre nach den Morden war er lt. polizeilicher Vernehmung der Meinung, Gott hätte dem Täter die Hand geführt, d. h. der Täter sei nur Werkzeug Gottes gewesen. Wie kann ein Mensch mit dieser Schuld noch ca. 20 Jahre weiterleben? Entweder verdrängte er die Tat oder er war ein Psychopath - und als ein solcher war er in der Lage, mit dieser Tat weiterhin ohne Schuldgefühle leben und den zu Unrecht Verdächtigten überzeugend spielen zu können.

Kommentar von Role am 25.07.2013; 00:07:29 Uhr

Wow!

Es ist erstaunlich, wie viele Jahre in dem Fall Hinterkaifeck ermittelt wurde!
Ob jetzt von echten Cops oder aber auch von Hobbycops!!!!!
Und egal aus welchem Jahr auch die Vernehmungsprotokolle stammen, es kommt fast immer das Gleiche heraus! Sogar bis nach Passau, dem bayrisch Venedig wurde recherchiert! Ich komme aus Passau und hab bis heute nichts herausgefunden, das im Passauer Oberhaus jemals ein Knast war!!

Bitte nicht falsch verstehen, die Arbeit,die sie da alle leisten, ist natürlich mit vollem Respekt zu würdigen, aber dennoch presst sich mir die Frage auf, ob die aufgebrachte Zeit und die benötigten Spenden nicht besser für aktuelle Fälle verwendet werden sollten?!?! Da draussen laufen genügend Päderasten und Kindermöreder frei rum, also die Hinterkaifecker werden schon wissen, was damals los war! Viele Eltern wissen es "HEUTE"
eben nicht, und genau denen wäre mehr geholfen!
Grüsse, Role

Kommentar von Sandra Koch am 27.07.2013; 20:35:08 Uhr

Der Täter muss bekannt gewesen sein

Ich bin sicher, dass die Familie des Täters von Anfang an bescheid wusste. Denn nachdem die Leichen gefunden waren und es bekannt war das der Täter tagelang auf dem Hof war muss er bei seiner Familie aufgefallen sein. Wer kann schon tagelang unterwegs sein ohne das es einer mitbekommt ?

Kommentar von carla77 am 06.08.2013; 02:30:49 Uhr

Verwandtschaft

.... Liebe Victoria,....
wie gut kanntest du eigendlich deinen Schwiegervater???!!!!

Gute, umfangreiche Webside; sehr interessantes Thema - aber leider kann man niemanden mehr verurteilen.


Kommentar von Renate H. am 09.08.2013; 16:20:38 Uhr

Schuld und Sühne

Auch mich hat der Fall Hinterkaifeck tief bewegt, weshalb ich mich an der Diskussion beteiligen möchte.

Zunächst möchte ich jedoch auf einen anderen Fall eingehen:
Gestern (8.8.'13) lief auf 3SAT "Mord im Maiensäss." (diesen Begriff googeln.)

Hier erschlug in der Schweiz eine junge Bäuerin 1885 ihren Ehemann. Sie gestand die Tat und wurde wegen Mordes zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Aus heutiger Sicht wäre Onna Maria niemals wegen Mordes verurteilt worden.

Der Film wurde teilweise von einem Lt. Oberstaatsanwalt moderiert, welcher einen für mich einen aussagekräftigen Satz sagte: "Man muss bei der Beurteilung die damaligen Verhältnisse mit einbeziehen."

Onna Maria hat für damalige Verhältnisse eine schier unfassbare Tat begangen, sie hat ihren Mann getötet.
Die Dorfbewohner hätten sie gelyncht,wenn die Möglichkeit bestanden hätte.
Eine Frau hatte damals ihrem Mann zu gehorchen, ohne Wenn und Aber.

Zum Fall HK werde ich neue Denkanstöße beitragen.

Kommentar von Renate H. am 10.08.2013; 17:05:36 Uhr

Tätersuche

Überall ist zu lesen, dass der oder die Täter mehrere Tage auf dem Hof zubrachten.
Diese Auffassung teile ich so nur eingeschränkt.
Der Täter - ich gehe von einem Einzeltäter aus - war zwar mehrere Tage auf dem Hof, aber nicht ständig.
Er kam immer dann zum Tatort zurück, wenn er keinen Besucher vermutete. Er wußte, zu welcher Zeit der Postbote kam,was auf dem Hof so ablief.
So konnte er sich relativ sicher fühlen.
Dabei versorgte er auch das Vieh, versteckte die Tatwaffe im Fußboden.

Noch ein wichtiger Aspekt:
Bei dieser These fiel es auch nicht auf, dass ein möglicher Täter mehrere Tage seinem eigentlichen Heim fernblieb.
Er kam aus der näheren Umgebung, legte vorher (wie Viola schon vermutete)die falsche Spur,welche nur zum Haus führt.
Auch bin ich der Meinung,dass zumindest einige Dorfbewohner den Täter kannten.
Niemand bringt sechs Menschen um und verändert sein Wesen nicht. Das muss zumindest seiner Familie oder näherem Umfeld aufgefallen sein.

Auch ist immer die Rede davon, warum der/die Täter den kleinen Josef nicht verschonten, er hätte den Täter ja nicht wiedererkannt.

Das sehe ich etwas anders,aus verschiedenen Gründen:
Wenn Josef verschont geblieben wäre, hätte der Mörder den Jungen aufwachsen sehen, wäre ständig mit seiner Tat konfrontiert worden.
Außerdem war damit das Problem erledigt, ob der Mörder nun sein Vater war oder nicht.
Weiterhin ist zu bedenken, dass die Tat vielleicht nach Jahren doch noch aufgeklärt wird. Fortgeschrittene Untersuchungsmethoden (DNA)
hätten den Täter möglicherweise überführen können.
Wäre es dazu gekommen, hätte der junge Mann Josef Rache am Mörder seiner Familie nehmen können.

Viktoria und der kleine Josef sind die Schlüsselfiguren und der Auslöser für diese grausame Tat.

Kommentar von Fragender am 20.08.2013; 12:44:34 Uhr

DNA

Die DNA Analyse gibt es erst seit den 1980er Jahren. Das konnte der Täter damals gar nicht erahnen, und den Jungen töten, weil er eine Überführung durch späteren technischen Fortschritt und dessen Rache fürchtete. Damals gab es keine Krimiserien, ich denke nicht, dass die Bevölkerung 1922 mit der Vorgehensweise der Polizei so vertraut war wie sie es heute ist.

Kommentar von carla77 am 31.08.2013; 23:24:47 Uhr

Beitrag: DNA/Tätersuche

Ich bin auch der Meinung das Victoria und klein Josef die Schlüsselfiguren sind.

Nein- DNA- Analysen waren nicht vorstellbar; aber Hinterkaifeck hätte in Josef vielleicht einen Erben gefunden.

Kommentar von Hagü am 02.09.2013; 23:43:35 Uhr

Mechaniker

Wenn ich es richtig interpretiere, war der Mechaniker längere Zeit in der Maschinenkammer beschäftigt. Er war dabei laut Lageplan nur etwa 1 Meter von den 4 Leichen entfernt die bereits seit 3 Tagen tot waren. Scheinbar lediglich getrennt von einer Tür. Hätte er da nicht etwas riechen müssen oder auffallend viele Insekten antreffen müssen, auch bei niedrigen Außentemperaturen? Im Film wird es jedenfalls so dargestellt, dass sich die Entdecker der Leichen bei Betreten des Stalles sofort ein Taschentuch vor die Nase halten und man hört und sieht viele Fliegen. Vielleicht liege ich auch völlig daneben.

Kommentar von Fragender am 08.09.2013; 22:42:47 Uhr

Beitrag Sandra Koch

Ja, so etwas würde auffallen. Aber vielleicht war die Person die auf dem Hof geblieben ist gar nicht der Täter sondern ein Zeuge. Ein Landstreicher z.B. der oben auf dem Boden heimlich geschlafen hat, und der die Tat beobachtet hat. Man hätte sicher zu viel Angst um runter zu gehen während ein Mörder sein Unwesen treibt. So jemand hätte vielleicht auch Angst zur Polizei zu gehen, weil er ja eingebrochen ist, und der perfekte Verdächtige wäre. Aber diese Person könnte sich entschließen auf dem Hof zu bleiben, weil er dort Essen und ein Dach über dem Kopf hat. Er versorgt das Vieh und versteckt sich. Das funktioniert auch, der Postbote und die Händler verschwinden wieder, aber der Mechaniker bleibt. Da bekommt er kalte Füsse und verschwindet. Ich glaube nicht, dass das der Täter wäre. Selbst wenn Victoria ihn erwischt hätte, warum sollte er noch auf den Rest der Familie warten um sie zu töten, und dann ins Haus gehen um die Magd und den Jungen zu töten, anstatt einfach wegzurennen? Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Als Täter käme eine solche Person für mich nicht in Frage.

Kommentar von Claudia1987 am 01.10.2013; 15:45:41 Uhr

Bley, Wenzeslaus

Liebes HK-Team!

Durch Zufall habe ich auf YouTube eine Reportage zum Mord in Hinterkaifeck entdeckt. Natürlich folgte einer Doku der Nächsten und ich musste feststellen, dass mir besonders der Name "Bley" auffällt. Da ich - wie es der Zufall will - auch selbst diesen Familienname trage. Nun wollte ich nachfragen, ob ihr vielleicht etwas mehr zu "Wenzeslaus Bley" wisst...

Lg Claudia
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Antwort von hinterkaifeck.net:
Hallo!
Alles, was wir über ihn wissen, steht in unserem Wiki: http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Personen:_Bley_Wenzeslaus
Viel Spaß!

Kommentar von Claudia1987 am 01.10.2013; 20:29:26 Uhr

Bley, Wenzeslaus

Vielen Dank für eure rasche Antwort. Nach einigen familieninternen Recherchen, bin ich also nicht mit Wenzeslaus Bley verwandt. Aber es war ne interessante Sache, sich um die Familiengeschichte zu erkundigen.

Nebenbei möchte ich sagen, dass ich diese Seite wirklich sehr informativ finde, vor allem eure Arbeit. Weiterhin viel Glück, auch wenn dahinter eine sehr tragische fürchterliche Tatsache steckt.

Lg Claudia

Kommentar von maddes am 24.10.2013; 11:34:06 Uhr

die Tocher der Alten Gruberin

Warum wurde eigentlich nicht die Tocher aus derAlten Gruberin ihrer ersten Ehe ermittelt?
Diese hätte auch ein sehr gutes Motiv die HK'ler zu ermorden bzw. Dies für sich tun zu lassen...
Denn dann hätte sie eigentlich den Hof erben können...

Kommentar von Werner Reiter am 25.10.2013; 00:27:00 Uhr

Mordfall Hinterkaifleck

Hallo, habe am 24. 10. 2013 im ZDFinfo eine Reportage über diesen Fall gesehen, schauderhaft aber sehr interessant. Habe gar nicht gewusst, dass es eine Soko - Internet gibt.
Wünsche weiterhin noch tolle Recherchen und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit !

Tschüss Werner aus Salzburg !!!
www.fingerprint-on-art.com

Kommentar von Kevin am 02.11.2013; 23:43:19 Uhr

Mögliche Theorie zum Mord in Hinterkaifeck

Meine Freundin und ich haben uns einige Tage lang intensiv mit Hinterkaifeck beschäftigt. Nach langer Recherve sind wir zu der Ansicht gekommen, dass derjenige, der diese Morde begangen hat, einen abgrundtiefen Hass auf die Familie haben muss.

Es muss jemand gewesen sein, der irgendwas mit dieser Familie zu tun gehabt hatte und dann diese Wut auf sie entwickelt hat.

Würde mich freuen, mal eure Meinung dazu zu hören.

Liebe Grüße

Kevin aus Duisburg


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Kommentar von sandra am 08.11.2013; 13:37:11 Uhr

kinderbett

Seht euch mal das Foto im Kinderzimmer genau an. Warum hängt ein langer Zopf aus dem Bett von dem Mädchen? Leider kann man das Bett vollständig sehen, da die Tür im Weg ist!

Kommentar von Sandra Koch am 16.12.2013; 20:15:06 Uhr

Zeuge oder Täter

Gute Anmerkung zu meinem Beitrag . Aber ich denke nicht, dass sich jemand zur Tatzeit auf dem Dachboden versteckt hat und das er es dann war der auf dem Hof die Tage nach der Tat verbracht hat . Der Täter hat das Tatwerkzeug schließlich auf dem Dachboden versteckt und dabei wäre wohl ein möglicher Zeuge dem Täter aufgefallen .

Kommentar von krimimimi am 29.12.2013; 14:55:03 Uhr

Stubenwagen - Kinderwagen

...der "Stubenwagen", in dem Josef erschlagen gefunden wurde, ist doch eigentlich ein Kinderwagen (Federung, große Räder), d.h. er dient in erster Linie zum Transport von Kindern. Mich wundert, dass der Junge darin geschlafen haben soll - der Korb ist vielleicht 1 m lang, die Liegefläche somit etwa 90 cm. Diese Länge entspricht wohl in etwa der Körpergröße eines gut 2,5-jährigen Kindes zu der Zeit. Das wäre doch außergewöhnlich, daß eine Mutter ein Kind in solch ein enges Bett zur Nachtruhe legt, wenn im selben Zimmer 2 große Betten und ein Kinderbett zur Verfügung stehen. Für mich sieht das so aus, als sei die Mutter mit dem Kind (und eventuell einem Begleiter) gerade nach Hause gekommen oder als habe sie das Haus verlassen wollen. Als 3. Möglichkeit käme in betracht, daß der Junge in der Küche "sich schaukelnd" (Beschreibung des Postboten) eingeschlafen ist und - da Besuch kam oder erwartet wurde - mal eben ins Schlafzimmer geschoben wurde. Das zweite, daß mir aufgefallen ist: wenn es doch im Stall so dunkel war - weshalb sind die alle der Reihe nach ohne Licht dahingegangen, bzw. falls keine Licht dort war - wie konnte der Mörder überhaupt sehen, was er da tut? Was meint ihr....?

Kommentar von EvaW am 29.12.2013; 21:20:21 Uhr

Täter

Ich habe innerhalb kürzester Zeit weitgehend alles gelesen/gesehen, was Literatur, TV und Internet zu diesem Thema bieten. Leider sind ja viele Informationen schon seit sehr langer Zeit vernichtet oder verschollen.
Trotzdem habe ich mir auch so meine Gedanken zum Täter gemacht.
Meiner Meinung nach kannte der Täter die Familie gut, hatte Hass auf einige Familienmmitglieder. Er könnte einem der nahe gelegenen Orte (Gröbern?) stammen. Die dortigen Bauern hatten Äckerland (evtl. auch Wald?), das teilweise ganz in der Nähe von HK lag und bewirtschaftet werden musste. So wäre es nicht aufgefallen wenn der Täter täglich (auch mehrmals) einige Zeit auf HK verbracht und evtl. das Vieh gefüttert, dort etwas gegessen oder auch Spuren gelegt und andere beseitigt haben könnte. Bei einem ortsansässigen Täter könnte es sich meiner Meinung nach nur um einen Einzeltäter handeln, an die Rache einer ganzen Familie oder eines ganzen Dorfes glaube ich nicht.
Schön, dass es diese tolle Seite gibt und man sich austauschen kann. Ich habe mich bereits im Forum angemeldet und hoffe bald dort zugelassen zu werden.

Kommentar von Doris Günther am 31.01.2014; 18:25:25 Uhr

Hk

Stimmt es, dass L.S. seine Tochter wenige Tage vor der Mordnacht im Kleinkindalter starb? Kann Trauer und Verzweiflung in Wut und Hass umschlagen? Daher auch der Tod des Josefs. Vielleicht war er das Hauptziel der Tat. Dann die fehlende Seite des damaligen Pfarrers in den Zeugenakten.(Beichtgeheimnis)? Wenn L.S. beim Auffinden der Leichen Hand angelegt hat, muss sein Asthma erträglich gewesen sein. Warum haben die Bewohner von HK das Vieh gehört, die einzelnen Opfer aber nicht?

Kommentar von Columbo am 31.01.2014; 18:31:10 Uhr

Der unbekannte Soldat

Meine Meinung zum Täter:

Ich finde man sollte mal stärker in Richtung des ersten Ehemanns, dem angeblich gefallenen Soldaten aus dem 1. Weltkrieg recherchieren. Diese Theorie hat einiges für sich. 1.) Es handelt sich eindeutig um eine Beziehungstat. 2.) Wäre der Täter im näheren Verwandschafts- und Bekanntenkreis zu suchen oder aus dem Ort - wie hätte dieser Mensch so viele Jahre in diesem Dorfmilieu unentdeckt bleiben können ohne sich zu verraten oder dass man ihm auf die Spur gekommen wäre. 3.) Die Bewohner von Hinterkaifeck berichteten von einem "Unbekannten" (Mann mit Schnauzbart), der sich in den Tagen in der Nähe des Hofes vor der Tat aufgehalten habe. Demnach hätten sie einen Hiesigen erkannt. 4.) Der unbekannte Soldat (der im Krieg die Identität eines gefallenen Kameraden angenommen hatte) hätte sich auf dem Anwesen gut ausgekannt. 5.) Er war als Unbekannter mit neuer Identität nach Hinterkaifeck gekommen und konnte den Tatort genauso unerkannt wieder verlassen. 6.) Mit dieser 2. Identität konnte er, als die Ermittler diese Spur zu verfolgen begannen, sich in die Sowjetunion absetzen, die in den 20er Jahren mit dem Deutschen Reich auf militärischem Gebiet kooperierte.

Man müsste also versuchen, sowjetische Offizierslisten einzusehen und nach Deutschen suchen, die in den 20er Jahren nach Russland kamen um im Auftrag der deutschen Reichsregierung mit der Roten Armee zusammenzuarbeiten, dann aber dort geblieben sind und vielleicht später eine militärische Karriere in der Roten Armee eingeschlagen haben. Das dürften vielleicht nicht allzu viele gewesen sein.


Kommentar von doris am 01.02.2014; 18:43:11 Uhr

hk

Meine Meinung, dass Josef das Motiv der Tat war, hat sich verfestigt. Victoria hatte irgendetwas vor. Vielleicht wollte sie den Hof verlassen. Das zusammengetragene Geld, der Abschied von der Gemeinde (700 Goldmark im Beichtstuhl). All das unmittelbar vor der Mordnacht. Sie war ein Missbrauchsopfer, da sie schon mit 16 jahren vom Vater bedrängt wurde. Es muss für sie ein unerträgliches Leben auf diesem Hof gewesen sein. Und sie hatte wahrscheinlich mit 3 Männern intimen Kontakt. Wer war der "unsichtbare Dritte"?

Kommentar von XYZ am 07.02.2014; 17:54:19 Uhr

Wer war es?

Einerseits, ist die Seite gut und es wird ausführlich das Thema beschrieben. Wenn man allerdings zum Schluß kommt es hätte LS gewesen sein können, wird man schnell in eine Ecke gestellt, das man keine ahnung hätte. Das ist der Nachteil des Forums. Auch die Beschreibungen in den WiKi Seiten sprechen Herrn LS als Täter fast völlig aus. Warum?
Versuchen die Betreiber des Forums krampfhaft mehrere Täter zu finden? Was ja auch nicht ausgeschlossen werden kann.
Aber: Warum werden Leichen in einem nicht einsehbaren Gebäudeteil mit Stroh und einer Tür abgedeckt!? Tore sind zugewesen und es war auch tagsüber owhl nicht wahnsinnig hell gewesen, wenn alle Türen zu waren. Die Poliezischüler und nicht nur diese sagen ja, das wenn Leichen abgedeckt werden, dies eine Beziehungstat sein kann. VIeles spricht für Herrn LS und vieles gegen ihn. Ist es irgendwo hinterlegt, das Herr LS Astma gehabt haben soll? Und er war ein kräftiger Mann der trotz Astmas einen Hof betrieb!? Und nicht i nder Lage sein soll, 6 Menschen umzubringen? In einem teilwese bereits dunklem Haus. DAmals, waren Häuser nicht bis in kleinset Ecken erhellt, so wie es heutzutage möglich ist. Die Küche hatte noch Licht und der Vorraum vielleicht auch. So bekam der Stall noch etwas Licht ab und der Zugang zur Tenne. Die Polizeischüler kamen zu dem Schluß, das diese Tat auch 1 Person ausüben konnte. Warum, wurde der Kinderwagen mit einem Rock der Mutter bedeckt? Das sollen Täter gemacht haben, die nur Geöld wollten oder einfach so aus Freude "morden" wollten? Solche irre Menschen, gibt es ja auch heutzutage. Leider. WIe denken die NAchkommen der Gabriels/ Grubers über den Mord? Interessiert es sie in keinsterweise? Es ist Mord. Ein 6fach Mord. Egal, wer der Täter oder die Täter waren, es sollte neutral betrachtet werden. Und jeder sollte geachtet werden, egal welche MEinung man vertitt.

Kommentar von ich am 16.03.2014; 20:46:08 Uhr

Ja, welch eine Last, die der Täter bis zu seinem Tod getragen haben muss

Es sind nur Vermutungen, da ich heute das Thema im TV gesehen habe. Es ist keine Anschuldigung.
Meine Gedanken sind diese:

Michael Pöll, Auffindzeuge 5.4.22



Dienstags nachmittags gegen 5.00 kam Bauer Lorenz Schlittenbauer (er war der erste, der Leute sammelte, um nach dem rechten zu sehen) zu mir, da sich bei Gabriel nichts mehr rühre. Auch Bauer Jacob Sigl ging nun mit uns. M. Pöll bemerkte, dass er am 1.4. und 3.4. in der Nähe auf dem Felde beschäftigt war und diese merkwürdige Stille war....(Der Hund und die Tiere wurden von irgend jemand bekannten...(versorgt in dieser Zeit auch noch nach der Tat), der auch Liebe und Fürsorglichkeit zu Tieren haben muss und Geschick für Tiere hat..., denke ich, sonst hätten die Kühe Krach gemacht oder der Hund gewinselt, gebellt...sie spüren viel...)

Der Herr Schlittenbauer ging allen immer voran und öffnete die Tür...bei der Auffindung;...auch keine seelische Regung bei der Auffindung seines 2-jährigen, toten Sohnes Josef;



Herr Schlittenbauer war immer gutmütig und ruhig.., aber diese guten Eigenschaften können auch extrem umschlagen und auch in heutiger Zeit sind Menschen kaum negativ aufgefallen, bevor das Familiendrama stattfand, eher fürsorglich, ruhig, freundlich bei den Nachbarn...



Gabelsberger Kurzschrift auf dem Kärtchen...Blutschande, 1 Jahr, Strafe Gottes...(Sterbebildchen..mit Namen der 6 Toten) Der Schreiber muss von den Beziehungen gewusst haben und die Tat als "gerecht" sehen, so konnte er in gewisser Ruhe weiterleben...Einer von den genannten Männern sagte zu dem Thema im TV (ZDF- INFO 18.00 vom 16.3.14)bei einer Befragung...da hat der Herrgott die Hand am rechten Fleck gehabt, es war eine ....Familie...;







Vielleicht helfen Schriftvergleiche von Schriftzeichenforschern weiter? (zum Beispiel: Unterschriften oder Texte der Beteiligten, falls vorhanden mit der Schrift auf dem Sterbeblättchen)



Ich denke, dass irgendein Schriftstück oder Bekenntnis oder eine Beichte oder ein Bericht sich noch finden wird, der all das erklärt.



Beweisen kann man nichts und Schuld nach so vielen Jahren für wen??? All diese Beteiligten werden ihr Leben damit zu kämpfen gehabt haben.Es wird sich finden, wenn Gott es will, denke ich.


Kommentar von ich am 17.03.2014; 08:30:29 Uhr

"Zusammenhalt" in dörflichen Gemeinden

Gestern war ich auch schon hier, weil dieser Beitrag mich so beschäftigt hat, der gestern im Fernsehen darüber kam.
Ja, auch der vermeintliche Zusammenhalt und die Verschwiegenheit eines Dorfes sind ein fast unüberwindbares Hindernis bei der Ursachenfindung auch noch heute. Da wird nichts bemerkt, um keinen "Ärger" zu bekommen oder mit dran zu sein oder dem "Nachbar" zu nahe zu treten. Der Ortsvorsteher damals, heute die Obrigkeiten der dörflichen Verwaltungen, auch da hält man hinterm Berg, wenn man etwas Ungesetzliches mitbekommt, so habe ich es in den 80er und 90er Jahren in einem wie eingeschworenen Dorf ,als von außen hinzugezogene, als neuen Wohnort einnehmende Person erlebt.
Es ist ja auch heute oft so, falls man einen Gesetzesverstoß (baurechtlich oder Nachbarschaftsrecht oder Mietrecht oder was den Nächsten betrifft, aufdeckt oder sozusagen einen Stein in das Rollen bringt, dass die Obrigkeiten einen nicht unterstützen, eher das Gegenteil. Weil es Arbeit, Ärger, Debatten oder sonst etwas mit sich bringt.
So bin ich der Meinung, dass die Familie des Täters bzw. die Verwandten irgendetwas mitbekommen haben, aber schwiegen aus Angst, aus Furcht vor Bloßstellung und den Folgen.
Es ist ja schon zu bemerken, wenn ein Familienmitglied länger wegbleibt...oder ein Doppeleben führt.
Ich hoffe, dass das Gewissen der heutigen Mitwisser so sehr schlägt, dass sie Ruhe hineinbringen, indem sie das Thema klären und erledigen. Sie selbst waren ja keine Straftäter als Überlebende. Wenn es Gott will, wird er das ermöglichen.

Kommentar von Gast am 18.03.2014; 10:57:39 Uhr

Erbrecht!

Habe auch,schon zum zweiten mal,den Fernsehbericht gesehen.
Für mich gibt es auch allerlei Unstimmigkeiten.
Hat man schon einmal daran gedacht,dass Erbschaftsangelegenheiten der Grund gewesen sein können,eine ganze Familie auszulöschen?!
Für mich ist der kleine Joseph der Dreh und Angelpunkt!
War LS der kindvater?Oder doch der eigene Vater?
Wenn man nachliest,wer alles erben durfte.....
Wie seht ihr das?
Lg

Kommentar von Gast am 18.03.2014; 11:34:39 Uhr

Erbrecht!

Habe auch,schon zum zweiten mal,den Fernsehbericht gesehen.
Für mich gibt es auch allerlei Unstimmigkeiten.
Hat man schon einmal daran gedacht,dass Erbschaftsangelegenheiten der Grund gewesen sein können,eine ganze Familie auszulöschen?!
Für mich ist der kleine Joseph der Dreh und Angelpunkt!
War LS der kindvater?Oder doch der eigene Vater?
Wenn man nachliest,wer alles erben durfte.....
Wie seht ihr das?
Lg

Kommentar von Linea Bachmann am 18.03.2014; 19:43:10 Uhr

Lorenz Schlittenbauer

Mir tut der arme Lorenz Schlittenbauer leid. Bis zu seinem Tode verfolgte ihn und auch seine Familie diese Mordgeschichte.
Mein Augenmerk liegt mehr auf seinem Bruder Sebastian. Zur Tatzeit kein für uns nachvollziehbares Alibi. Seine politischer Karriere war im Aufschwung. Konnte er eine Vaterschaft seines Bruders Lorenz zu einem Kind (Joseph) dulden, mit einer Frau die wegen Inzest mit ihrem Vater verurteilt wurde.
Wie hätten die Schlagzeilen in der Presse wohl ausgesehen.
Auch eine Hochzeit zwischen Lorenz Schlittenbauer und Victoria Gabriel war wohl noch nicht ganz vom Tisch oder wäre durchaus noch möglich gewesen. Konnte die damalige Moralvorstellung im tief katholischen Bayern, einen Sebastian Schlittenbauer, der beruflich und politisch weiterkommen wollte, überhaupt anders handeln lassen?
Vieleicht sah Sebastian Schl. keinen Raum für Toleranz und Verständnis für seine Bruder Lorenz und dessen Situation.
Er konnte sich durch seine politische Tätigkeit in Sicherheit wiegen und wahrscheinlich jegliche Verdächtigungen durch sein integers Auftreten und seine Ämter von sich weisen.
Es ist ja heute kaum anders.
Vielelicht wollte er die unleidliche Sache auf eine Art und Weise bereinigen, die Victoria Gabriel so nicht akzeptieren konnte und es kam zur Auseinandersetzung, die für die ganze Famile dramatisch endete. Ich würde Sebastian Schl. sogar einen Handlung im Affekt zugestehen, was das alles aber trotzdem unentschuldbar macht.
Vielleicht war er über sein handeln selbst erschrocken und er versorgte desahlb noch das Vieh. Evtl. kannte er sich auch im Hause Gruber aus und konnte so ein sicheres Versteck für die Reuthaue finden.

Kommentar von Linea Bachmann am 19.03.2014; 18:38:16 Uhr

Sebastian Schlitttenbauer

P.S. Sebastian Schlittenbauer ist natürlich nicht der Bruder von Lorenz Schlittenbauer. Es könnte aber eine Verwandschaftsbeziehung geben, die ihn mit dieser Tat in Verbindung bringt.

Kommentar von Gast am 20.03.2014; 12:42:20 Uhr

Vermögen!

Habe mir noch überlegt,wie kommt eine Bauernfamilie zu soviel Bargeld bzw.Pfandbriefe?!
Der Hof machte jetzt nicht den Anschein,als wenn er groß Geld eingebracht hätte oder?
Viel Vieh gab es nicht,waren der alte Gruber und Viktoria in irgendwelche krummen Geschäfte verwickelt?
Stimmt,der S.S war nicht der Bruder aber vielleicht doch verwandt.
Lg

Kommentar von lothar am 31.03.2014; 12:10:35 Uhr

einträge

Inhaltwas schreibt die linea bachmann denn da für einen mist

Kommentar von Udo am 10.04.2014; 22:00:46 Uhr

Unheimlich

Hallo,

war heute im Außendienst und bin ohne das ich es wusste auf der ND22 von Waidhausen nach Gröbern gefahren. Ich war in meinem ganzen Leben noch niemals hier und aus irgend einem Grund, ich kann es mir nicht erklären viel mir beim fahren auf genau dieser Strecke am Ende des Waldes kurz vor dem Ort Gröbern der Name "Hinterkaifeck" ein und die Geschehnisse die ich vor langer Zeit mal im Fernsehen gesehen habe.
Nachdem ich jetzt zu Hause war habe ich im Internet gestöbert und habe dabei festgestellt das ich quasi mehr oder weniger direkt am Ort dieser grausigen Tat war.
Kann mir das bitte jemand irgend wie erklären! Ich finde das erhlich gesagt sehr merkwürdig um nicht zu sagen unheimlich. Wie gesagt, bzw. geschrieben war ich noch niemals auch nur in der Nähe dieses Ortes.
Das ist jetzt wirklich kein Aprilscherz oder so, mir ist das heute echt so passiert.

Kommentar von Dunkelgraf am 09.05.2014; 15:15:43 Uhr

Pfarrer Haas

Wenn man von einer Beziehungstat ausgeht, bei der es um Victoria Gabriel und vielleicht deren Sohn geht, so stellt sich die Frage, bei welcher Gelegenheit sie andere Männer kennengelernt und diese Bekanntschaft gepflegt haben sollte.
Deshalb kommt für mich diesem Kirchenchor eine besondere Bedeutung zu, der - wie ich vermute - ein gemischter Chor gewesen sein dürfte. Auch gab es mal eine nicht näher verfolgte Aussage, dass Viktoria nach einer Chorprobe einen Lover geohrfeigt haben soll. Das ist immerhin ein Indiz dafür, dass man die Chorprobe benutzt hat, um sich der Frau zu nähern.
Wo auch sonst bei einem herrischen Altbauern?

Auf jeden Fall war dürfte aber Pfarrer Haas bei diesen Chorproben anwesend gewesen sein. Wieso zieht man ihn nicht in Betracht, wenn es um die Vaterschaft des kleinen Josef geht?
Könnte nicht überhaupt er der Mörder sein, der (die Menschen) aus irgendeinem Grunde genug hasst, um sie zu erschlagen, aber das Vieh hütet und versorgt.
Wozu das viele Geld im Beichtstuhl? Wollte man eine gemeinsame Passage nach Amerika und Viktoria hat es sich am 30.3.1922 anders überlegt, woraufhin die Situation bei einem intimen Treffen im Stadel eskalierte?

Hat sie den Hausschlüssel selbst an einen Liebhaber (Pfarrer oder nicht) abgegeben, der nicht mehr durch die Haustür kommen konnte, nachdem der alte Gruber einen Riegel hat anbringen lassen? Dort, im Stadel, könnte ihn aber der im Stall eingesperrte Spitz bemerkt haben.

Kommentar von Angelina Mencher am 11.05.2014; 18:25:17 Uhr

Wer könnte es gewesen sein?

Mein Bester Freund und Ich haben uns seit längerem Gedanken über den Mord gemacht. Und wir denken dass der mögliche Vater von dem 2.Jährigen Josef die Tat begangen hat. Da er das Kind erst anerkennen wollte und dann doch nicht denken wir das Viktoria Gabriel(Mutter von Josef)in den Stall gegangen ist um nach den Kühen zu sehen, die sehr unruhig waren. Dort trifft sie auf den möglichen Vater von Josef, mit dem sie anfieg zu diskutieren und zu streiten. Der Streit könnte so eskaliert sein das Er die Mordwaffe nahm und sie Erschlug. Da der Vater von Viktoria nach ihr sehen wollte wurde er genau so erschlagen. Dann kahmen die anderen Morde. Er hat die Leichen abgedeckt da er ihnen warscheinlich nicht ins Gesicht sehen wollte.

Das ist mein Verdacht wer es gewesein sein könnte. Was meint ihr dazu?

Kommentar von Tim R. am 16.05.2014; 22:05:50 Uhr

Schlittenbauer auf der Lauer....

Meiner Meinung nach sollte L. Schlittenbauer der Täter schon zu 99% sein. Nach Aussage von Jakob Sigl 1952 - dass u.a. angeblich der L.Schlittenbauer nach seinem Alibi zur Tatzeit, dieser ausgesagt haben soll, dass 2 bis 3 Tage vor Auffindung der Leichen in seiner Scheune Heu gestohlen worden sein soll und er sich daraufhin in diesen Tagen jeweils abends zeitweise auf seinem Heuboden, auf der Lauer befand um den vermeintlichen Dieb zu ertappen. Also, eine unsinnigere Ausrede hätte Schlittenbauer wohl nicht bringen können. Man kann sich leicht denken wo er sich abends aufgehalten hat. So konnte er seiner Familie auch glaubhaft machen, dass er immer wieder während der "Mordtage" von zu Hause für einige Zeit verschwand. Ebenfalls die Story mit der Reuthaue, die er unbedingt nach den Abbrucharbeiten von Hinterkaifeck an sich nehmen wollte. Also: Wie blind muß man eigentlich sein, um daraus keine Schlüsse zu ziehen? Vorausgestzt, diese Angaben entsprechen der Wahrheit...Die restlichen 1% gehen an Karl Gabriel - von mir aus. Das mit den Gebr. Gump halte ich für unglaubwürdig.

Kommentar von Waidhofener am 25.06.2014; 14:01:09 Uhr

Er wars

des ist doch kein Geheimnis!
Die Leute hier die es wissen müssen wissen wer es war. Den Rest geht's schlichtweg nix an!
Wir haben hier die Nase voll von den Kaifeck-Neugierigen!

Kommentar von lothar am 12.07.2014; 17:11:28 Uhr

eintrag

wenn der waidhofener die nase voll hat soll er den namen sagen dann wird ruhe sein aber das wird alles künstlich hochgehalten sonst würde über hinterkaifeck und waidhofen kein mensch mehr reden und das ist gar nicht gewollt.

Kommentar von da Hihö am 15.07.2014; 20:36:40 Uhr

Glückwunsch zur Seite

Hinweis auf HK

(hinterkaifeck.net)


Spannend, grausig – kann man’s fassen?
Lob und Dank allen, die sich mit HK befassen.
Kaum kann man sich von hier befrei’n,
die Mordtat frißt sich tief in jeden rein.

Der Edelmut ist’s, der Euch alle ehrt;
wird auch die Schandtat nimmermehr geklärt.
Durch Euch leben die armen Opfer ewig fort
zum Trost an diesem öffentlichen Ort.

Ich grüße Euch im schönen Bayernland,
haltet weiterhin Kopf und Herz bei’nand.
Glück noch für **Hinterkaifeck – punkt – net**!
…und melde, wer was weiß, das wär‘ nett.


(da Hihö, 15.Juli 2014 - Linz, Österreich)
Copyright by © Reinhold Hinterhölzl


Kommentar von ich selber am 29.07.2014; 11:29:24 Uhr

hoftür vorderseite des hofes

ich glaube nicht an Raub . jedoch glaube ich da auf einem gezeigten Tatort Foto bei der Vorderseite zum Hof oberhalb des Hofes leicht angewinkelt offen stand . retuschiert man die Pixel weg ( da ja mit einer älteren Foto Kamera aufgenommen wurde ) dann sieht man es . nun könnte interessant sein ob man durch eine Art dachaufgang ( wie sie ja viele Häuser um 1900 haben um Wäsche uä aufzuhängen etc die selch etc ) ob man da ins hätte gelangen können unbemerkt das die Kinder nicht aufwachen ungesehen vom vllt älteren Hof Hund ? nur das müsste jemand wissen das da der Durchgang ins Haus ist ......

Kommentar von Klaus Eiser am 12.08.2014; 16:51:36 Uhr

Bemerkung

Am Samstag wurde ich duch einen Beitrag im Fernsehen erneut auf den Mordfall Hinterkaifeck aufmerksam. Ich habe mir jetzt vorgenommen mehr und näheres darüber zu suchen, da mich geheimnisvolle Mordfälle interessieren. Kurze Anmerkung:
Ich glaube auch nicht an Raubmord, aber auch nicht an Mord wegen Sittenvergehen, sondern mehr an ein Hassverbrechen

Kommentar von Gedankenspiel am 29.08.2014; 20:37:07 Uhr

Pfarrer

Ich frage mich weshalb der Pfarrer nie ernsthaft in Betracht gezogen würde..
Victoria Gabriel legt für damalige Verhältnisse eine unglaublich Höhe Summe " für Missionszwecke"'in den Beichtstuhl.
Warum? Die Gruber Gabriels galten als geizig.
Nur so als Überlegung.. Was wäre wenn Victoria dem Pfarrer Haas vom inzestuösen Verhältnis mit Ihrem Vater erzählt hat.?
Was, wenn sie ihm als zusätzliche "Motivation" für sein Schweigen das Geld gab.
Möglicherweise würde sie vom Pfarrer erpresst.
Was, wenn der Pfarrer über das Geschehen in Hintekaifeck so erzürnt war dass er die Familie umgebracht hat um die Gemeinde vom " Bösen" zu reinigen oder zu erlösen. Wenn er es als Diener Gottes als seine Pflicht ansah?
Dazu passen würde das Sterbebildchen mit den hingekritzelten Worten" Strafe Gottes" etc.
Nur mal als Überlegung..

Kommentar von Norbert am 31.08.2014; 15:19:56 Uhr

Theorie

Der Profiler schreibt: Wenn es wirklich stimmt, das der neugeborene Sohn vom Schlittenbauer am 29/30März den Kindstod starb .....

Das ist nicht richtig:
1. Das Kind ist im März 1921 geboren und war somit nicht neugeboren.
2. Es war kein Sohn sondern ein Mädchen, Name "Anna Schlittenbauer."
3. Es ist nicht am 29/30. März gestorben, sondern am 26. März 1922. Beerdigung war am 29.03.1922.

Wäre schön, wenn Du präzise bleiben würdest.

Kommentar von Heinrich am 12.10.2014; 01:38:29 Uhr

War Schlittenbauer der Mörder?

Die Frage nach dem Täter brennt mir auch auf der Seele.
Nach dem intensiven Studium des Falles erscheint mir Lorenz Schlittenbauer auch als der Hauptverdächtige. Sein Verhältnis zu der Familie Gruber/Gabriel war sehr belastet durch den Vaterschaftsstreit und dem gebrochenen Eheversprechen. Wenn man bedenkt, daß Victoria G. erst zwei Wochen vor der Bluttat einen erneuten Antrag auf Unterhaltszahlungen für den Josef gestellt hatte - genügend Stoff für eine handfeste Auseinandersetzung. Dann das wirklich dümmlich konstruierte Alibi des Lorenz Schlittenbauer.
Was mich etwas skeptisch diesem Verdacht gegenüber macht, ist, daß er auf dem Sterbebett geschworen haben soll, die Tat nicht begangen zu haben. Wieso sollte ein Sterbender lügen? Vielleicht, um nicht den Beistand seiner Verwandten und des Pfarrers zu verlieren? Andererseits hätte er damit sein Gewissen erleichtert. Obgleich - wer fast zwanzig Jahre mit solch einer Blutlast auf dem Gewissen leben könnte, der hätte offensichtlich keines. Gegen seine Täterschaft spricht auch, daß er zum Zeitpunkt der Tat wieder verheiratet war. Da hätten sich seine Ressentiments gegen die Hinterkaifecker gelegt haben müssen. Andererseits hätte der erneute Antrag auf Alimente seinen Ehefrieden gestört haben können. Die Polizei hätte unbedingt nachforschen müssen, ob seine zweite Ehe glücklich war.
Was den Verdacht gegen den Pfarrer angeht, der in einigen Beiträgen geäußert wurde, da stellt sich für mich die Frage, wieso er nur die 700 Goldmark eingesteckt haben soll und nicht auch noch den Rest. Als Kirchenmann hätte er den Raub nicht deklarieren müssen, bzw. ihn leicht verstecken können.

Kommentar von einem Menschen am 30.10.2014; 22:56:40 Uhr

Nur ein paar Gedanken

2 Dinge ... weiß nicht, ob sie bereits bekannt sind, unter Berücksichtigung, dass ein Raubmord ist fast vollständig auszuschließen ist.

1) Der Täter kann nicht davon ausgegangen sein, das der 2-jährige Sohn von ihm sein kann. Die Tat war ungeplant gewesen, und er war nach dem ersten Totschlag im Affekt darauf bedacht, diese Familie vollständig auszulöschen. Und damit aus seinem Gedächtnis auszulöschen. Das Kind war nicht von ihm, seiner festen Überzeugung nach - denn er wollte sein Leben, Überleben inklusive dem Ruf schützen. Hätte er das Kind als seines angesehen, hätte er es nicht mit derselben Brutatität töten können.

2. Er versorgte nach der Tat das Vieh auf dem Hof nicht aus Verantwortung oder Fürsorge, sondern aus dem Grunde, dass er durch diese normalen Abläufe der Tat emotional entfliehen wollte. Wären die Tiere unruhig geworden, wäre er dort sofort wieder mit der Tat konfrontiert worden. Eben aus diesem Grunde hat er die Getöteten auch aus dem direkten Blickfeld entfernt. Warum er nicht sofort geflüchtet ist, also stattdessen, ist klar: Wäre er von Außerhalb gewesen, wäre das seine Wahl gewesen. So bereute er die Tat, bedauerte sich selbst, und versuchte dort einen klaren Kopf zu bekommen und Stärke und Strategien zu entwickeln, den wahrscheinlichen, späteren Verdächtigungen stand halten zu könenn. Aus diesem Grund blieb er dort noch. Versteckte sorgsam die Tatwaffe (aber natürlich im Hof) und täuschte Beraubung vor, allerdings nur bei demjenigen, zu dem er wirklich eine Beziehung hatte - weil er sich hierbei (die gefühlte Nähe war für ihn immer noch existent)nicht zusätzlich unwohl und verfolgt fühlte.

Was mich persönlich noch interessiert;- ist einmal jemand auf die Idee gekommen, einen DNA-Abgleich zwischen dem 2-jährigen Josef und dem Andreas Gruber durch Exhumierung durchzuführen. Und dann ggf. zwischen Josef und dem Lorenz Schlittenbauer?

Kommentar von Heike am 31.10.2014; 10:33:56 Uhr

Lorenz Schlittenbauer

Nach reiflicher Überlegung und Studium der Fakten komme ich zu dem Schluss, das nur Schlittenbauer als Täter in Frage kommt. Punkt Eins: Warum stolpert nicht Er über die Leichen, wenn Er als erster in den Stall ging? (weil er wusste, wo genau Sie lagen!)
Punkt Zwei: Alle haben ausgesagt, das die Haustüre fest zugesperrt war. Woher aber hatte Schlittenbauer dann plötzlich den Haustürschlüssel, um aufzusperren?
Punkt Drei: Warum wurde auch der kleine Josef erschlagen? Weil man später draufgekommen wäre, das er dem Schlittenbauer ähnlich sieht, und dann hätte Viktoria Ihn doch noch auf Unterhalt verklagen können!
Punkt Vier: Warum bleibt der/die Täter, um die Tiere zu versorgen? Damit er nach dem Mord günstig den Hof übernehmen kann, mit allem Viehbestand darauf!?
Fragen über Fragen...

Kommentar von profiler am 01.11.2014; 02:29:27 Uhr

suche

Inhalt
es gibt auffälligkeiten die einfach nicht richtig interpretiert wurden
- der täter hatte hintergrundwissen
- war mit der situation auf dem hof vertraut
- hatte zeit sich tagelang auf dem hof aufzuhalten nach der tat
- stellt sich die frage, wie hatte der täter sich derweil ernährt
- der hof wurde versorgt, kann ja nur jemand der sich mit landwirtschaft auskennt
- der täter konnte nicht in der nähe von den opfern schlafen deshalb, legte er sich im heuschober ein lager an
- der täter verschob die dachplatten als die untersuchungskommision vorort war und flüchtete, das heu wäre sonst feucht gewesen an dieser stelle, wären die dacplatten vorher verschoben gewesen wäre
- es ist weniger die suche nach dem motiv, oh ja das gab es, eher das verhalten des täters nach der tat, was uns auf die richtige spur führt
-ein ehemaliger mitarbeiter, ein knecht, ein freier mensch der für ein paar tage nicht auffinbar sein muß, bzw. nicht vermisst wird

Kommentar von markus am 18.11.2014; 20:17:40 Uhr

hund

Als der Mechaniker die Maschine reparierte war der Hund anfangs im Stall. Später soll er an der Haustür angebunden sein. Unser Hund würde nicht mirnichtsdirnichts einfach mit jemandem gehen der würde bellen und in dem Fall wenn es ein Fredmder war hätte der Hund gebellt und der Mechaniker hätte das bemerkt auch wenn es laut gewesen wäre oder?

Kommentar von Didi am 23.12.2014; 08:36:10 Uhr

Alibi

Servus zusammen! Nur eine Frage? Wo war Schlittenbauer zur Tatzeit bzw die Tage bis zur Entdeckung dieser Tat?

Kommentar von Franz Fischer am 28.12.2014; 23:10:35 Uhr

Geräteschuppen

Auf einem anderen Bild habe ich gesehen,dass eine finstere Gestalt an dem links gelegenem Geräteschuppens lehnt.

Kommentar von anoymous am 02.01.2015; 17:13:02 Uhr

täter

Denkt mal über den Pfarrer nach! Ein "Tabutäter" , mit der Option auf korrupte Vertuschung. Auch er kommt als Vater vom Kleinen in Frage! Hat er vom Teufel gepredigt? Es wäre nicht das erste Mal, dass ein ganzes Dorf zusammen schweigt, die Kripo geschmiert wird...

Kommentar von fliesenprofi am 04.01.2015; 07:36:52 Uhr

Schlittenbauer

Für mich kommt nur Schlittenbauer in Frage!
Begründung:
Er kannte sich als er als erster dort ankam bestens aus.
Also war er schon vorher dort gewesen.
Der Schlittenbauer war Witwer und also lag es nahe das ihn auch mal längere Zeit Zuhause keiner vermisst hat.
Was mich stutzig macht ist die Tatsache wie brutal man den kleinen Josef umgebracht hat. Das zeigt mir das es letztendlich um diesen geht. Wer so auf ein kleines Kind einschlägt das Blut und Hirnmasse herumspritzt ist meiner Meinung nach voll Hass gegenüber dem kleinen Kind.
Ausserdem wurde die Mutter des kleinen Josef vorher gewürgt und das deutet mir das hier eine persönliche Beziehung zum Täter bestand.
Meine Vermutung:
Der Täter der meiner Meinung nach nur Schlittenbauer sein kann da er von den Inzestsachen wusste und er der Vater des Jungen sein soll ist in jenem Abend auf den Hof gekommen und wollte die Mutter des Josef zur Rede stellen. Irgendwie entwickelte sich ein Streit zwischen den beiden auf das hin er die Tochter vom Andreas Gruber gewürgt hat.
Das Auslöschen der ganzen Familie war eine Handlung um dann endgültig damit aufzuräumen.
Man sollte auch der Person die den Hof schon tagelang beobachtet hat eine Bedeutung zuweisen. Dieser hatte nach Angaben einen Schnauzer.
...schaut euch mal das Originalbild des Schlittenbauer zu dieser Zeit an....!
Viele Grüsse noch!

Kommentar von UrBaki am 04.01.2015; 19:44:04 Uhr

Täter

Für mich käme da noch ein Knecht der zuvor auf dem Einöd gearbeitet hat, als Täter in frage. Einer der sich gut auf dem Gehöft auskannte und auch dem Hund vertraut war.
Der eventuell aus München (Fund einer Münchener Tageszeitung am Waldrand) zurück gekehrt ist, wegen was auch immer.

Kommentar von Stefan am 05.01.2015; 10:14:01 Uhr

Kaifeck

Ich denke es waren auf jedenfall keine Fremden! Das ergibt sich Anhand der abgedeckten Leichen und dem Verhalten, dass jemand noch auf dem Hof zugange war nach der Tat. Was ich aber annehmen will, ist dass es der „Hr. Nachbar“ nicht alleine war, sondern vielmehr ein 2. Täter hinzukommt. Ich denke da an den Hr. Bärtl, welcher an einem vorausgegangenen grausamen Mord beteiligt war. Ich denke nicht, dass der „Hr. Nachbar“ zu so einer Tat im Stande gewesen wäre. Ich denke vielmehr, dass er jemand beauftragt hat und dies würde auch passen, dass der Hr. Bärtl nie mehr aufgefunden werden konnte nach diesem Zeitraum. Späterraus muss der „Hr. Nachbar“ dann noch die Reuthaue (Tatwerkzeug) im Dachboden versteckt haben, sonst hätten die Spürhunde nach der Tat jene aufgefunden damals! Alle details und Fakten weisen auf den „Hr. Nachbar“ hin, zweifellos! Aber wie gesagt, zu so einer Tat hat er jemand beauftragt, meiner Annahme nach. Was ich mich aber bis heute Frage ist, wieso wurde die Reuthaue nicht auf Blut und Fingerabdrücke untersucht? Zumal der „Hr. Nachbar“ ja beim Abriss des Hauses sagte, dass es seine Reuthaue wäre und er diese schon lange vermisse, was ihn ja unter Tatverdacht stellt.

Kommentar von Krimifan am 06.01.2015; 13:35:01 Uhr

Gänsehaut

Mich selbst hat der Fall seit Monaten beschäftigt. Habe viel darüber gelesen und gesehen. Mir jagt dieser Mordfall einfach nur einen Schauer über den Rücken....
Gerade weil es in einer Zeit passiert ist, wo noch so viel konservative Ungerechtigkeit und Aberglaube herrschte, und Straftaten oftmals ohne konsequente Verfolgung begangen werden konnten. Ich möchte an der Stelle gar nicht wissen was sich im Mittelalter abgespielt haben muss...

Für mich ist nach den Monaten der Recherche und Anhand aller Indizien und Berichte Lorenz Schlittenbauer der Hauptverdächtige. Gerade die Sache mit dem verschwunden Schlüssel und die Vorgeschichte machen ihn sehr verdächtig. Ich nehme an dass er an jenem Abend abermals das Gespräch mit der Familie gesucht hat und alles außer Kontrolle geraten ist. Wahrscheinlich ausgelöst durch das sture Verhalten von Andreas Gruber, der Viktoria niemals abgeben wollte. Es war kein geplanter Mord, da Schlittenbauer willkürlich eine Waffe gewählt hat und selbst nicht bewaffnet war, als er ankam. Andreas Gruber konnte Schlittenbauer nicht ausstehen und wollte die Hochzeit verhindern. Wer weiß was es noch alles für schmutzige Details und Streits zwischen Schlittenbauer und der Opferfamilie gab. Dies hat sich hochgespielt und ist letztendlich ausgeartet. Schlittenbauer hat im Blutrausch getötet. Die Rolle des Unschuldigen zu spielen verstand er dann perfekt. Doch in den Jahren versprach er sich immer wieder. Vielleicht auch mit Absicht? Es gibt viele Mörder, die auf Gewisse Art und Weise Anerkennung für den Mord suchen, ihn aber nicht zugeben können/wollen. Oder doch aus schlechtem Gewissen? Theorien über Theorien....nicht alles macht Sinn. Denn dazu hätte die Polizei besser ermitteln müssen und vor allem mehr Hinweise sammeln müssen ! Technik ´hin oder her. Für mich war es Unvermögen. Ich bin mir sicher dass das Verbrechen bei sauberer und hartnäckiger Arbeit auch damals hätte aufgeklärt werden können. Und das auch rasch. Eine Beziehungstat ist leichter aufzuklären als ein Raubmord, weil man den Personenkreis eingrenzen kann...

Letztendlich kann auch einfach ein geisteskranker oder betrunkener Fremder gewesen sein, was ich allerdings nicht glaube....Aber alles ist möglich und wir werden es wohl nie erfahren....Man sollte für alle Theorien offen sein...

Übrigens: Eine tolle Website !

Kommentar von Roswitha am 07.01.2015; 15:50:32 Uhr

Schlittenbauer

Ich habe letztens im Fernsehen zum erstenmal von diesem Fall gehört und in dem Bericht gab es eine wirklich gute Beschreibung des Falls und der Situation. Das ganze ist schon gruselig, aber sehr interesant, dass ich ein wenig im Internet recherchierte und auch Zeugenaussagen las.
Auch ich habe Schlittenbauer in Verdacht. Warum? Schon bevor die nähere Familiensituation beschrieben wurde (Blutschande), hörte man in dem Bericht die Zeugenaussage desjenigen, der über die Leichen bzw. einen Fuß stolperte. Er wunderte sich, warum Schlittenbauer, der als erstes ging, nicht schon stolperte.
Dann die Geschichte mit dem kleinen Josef. Er erkennt erst die Vaterschaft an, zieht aber zurück.. Ich meine im Bericht wurde erwähnt, dass er sogar dachte, Josef wäre aus der Blutschande entstanden. Dann noch dieses, dass er nicht heiraten durfte und zu guter letzt wurde dann Unterhalt von ihm eingefordert. Anhand dessen, dass das kleine Kind auch umgebracht wurde und diese brutale Art und Weise sagt mir, dass der Mörder Josef beseitigen wollte.
Das andere ist, der Mörder muss sich da ausgekannt haben. Wenn sogar der Hund keinen Lärm machte, denke ich, hat er denjenigen gekannt.
Warum ich weiter Schlittenbauer in Verdacht habe ist auch aufgrund einer Zeugenaussage der beiden anderen, die mit ihm die Leichen fanden. Darin wurde gesagt, dass er doch auf die Gendarmerie warten sollte, er aber die Leichen bewegte. Außerdem soll er angeblich sofort angefangen haben, das Vieh zu versorgen. Ich frage mich, wie jemand, der gerade ein Verbrechen entdeckte auf die Idee kommt, erst das Vieh zu versorgen?
Das mit dem verschwundenen Schlüssel und dass Schlittenbauer den andere die Tür aufsperrte, ist auch seltsam.
Ich glaube, 100%ige Beweise f7r den Mörder wirds nicht mehr geben.
Es wäre nicht auszuschließen, dass die Tat ein Geistlicher begangen hat, der die Blutschande "sühnen" wollte.
Falls ich mich bei dem Zusammentragen der Hinweise irgendwo vertan habe, bitte ich um Berichtigung.

Kommentar von Überleger am 15.01.2015; 16:45:45 Uhr

Motiv

Es wurde von Anfang an nicht nach einem Motiv für die Tat gefragt und auch heute hat sich daran offensichtlich nichts geändert.
Es gibt eine Familie, die das stärkste Motiv hatte, aber zu Anfang nicht einmal vernommen wurde. Erst etwa 1937 kamen zwei davon in U-Haft, nach 15 Jahren. Natürlich braucht man da nicht mehr nach einem Alibi zu fragen, denn welcher Zeuge weiß nach dieser Zeit noch, was er an dem Tag gemacht hat?
Dann wird von allen offenbar übersehen, dass die erste Anzeige wegen "Blutschande" 1914/15 erging, also zu einem Zeitpunkt, als die sog. Ehe bereits gescheitert war. Vermutlich wollte man das eingebrachte Heiratsgut zurück. Gruber u. Viktoria sagten aus, es wäre nur zw. 1907 - 1910 zu GV gekommen, um einer höheren Strafe zu entgehen und Cäcilia als eheliches Kind ausgeben zu können.

Die Familie führte einige Prozesse gegen Gruber/Gabriel. Der Krieg war vorbei, Inflation begann und es sollte offenbar gebaut werden. Der An/Umbau hätte der Familie nichts gebracht, aber das Geld wäre weg gewesen. Es war also höchste Zeit, endlich zu handeln und genau das taten sie. Es mussten alle sterben. Sie nahmen das Papiergeld, das rapide an Wert verlor und verschwanden noch in der selben Nacht, Tiere wurden nicht gefüttert.
Das Geld, das sie nicht mitgenommen hatten, sollte ja eigentlich sowieso an sie fallen, als Alleinerben. Das es anders kam, konnten sie nicht wissen.

Dann noch ganz kurz zu Schlittenbauer, über den solche unsinnigen Märchen gesponnen wurden, die meisten vom "viel und gern Trinker" Siegl. Weshalb hätte er sich die Finger schmutzig machen sollen? Mehr muss man dazu nicht fragen. Er hatte keinen Grund, außerdem, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Wer bei ihm ein Motiv sieht, ist ein mindestens so guter Spürhund, wie die damaligen Super-Polizisten.

Noch schnell zur fremde Raubmörder-Theorie: Die hätten den Kleinen nicht erschlagen müssen, der hätte sie nicht verraten können, da zu klein. Es hätte gereicht, wenn er geschrien hätte, ihn einfach in ein anderes Zimmer zu schieben. Zudem hätten sie wahrscheinlich alles mitgenommen, was irgendwie verwertbar war.

Kommentar von Mounir am 25.01.2015; 13:58:42 Uhr

Mordfall Hinterkaifeck

Es müssen Leute mit Macht und ohne Furcht , die solche Taten begangen haben .
Alle Zeichen deuten hin , dass eine solche Massaker von Menschen begangen sind, die etwas gegen diese Familie haben .

Ein Profikiller , engagiert aus hochinstanzen .

Kommentar von Andy am 25.01.2015; 17:27:57 Uhr

Schlittenbauer

Über die Fakten die Josef Schlittenbauer zum Hauptverdächtigen machen wurde hier schon ausführlich berichtet (woher hatte er den Schlüssel, warum stolpert ER nicht über die Leichen ect.)
Was für mich ein weiteres starkes Indiz ist: Wenn man sich mit Literatur über Mörder bzw. Serienmördern befasst wird davon berichtet das diese gerne im Nachhinein ihtre Tat legitimieren. Dazu passt das Schlittenbauer noch Jahre nach der Tat die Aussage machte das "der Herr da schon seine Hand am rechten Fleck hatte". Wie kann man vor dem Hintergrund das auch unschuldige Kinder bestialisch erschlagen wurden eine solche Aussage machen? Ich glaube das zeigt auch heute noch sehr deutlich was für ein Mensch dieser Herr Schlittenbauer war!!!

Kommentar von Roswitha am 29.01.2015; 15:52:51 Uhr

bezüglich Motiv

Ich wollte noch etwas auf den Beitrag bezüglich des Motiven antworten.
In meinen Augen hatte Schlittenbauer natürlich ein Motiv. Er hatte ein Verhältnis mit Viktoria, durfte sie aber nicht heiraten. Dann gab es den Josef, bei dem er erst die Vaterschaft anerkannte, aber dann zurückzog. Sehr gut möglich, dass er der Überzeugung war, dass Josef aus Inzucht entstand. Dann kam noch dazu, dass Viktoria von ihm Unterhalt einfoderte. Das war ihm vermutlich dann zuviel. Evtl. für ein Kind zahlen zu müssen, dass seiner Meinung nach nicht von ihm ist und vermutlich aus einer Blutschande entstanden ist, wie er evtl. dachte. Er wollte vielleicht Viktoria zum Einlenken bewegen, aber sie gab nicht nach und dann würgt er erstmal.
Wie ich bereits schrieb, denke ich, dass der Mörder auch gezielt den kleinen Josef mit beseitigen wollte, was man daran sieht, wie brutal auch er erschlagen wurde. Normal gäbe es doch keinen Grund, ein Kind zu töten, welches man nicht als Zeuge nehmen könnte.
Um nochmal zurück zu Schlittenbauer zu kommen, was wäre denn passiert, wenn der kleine Josef am Leben geblieben wäre? Ich denke mal, wenn er als vermeintlicher Vater angesehen wurd, hätte er sich um ihn kümmern müssen. Um ein Kind, was vermutlich seiner Meinung nach nicht von ihm ist.
Er hatte daher Motiv genug für die Tat.
Durch seine Aussage zu den Morden, dass der Herr wohl da sein Herz am rechten Fleck hatte, sieht man einerseits wie er der Familie gesonnen war, andererseits könnte man es wirklich so deuten, dass er innerlich für sich nach einer Rechtfertigung für die Tat sucht.

Kommentar von Oachei am 13.02.2015; 19:33:34 Uhr

Schlittenbauer

Ich denke dass der nette Nachbar Schlittenbauer , der mit viktoria ein Verhältnis hatte, unter seiner netten Fassade ein Geisteskranker Psychopat war. Denn Wer konnte so einfach in den Hof hineingehen und wer hätte denn ein größeres Motiv dazu

Kommentar von Summerwind am 19.02.2015; 19:56:46 Uhr

Richtigstellung

@fliesenprofi

Es stimmt zwar dass der Lorenz Schlittenbauer verwitwet war,
und wohl auch eine kurze Affäre mit Viktoria Gabriel hatte,
aber zum Zeitpunkt der Morde war er schon längst wieder verheiratet mit Anna Schlittenbauer, geb. Dick. Die beiden hatten kurz vor der Tat ihre erste gemeinsame Tochter beerdigt. Es wäre also sehr wohl aufgefallen, wenn er längere Zeit nicht zuhause gewesen wäre.


Kommentar von MaBe am 22.02.2015; 22:31:42 Uhr

schlittenbauer

Ich weiß nicht warum, aber etwas in mir sagt, dass es LS nicht war... Es wurde etwas oder jemand "übersehen". Ich komme nur nicht dahinter, was oder wer...
LS hätte auf dem Sterbebett die Wahrheit sagen können, zumal er wohl darunter litt, dass seine Kinder darunter leiden mussten mit dem Verdacht.

Kommentar von Sofie, die Niederlande am 28.04.2015; 18:24:17 Uhr

Kinder

Die Geschichte ist wirklich so entsetzlich gruselig!! Es ist schon so lange her passiert, trotzdem ist es die Grausamkeit der Tat, weshalb diesen Mord nicht vergessen wird. Vor allem die beiden Kinder tun mir so schrecklich Leid, die kleine Cilli und ihr Bruder Josef. Sie konnten doch nichts für etwas, dass ihre Eltern oder Grosseltern getan haben!
Auch die Sache mit dem Sterbebildchen fasziniert mir, leider werden wir wohl nie mehr wissen, wer es im Kirchenbuch gelegt hat... Ich hoffe, dass es mal ein Wunder gibt und die Sache wird doch noch gelöst.

Kommentar von Louise, die Niederlande am 01.05.2015; 08:53:53 Uhr

Täter

HK ist wirklich eine schaurige Geschichte!!! Meiner Ansicht nach kommt eigentlich nur LS im Betracht als eventueller Mörder, er hatte ein Motiv. Ausserdem wurden die Leichen nach dem Mord abgedeckt, was auf eine emotionelle Beziehung deuten würde.
Es würde mich interessieren, wie weit der Wohnung von LS entfernt war von HK? Ist dass irgendwie bekannt? Ich kann es nirgendwo entdecken. Falls es kurz in der Nähe war, brauchte er ja nicht Stundenlang oder gar Tagelang ohne unterbrechen auf HK zu bleiben! Da wäre es wohl auch die Familie nicht aufgefallen, dass er ein paar Stunden fort war..
Jemand nannte der Pfarrer als Verdächtigte, kann ich aber nicht glauben, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Pfarrer so gut mit der Reuthaue umgehen kann..scheint mir eher unglaubwürdig!! Die Wörter auf dem Sterbebildchen, DASS könnte er allerdings sehr wohl dazu geschrieben haben...

Kommentar von Jan am 04.05.2015; 12:31:09 Uhr

Mordfall

Es ist schon ein merkwürdiger Zufall, dass in Amerika einen ähnlichen Fall stattgefunden hat, nämlich in Villisca, Iowa. Dort wurde in 1915 auch eine ganze Familie mit einer Axe ermordet, auch hier wurden die Leichen aber auch Fenster und Spiegel abgedeckt und fanden sich Essensresten auf dem Tisch... Aber ich glaube, von diesem Fall gibt es nicht so viele Einzelheiten wie bei HK.

Kommentar von Therése am 19.05.2015; 12:18:40 Uhr

versteh ich nicht

Eines versteh ich nicht- im Zeitalter der DNA hätte doch durchaus mal eine exomierung stattfinden können...vielleicht hätte man irgendwo noch DNA vom kind und der Familie gefunden werden können? Vielleicht hätte man ja heraus bekommen, ob der kleine Josef tatsächlich vom Bauern war.hätte ja ein Mordgrund sein können, wenn einer denkt er sei der Vater und tatsächlich war es vom bauern

Kommentar von Ebrium am 19.05.2015; 17:08:19 Uhr

Der Fall Hinterkaifeck

Also ich wed den gedanken nicht los das es eventuell doch der Mann war der angeblich in den ersten Kriegstagen gefallen sein soll, ich glaub das das es möglich ist gerade auch zu dieser zeit das es doch recht einfach ist die zweiteilige Metallmarke ( Hundemarke ) auszutauschen. Für mich währe auch ehmalige Knechte sehr verdächtig von denen wurde niemand verhört.

Kommentar von kiralowska am 26.06.2015; 13:11:16 Uhr

Aufklärung

Habe heute morgen auf ZDFinfo zum ersten Mal von dieser widerlichen Tat gehört bzw. eine Doku gesehen. Mir stellt sich die Frage, warum so schlampig ermittelt wurde, riecht ein bißchen nach Verschwörung. In den USA und auch in Großbritannien gibt es ähnliche Fälle und sind auch schon fast 100 Jahre her, die sind alle aufgeklärt worden... und hier soll das nicht möglich sein..... daß es nicht aufgeklärt werden soll wird immer wahrscheinlicher....

Kommentar von Caleb A am 04.08.2015; 09:03:59 Uhr

Aus Sicht von Adolf Jakob Köppel

Auf: www.Hinterkaifeck.ch bietet Adolf Jakob Köppel seine Version des Falls an.

Mich würde interessieren, was ihr Leser davon haltet? Es gibt für mich noch ein paar Ungereimtheiten, aber vieles passt auch absolut zusammen und ergibt einfach Sinn.

Mir geht dieser Fall seit Wochen nicht mehr aus dem Kopf. So sehr ich es auch versuche, ich denke darüber nach und beschäftige mich (zumTeil sehr intensiv) damit...


Kommentar von Unnamed am 05.08.2015; 13:20:52 Uhr

Das Kleinkind

Zentral in die Tat ist sicher das Kleinkind verwickelt. Warum würde der Täter sonst so brutal sein. Deshalb denke ich, es könnte der "Gefallene" des 1. Weltkrieges sein. Er kennt sich aus, der Hund kennt ihn und zudem hat er eine Emotionale Beziehung zur Familie. Er kommt also heim, und seiht, wie seine Frau ein Kind bekommen hat, das nicht von ihm ist. Da ist vielleicht eine solche Wut entsanden, die dieses Verbrechen möglich machen würde...

Kommentar von susanne am 15.10.2015; 01:29:01 Uhr

Hinterkaifeck

Das Thema interessiert mich schon seit 1997. Ich habe damals den Ort aufgesucht nach den Angaben von Leuschner. Bin
ganz allein den Weg zum Gedenkkreuz gegangen. Die Gegend ist schon sehr einsam, damals sah ich keinen Menschen
An einem Haus sah ich auf einer Klingel den Namen Schlittenbauer . Er hatte einen guten Blick zum Einödhof. Er ist für mich der Täter. Das Motiv ist klar er ist von Viktoria reingelegt worden. Er hat sie wahrscheinlich gemocht aber sie brauchte einen Vater für ihr Kind, damit der eigene Vater nicht wieder ins Zuchthaus musste. So gesehen ist auch Schlittenbauer ein Opfer. Die ganze Wut entlädt sich damit auch auf das Kind den ein Augenzeuge konnte dies noch nicht sein. Allerdings spricht einiges gegen ihn. Er hätte tagelang auf den Hof verbringen müssen und dies hätte bei seiner Familie und den Nachbarn auffallen müssen.
1. Hatte er zu Hause auch einen Hof zu versorgen
2. Hätten ihn Nachbarn sehen
müssen, auf dem Weg nach Hinterkaifeck. Vom Ort aus ist der Hof leicht einzusehen.
3. Warum hält er sich tagelang auf den Hof auf, wenn
es ein nicht geplanter Mord sondern eine Amoklauf gewesen sein soll.
Will er die Leute psychologisch fertig machen .
Dies pass nicht zu seinem Intellekt. Ich bin erstaunt wie viele Menschen sich für den Fall interessieren 1997 fand man noch gar nichts im Internet. Ich bin ungeduldig ich möchte den Fall wirklich geklärt wissen
Eine Exhumierung würde vieles klären


Kommentar von mounir am 03.12.2015; 14:56:32 Uhr

Hinterkaifeck

Ich habe eine Sendung über diesen Fall gesehen . Alles was ich sagen kann ist:
Der Typ , der so agiert hat , ist ein straker Mann , ein Brutaler , ohne Gewissen : ein Profikiller der nach einm Auftrag agiert hat .

Die Frage , die durch diese Deduktion rauskommt ist : Es gibt ein Mordauftraggeber . Wer könnte der oder die sein ?

Kommentar von Andy am 27.12.2015; 20:38:55 Uhr

Polizeischüler

Auch die Polizeischüler die den Fall nachträglich mit heutigen Methoden untersuchten gehen von einer Beziehungstat aus. Aus Rücksicht auf die Nachkommen nennen sie aber den Namen des "ermittelten" Täters nicht. Das schließt schon mal einen fremden Täter aus! Meiner Meinung nach nimmt man hier Rücksicht auf die Nachfahren des Herrn Schlittenbauer. Auch in früheren Kommentaren habe ich Punkt für Punkt dargelegt warum für mich nur Herr Schlittenbauer der Mörder von Hinterkaifeck sein kann! Allein das er bei einer späteren Vernehmung gesagt haben soll "Das der Herr da schon seine Hand am rechten Fleck hatte" zeigt angesichts des Todes zweier unschuldiger Kinder welchen Charakter Herr Schlittenbauer hatte. Weiter: Woher hatte er den Schlüssel für die Scheune? Warum stolperte er nicht über die Leichen obwohl er voran ging?? Für mich erdrückende Indizien!!!

Kommentar von Brigitte am 10.01.2016; 11:40:52 Uhr

Fememord

Kenne den Fall eigentlich erst seit Kurzem und habe jetzt das Buch von Peter Leuschner gelesen.
Möchte mal eine ganz andere Seite des Falles beleuchten.
Viele sprachen hinterher von einem "Gottesurteil".Was ist damit gemeint?
Für die meisten ist es wohl klar,damit sei der Inzest zwischen Vater und Tochter gemeint gewesen.
Das war aber allgemein bekannt und von einem "Gottesurteil" spricht man eigentlich dann,wenn es um ein ungesühntes Verbrechen geht.
Wenig oder gar nichts ist von der alten Gruberin bekannt.
Sie heiratete auf den Hof ein und nach 8 Jahren Ehe verstarb der Mann.
Sie heiratete stracks den Knecht,da liegt der Verdacht nahe,das da schon zu Lebzeiten des Ehemannes ein Verhältnis bestand.
Woran starb der Asam-Ehemann?Wurde eventuell nachgeholfen,wurde im Dorf darüber gemunkelt!?
Der Sechsfach-Mord hat etwas von einem Fememord,allerdings kein politischer.
Es wurden alle buchäblich ausgelöscht,darum auch der Mord an den Kindern.Es wurden ja offenbar im Nachhinein alle Fotos vernichtet,denn es gibt von der ganzen Familie keine.Ungewöhnlich,denn ich habe aus meiner Familie Fotos,die sind älter!
Der Hof wurde abgerissen,obwohl es gute Kaufangebote gab,aber man wollte ALLES vernichten,was mit dieser Familie in Zusammenhang stand.
Der oder die Mörder könnten demnach aus dem Asam-Umfeld stammen,die,wenn man so will,rechtmäßigen Besitzer des Hofes.

Kommentar von Brigitte am 16.01.2016; 17:41:42 Uhr

die andere Seite des Falles

Wenn man alle Fakten und Aussagen zusammenträgt,kommt man an der Erkenntnis nicht vorbei,das dieser Fall auch eine übersinnliche oder paranormale Seite hat.
Die Schritte,die Spuren,das sich-beobachtet-fühlen erinnert stark an Spuk-und Poltergeistphänomene.
Aus Spukhäusern wird oft ähnliches berichtet.
Dieses sich-beobachtet-fühlen habe ich selbst erlebt,2012 in Bayern.
Gegenüber unserer Ferienwohnung lag ein verlassener Bauernhof,dem Hinterkaifecker sehr ähnlich,auch mit einem Backofen.
Da kannte ich die Geschichte aber noch nicht.
Eines nachts fühlte ich mich so beobachtet,das ich die Vorhänge zuziehen musste.
Es war aber weit und breit kein Mensch da.
Soviel nur dazu.
Vielleicht war es der Geist des gefallenen Ehemannes,der sich rächen kam.
Das ist natürlich nur eine zusätzliche Spekulation,das muss niemand glauben.
Aber dieser Fall gibt wirklich alles her.

Kommentar von MissMarple am 01.02.2016; 23:40:12 Uhr

HKF

Eine Exhumierung würde zumindest klären ob die Schädel in den Gräbern liegen.
Ob nach so langer Zeit vom Skelett noch viel übrig ist, ist fraglich.
Selbst Astma beklagenswerte Menschen gehen einer harten Arbeit nach, die körperlich anstrengend ist.
So hätte auch Herr Schlittenbauer die Möglichkeit so viele Menschen zu ermorden. Und zu jener Zeit, wo nicht jede Ecke im Haus beleuchtet ist, bestand für jeden Erwachsenen die Möglichkeit die Morde begangen zu haben.
Wenn man halbwegs schlau ist, wussten die Täter das Mordwerkzeuge auf dem Hof waren. Man musste nichts mitbringen. Mit einer Sichel kann ich auch einen MEnschen töten.
Was merkwürdig erscheint: Warum wurden die Leichen in der Tenne mit Stroh abgedeckt und dann auch noch mit einer Türe, obwohl man tagsüber nicht hineinsehen konnte, so lange die Türen verschlossen waren? Das Abdecken mit Stroh hätte ausgereicht.
Ob es Herr S. tatsächlich war, wird man wohl nie mehr klären. Es wäre aber auch im Sinne der Familienangehöriger, wenn man weiß wer der Mörder war. Da ist es 2. rangig wenn ein Familienmitglied Inzest betrieben hat. Man will dennoch klarheit.
MErkwürdig ist auch der Brand auf dem Schlittenbauerhof ein paar wenige Jahre später.
Genauso merkwürdig ist, das nach dem die Leichen gefunden wurden, viele Menschen am und im Hof waren und das vorhandene Geld nicht entwendet wurde, in der damaligen Zeit kurz nach dem WK I. Wo viele ums überleben kämpfen mussten.

Kommentar von Brigitte am 03.02.2016; 14:42:21 Uhr

Motiv

Ich vermute in die gleiche Richtung wie @ Eva.
Ich gehe sogar noch weiter und denke es hatten drei oder vier Familien Motive für den Mord nämlich Gabriel,Gruber ( der andere Zweig),Asam und Schl.b.
Alle wurden durch das Inzestspektakel und die daraus entstandenen Kinder düpiert und die Namen in den Schmutz gezogen.
Ich hatte auch den Eindruck,das der oder die Mörder auf dem Hof hantierten als wäre es ihr rechtmäßiges Eigentum,der Hund wurde vom Vater des K.Gabriel aufgenommen,ungewöhnlich, denn auch ein Hofhund war damals "nur" ein Nutztier.
Ich greife daher auch nochmal meine These vom "Fememord" auf,es gab mehrere Täter bzw.Mitwisser die das Recht auf ihrer Seite glaubten und sich mit einem Schwur verbanden.
Die Notizen auf dem Sterbezettel können als Rechtfertigung im Nachhinein gewertet werden.

Kommentar von Eva am 03.02.2016; 15:31:49 Uhr

Hund und Hof

Vielen Dank für die Bestätigung,da diese Seite, auf die ich zufällig vorgestern stieß wirklich sehr gut gemacht ist und deshalb sicherlich auch viele Menschen in ihren Bann zieht.Vermutlich handelt es sich hier auch um ein Thema, welches viele Menschen betrifft.Hier haben sich unseligste Lügen und Scheinheiligkeiten zu etwas verdichtet, was dann nicht mehr zu vertuschen war.Was, wenn nicht die Frage "cui bono" führt hier zum Ziel-und zwar bezogen auf das Gesamtergebnis.Hier wurde ganz streng zwischen schuldig,mitschuldig und unschuldig getrennt.Sonst hätte man es wohl auch nicht gewagt, die Steine des Hauses wieder zu verbauen.Die Wahrheit wird ganz sicher ans Licht kommen.Sonst gehen die Verstrickungen wohl einfach weiter.Die Aufklärung sollte eigentlich gerade den Nachkommen wichtig sein, damit eine Transformation und Heilung stattfinden kann.

Kommentar von Brigitte am 03.02.2016; 15:59:33 Uhr

Die Steine

Interessanter Gedanke,das mit den Steinen,das hatte mich auch verwundert,das man die verwendet hat.
Mit dem Abriß des Hofes sollte ja das Böse ,zusammen mit der Tat, vernichtet werden.
Spontan kam mir ein Bibelzitat in den Sinn:
" wenn die Leute schweigen,werden die Steine schreien" Lukas 19/40
Das Zitat steht zwar biblisch in einem anderen Zusammenhang aber trotzdem.
Überhaupt hat der Fall bzw.die Tat einige abergläubische Komponenten,das Stapeln (!)und Abdecken der Leichen,das Fehlen der Schuhe.
Dann reißt man den Hof ganz ab obwohl es auch andere "Mordhöfe" gab,die stehen blieben.
Man reißt ganz ordentlich den Kalender ab und arbeitet weiter,tut so,als sei nichts geschehen.

Kommentar von Lothar am 18.02.2016; 13:04:59 Uhr

Der kleine Josef

Der kleine Josef

Es wäre einmal interessant was im Geburtenbuch (Name der Eltern) bzw. im Sterbebuch (Name der Eltern, Todesursache) des ehemaligen Standesamtes Wangen über den Josef eingetragen wurde. Dieses Geburten- bzw. Sterbebuch müsste jetzt im Archiv der Gemeinde Waidhofen oder im Archiv der VGem Schrobenhausen sein. Seit dem 01.01.1876 wurden auch in Bayern Standesämter eingeführt. Die Pfarrämter registrieten auch nach dem 01.01.1876 weiterhin Taufen, Eheschließungen und Sterbefälle. Diese Registrierungen waren aber keine rechtsgültigen Urkunden mehr.

Kommentar von Frank Lubs am 01.03.2016; 09:00:23 Uhr

DNA

Für mich kommt nur noch eine Klärung über DNA in Frage und diese lässt sich mit der heutigen Technik realisieren...dem entgegen steht die rechtliche Verwirklichung...

Kommentar von Anne am 12.03.2016; 20:24:51 Uhr

Gruselig

ich finde den Fall einfach nur gruselig.

Kommentar von Jo Kreil am 13.03.2016; 15:21:32 Uhr

Ermittlungen

Das größte Rätsel sind die
Ermittlungen. Keine umfang-
reichen Fingerabdrücke im
Gebäudekomplex gesichert.
Wer glaubt da an eine bloße
Unachtsamkeit. Es bestand
kein ernstes Interesse an
Aufklärung.

Kommentar von SPetersen am 09.04.2016; 20:52:44 Uhr

Sterbebildchen

ich vermute, das Sterbebildchen wurde vom Taeter mit den handschriflichen Notizen vermerkt. Vielleicht hat er die Tat dort in der weit von Hinterkaifeck entfernten Kirche einem Priester gebeichtet und wollte sich somit von seiner Schuld/Suende freisprechen? Priester unterliegen der Schweigepflicht. Man wird den Fall wohl nie loesen.

Kommentar von Matthi am 21.04.2016; 18:13:21 Uhr

Lob + Feedback

Eine wirklich sehr schöne, weil ausführliche, übersichtliche, strukturierte und nachprüfbare Seite. Habe mich hier überall durchgeschmökert (-: Man merkt mit jedem Wort den Aufwand und die Zeit, die hier drin stecken.
Die Geschichte scheint ja so etwas wie eine Urban Legend zu werden.
Kleine Rückmeldung: Ich habe Ewigkeiten gebraucht, um zu merken, dass die Satellitenaufnahme unter "Wo befand sich der Hof Hinterkaifeck?" nach Süden ausgerichtet ist. Denn der Rand des nördlich gelegenen Waldes hat eine ähnliche Ausbuchtung, wie das Hexenholz. Auch die Kreuzung ist symmetrisch, nur Gröbern liegt dann halt auf der falschen Seite (-:
Hat mir das Ganze ein bisschen schwierig gemacht.
Vielleicht könnt ihr noch einen kleinen Hinweis dazuschreiben oder einen Kompass einbauen.

Kommentar von andre am 26.04.2016; 15:33:23 Uhr

2 Täter

Meiner Meinung nach waren es mit Sicherheit mehr als ein Täter. Es wurde eine blutige Reuthaue und noch ein blutiges Werkzeug (kreuzhaue) bei den Kühen gefunden. Es gab auch zwei abdrücke von Personen im Heu. Die Täter stammen sicher aus der Gegend. Ich glaub auch das damals viele wussten wer es getan hat. Sie aber geschwiegen haben, weil sie keinen Ärger wollten oder weil sie die Tat für gerechtfertigt hielten.

Kommentar von Andre am 28.04.2016; 15:37:13 Uhr

Nicht LS

Viele halten LS für den Täter u.a. weil er nicht stolperte, die Türe mit dem angeblich verloren Schlüssel aufschloss und die Leichen bewegte.
Aber: Dass er nicht stolperte kann Zufall sein, über ein Bein muss man nicht zwangsläufig stolpern - je nach Schrittgröße bzw. Schrittsetzung. Auch der Schlüssel könnte zufällig am Abend vor der Tat wieder aufgetaucht und von den HK ins Türschloss gesteckt worden sein oder der/die Mörder haben den Hof nach ein paar Tagen verlassen und den Schlüssel dort zurückgelassen. Als er die Leichen bewegt hat, wollte er vielleicht schauen ob noch jemand lebt. Ich denke, dass man je nach Persönlichkeit aus Affekt entweder zurückschreckt oder nachschaut ob man noch jemand retten kann.
Was gegen LS spricht, fällt für mich mehr ins Gewicht: Spuren von 2 Personen im Schnee zum Haus hin, aber nicht mehr weg; Nächtliche Geräusche auf dem Dachboden vor der Tat; "Schlaflager" und menschlicher Kot auf Dachboden - LS hätte doch nicht einfach tagelang auf HK bleiben können, ohne dass seine Familie ihn vermisst hätte bzw. sein Hof versorgt hätte; Die Aktion mit der Lampe - es wäre für so eine ortsbekannte Person doch viel zu gefährlich gewesen trotz der Blendung erkannt zu werden.
Für mich spricht zu viel gegen LS. Realistischer finde ich, dass der Soldat doch nicht gefallen ist und Rache genommen hat, oder der ehemalige Knecht über den fast nichts bekannt ist bzw. kaum in Erwägung gezogen wird. Evtl. hatte dieser Knecht auch einen persönlichen Grund. Für beide würde auch die (Nicht-)Reaktion des Hundes sprechen, da beide bekannt und dass beide tagelang auf dem Hof bleiben konnten, ohne vermisst zu werden. Außerdem kannten sich beide am Hof aus.

Kommentar von Nina am 21.05.2016; 10:29:08 Uhr

Soldat Gabriel

Ich zitiere einen Eintrag von Andre:Realistischer finde ich, dass der Soldat doch nicht gefallen ist und Rache genommen hat - Zitat Ende.

Ja,das denke ich auch - viel spricht dafür - darum musste auch der kleine Josef sterben.
Zufallstat ist unwahrscheinlich - der Täter kannte sich auf dem Anwesen aus - der Hund kannte ihn.Es fehlte ja auch kaum oder kein Geld - also auch kein Raubmord.
Dass das Vieh versorgt wurde hat mehrere Gründe-der/die Täter wollten vielleicht Zeit gewinnen,bis die Tat entdeckt wird,außerdem war es des Bauern " Job " sich um sein Vieh zu kümmern.

Jedenfalls ist das Alles sehr interessant,hat auch nach so langer Zeit nichts von seiner Faszination verloren.Dass der Mord nie aufgeklärt wurde,lag wohl an der damaligen Zeit,an fehlenden Ermittlungsmethoden,am Know How ( die Polizeiarbeit steckte ja damals noch in den Kinderschuhen - die Beamten waren wohl mit SO einem spektakulären Fall heillos überfordert),an der Verschwiegenheit des Dorfes- einfach an vielem - letztendlich soll er auch nicht mehr aufgeklärt werden - dafür wurde - absichtlich oder unabsichtlich - gesorgt!

Mit schaurigen Grüßen

Kommentar von Leader am 08.06.2016; 09:20:06 Uhr

-Soldat Gabriel-

Erstmal dickes Lob an die Seite und die Mühe die die Macher sich gemacht haben.
Den Fall kannte ich zwar grob, aber so detailiert konnte ich mich bis dahin nicht informieren.
Den Soldat Gabriel bzw diese Theorie kann ich nicht stützen. Auch die Argumente das Hund nicht angeschlagen hat weil er ihn doch kenne usw sind sehr unplausibel. Der Soldat war 8 Jahre weg, unwahrscheinlich das der Hund ihn noch gekannt hat. Auch das er seit1914 sich anonym gehalten hätte, obwohl er doch gar nicht gewusst hat was da auf dem Hof los war.
Ich sehe hier doch eher den Einzeltäter aus dem Umfeld. Aber das ist nur subjektiv. trotzdem Danke für diese Seite. Sehr spannend.

Kommentar von Stefan am 08.06.2016; 19:43:19 Uhr

Hoaxilla

Hallo, erstmal ein Lob an die Macher der Seite, sehr fundiert und informativ für jeden Interessierten.
Nur mal eine kleine Anmerkung, habt ihr die Hoaxilla-Folge wo der Fall mit einer Kriminalpsychologin mal 2 Stunden durchgekaut wurde, auch mit drin?

Kommentar von Tom am 21.06.2016; 12:27:17 Uhr

Andere Ansichten gewünscht

Mit Interesse habe ich den Fall Hinterkaifeck gelesen und kam auch nicht zu einem schlüssigen Ergebnis,
deshalb dachte ich mir, vielleicht sollte man mal anders denken und die damaligen Fakten anders anordnen ....

Nehmen wir doch einmal an, dass es in der damaligen Gemeinde Leute gab,
die sich am Stammtisch über die Familie Gruber und Ihren Inzest die Mäuler zerrissen haben
weil dies bei einigen Leuten bekannt war und von ihrer moralischen Ansicht gestört in eine Art
Hass hineingesteigert hatten.
Wäre es denn dann nicht denkbar, dass Sie jemanden aus dem Umland mit der Auslöschung beauftragt
haben könnten, was auch wiederum Sinn ergeben würde mit der Tatsache des Fundes in Hagelstadt wo
das Sterbebildchen mit verblassten Handschriftnotizen gefunden wurde.

Sinn würde dies in so fern ergeben, dass sich jemand aus Hagelstadt einige Zeit auf dem Hof
mühelos hätte aufhalten können ohne in der Gemeinde Kaifeck als vermisst gehalten zu werden.
Man erinnere sich an die Aussage von den Fußspuren im Schnee, die zum Hof führten aber nicht
wieder zurück ...

Keinen Reim kann ich mir allerdings auf die neue Magd machen, die in ihrer Kammer erschlagen wurde.
Sie kannte weder die Freunden / Bekannten noch die Zustände auf dem Hof und weshalb war die
Türe zu Ihrer Kammer nicht verschlossen ??
Von wo stammt die Magd und wer hatte sie angeheuert ?
Sie kam doch noch am gleichen Tag zum ersten mal auf den Hof.
Auf dem Foto kann man erkennen, dass sie mitten im Raum erschlagen wurde und das die Türe wohl nicht
aufgebrochen wurde. Anhand der Lage des Leichnahms, kann man wohl davon ausgehen das sie den Täter direkt
ins Gesicht schaute und sie von vorne erschlagen wurde.

Auch kann ich mir keinen Reim darauf machen, weshalb der / die Täter das kleine Kind erschlagen hat ?!
Vielleicht kann hier mal ein Psychologe eine Aussage machen, was bewegt einen erwachsenen Menschen
dazu ein Kleinkind zu erschlagen ?!

Raubmord kann es 100% nicht gewesen sein, wäre dem so, hätte es am Tatort wohl keine ( für jene Zeit )
wertvollen Gegenstände mehr gegeben.
Der Täter ( und da stütze ich mich auf die Aussage der geheimnisvollen Gestalt die da Sachen im Ofen verbrannt hat)
müsste sich auch mit der Tatwaffe ausgekannt haben, also wohl eher aus dem Bereich
Landwirtschaft stammen, ich denke, ein Stadtmensch hätte mit Sicherheit eine andere Tatwaffe gewählt.

Ebenso denke ich nicht, dass diese Tat ( Mord ) eine Affekt Tat gewesen ist, also sich nicht ergeben hatte,
sondern geplant war oder zumindest von langer Hand vorbereitet wurde was für die Tatsache spricht das wohl
schon Tage zuvor seltsame Dinge von den Opfern wahrgenommen wurde.
( Geräusche vom Dachboden ).

Es ist schon bemerkenswert, das die zuständigen Stellen damals es zugelassen haben, das der Hof
samt Beweismittel abgerissen werden durfte, obwohl die Morde noch nicht aufgeklärt waren.
Warum wurde damals so schlampig ermittelt ?
Warum wurden keine Fingerabdrücke genommen ?
Warum gibt es nur 5 Bilder vom Tatort ?

Vielleicht haben ja andere die über den Fall stolpern auch interessante Theorien oder
Ansichten ....

In diesem Sinne!

Kommentar von RMD am 16.07.2016; 13:19:46 Uhr

Theorie

Hat eigentlich schon mal Jemand die folgende Theorie zu dem Mord in Betracht gezogen: Der alte Gruber selber hat seine Tochter, seine Frau und Kinder sowie die Magd umgebracht. Als Werkzeug nutzte er die Reuthaue, welche er dann auf dem Dachboden versteckte. Das Motiv könnte Eifersucht wegen seiner Tochter Viktoria gewesen sein.
Wahrscheinlich hat er nach den Morden auf dem Dachboden geschlafen (Abdrücke im Heu) und vom Dach aus den Hofraum innen beobachtet, bzw in die Richtung Gröbern (möglicherweise um Besucher frühzeitig zu erkennen).
Möglich ist das am Samstag (01.04.22), nachdem die kleine Tochter in der Schule fehlte, (oder aber am Sonntag, denn soweit ich weiss ist die Familie jeden Sonntag in die Kirche gegangen, also mussten sie am 02.04.22 dort fehlen) jemand auf den Hof kamm, um nach dem rechten zu sehen. Dieser jemand hat sich dann mit dem alten Gruber ein Kampf geliefert und ihn mit der Kreuzhaue erschlagen und ihn dann zu den Anderen gelegt.
Diese Theorie würde einiges erklären (Gruber hatte andere Verletzungen, der Täter hat sich im Haus ausgekannt...)

Kommentar von Micha am 17.07.2016; 08:10:50 Uhr

Rache am Menschen

Nur so ein Gedanke:
Warum sind solche Täter eigentlich immer männlich ?
Theoretisch könnte der Mörder auch weiblich gewesen sein. Ich denke dabei an die Schwester der Magd, die sich am Tattag im Dorf befand oder sogar auf dem Hof. Sie hat die Magd dorthin gebracht und hat sich dort auch aufgehalten. In der Verfilmung macht sie für mich den Eindruck, dass sie etwas verwirrt war wenn nicht verrückt. Ständig hat sie Dorfbewohner der Morde bezichtigt vielleicht um von sich selbst abzulenken. Das Motiv für den Mord an dem Kleinkind könnte sein, dass sie Kinder hasste, weil sie selbst keine hatte. Auch dass sie die Schwester (die Magd) getötet hat und dieselbige sie ungehindert in die Kammer liess. Hierbei würde ich eine Erbfolge in Betracht ziehen, da ihre Schwester direkt als Erbin in eigener Sache in Betracht käme. Die restlichen Morde musste sie begehen um alle eventuellen Zeugen auszuschalten oder einfach nur aus blinder Mordlust. Verrückt genug war sie ja denk ich mal, so wie sie sich geoutet hat. Der Brand auf dem Hof wenige Jahre später erklärt sich mit der Vernichtung des Tatorts und zugleich die Erinnerung an die schreckliche Tat selbst. Wo hat sie eigentlich gewohnt ? Sicherlich nicht weit vom Hof entfernt. Anyway - es wird niemand mehr lebendig machen.

Kommentar von Stefan Schrank am 18.07.2016; 15:05:27 Uhr

Spontaner Besuch

Habe mich vor Wochen sehr und neugierig mit dem Fall beschäftigt. Sehr schöne Seite und gut aufbereitet. Mein Lob. Bin Gesten von Österreich zurück gefahren. Und dank dieser Seite wusste ich dass der Tatort in Bayern liegt. Habe spontan einen kleinen Umweg gemacht und dank Navi auch schnell gefunden. Bin erstmal durch das sehr kleine Dorf gefahren und erst danach zum Feldweg. Es war alles ruhig und fasst leer. Bei den wenigen Menschen denen ich begegnete, war eine komische Aura zu spüren, als ob jeder unausgesprochen wusste wonach ich, der Fremde, hier sucht.

Kommentar von Achim Lass am 21.07.2016; 23:50:09 Uhr

Übertötung - Beziehungstat

Bemerkenswert an den Mordfall ist, dass die Opfer offensichtlich übertötet wurden. Z.B. wies Victoria Gabriel 9 sternförmige Wunden, plus drei weitere Schläge, plus Würgespuren auf. Auch Cäzilia Gruber wies mindesten 8 Schläge und Würgespuren auf. Übertötung ist ein klares Zeichen für einen Beziehungsmord. Auch das Abdecken der Leichen mit Heu/Stroh und einer Tür (laut ZDF History) ist ein klares Anzeichen eines Beziehungsmords. Meiner Einschätzung nach kann damit eine Vielzahl an möglichen Tätern ausgeschlossen werden. Zudem, wer kümmert sich um die Rinder, wenn nicht ein Bauer? Und wie sieht es mit dem Alibi von Herrn Lorenz Schlittenbauer zum Zeitpunkt der Tatnacht und dem folgenden Tag aus? Und welcher Raubmörder nimmt sich die Zeit, auch noch am nächsten Tag am Tatort zu sein? Beziehungsmörder kehren zum Tatort zurück! Raubmörder nehmen sich den Raub und kümmern sich nicht um die Toten (abdecken) und die Tiere im Stall!

Kommentar von andre am 13.08.2016; 18:40:27 Uhr

Verabredung zum mord

Wenn man sich die Aussagen der Verdächtigen und Zeugen von damals anschaut, deutet für mich einiges darauf hin,dass mehrere Leute aus der Umgebung zusammen den Mord begangen haben könnten. Als treibende Kraft dürfte Herr Schlittenbauer agiert haben. Vielleicht hat er sich ja finanziell mit Andreas kasper und den Thalers arrangiert und den Mord geplant. In der Umgebung scheint wohl für viele klar zu sein, dass gerade diese Personen mit der Tat zu tun haben.

Kommentar von andre am 06.09.2016; 20:08:15 Uhr

Tochter von Karl gabriel?

Wenn der kleine Josef vielleicht der Sohn des alten Gruber war, dann kann es doch auch sein das die kleine Cilli auch vom alten Gruber gezeugt wurde. Dann hätte auch die Familie Gabriel ein Motiv,den gefallenen Sohn zu rächen. Und das auslöschen der ganzen Familie würde in so einem Fall auch Sinn machen.

Kommentar von Frank am 08.09.2016; 10:43:10 Uhr

religiöses Motiv?

Sehe ich es richtig, dass der Gruber auf seiner Tochter liegend gefunden wurde?

Dann könnte in der Anordnung der Leichen das Motiv versteckt sein.

3. Buch Mose, Kap. 20 beschreibt inzestuöse Beziehungen: "sie sollen sterben".

In der Radikalität wurde eine ganze Familie ausgelöscht. Die Frau Grubers, weil sie Mitwisserin war und alles gedeckt hat, die Kinder, weil sie evtl. als "Ausgeburt" der schändlichen Beziehung gesehen wurden. Die Magd, weil sie schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Also müsste man zu den Tatverdächtigen auch mal mögliche "religiöse Eiferer" der damaligen Zeit und Region unter die Lupe nehmen.


Kommentar von Lothar am 08.09.2016; 13:18:35 Uhr

Gästebucheintrag von Frank

Manche Menschen haben schon komische Fantasien wie zum Beispiel der Eintrag von Frank zeigt

Kommentar von Franzman am 03.10.2016; 11:23:23 Uhr

HK

Meines Erachtens muß es sich um mindestens 2 Täter gehandelt haben.Die Tat ist bei absoluter Dunkelheit ausgeführt worden. Da es zu dieser Zeit noch kein elektrisches Licht auf den Einödhöfen gab,wurde bei der "Tatausführung" wahrscheinlich eine Petroleum Lampe o.ä.benutzt Man kann doch nicht mit einer Hand die Leuchte halten und einarmig mit der anderen Hand zuschlagen.Für das abstellen der Lampe vor der Ausführung der Tat war dann bei dem "Kuddl Muddl"keine Zeit.Also hat ein 2.Täter die L.gehalten. Nach den ersten Morden wurde dann gewechselt. Das Zimmer der Magd war deshalb nicht abgeschlossen, weil der "Bauer" den angeblich verlorenem Schlüssel zuvor abgezogen hatte, damit er ungehindert das Zimmer betreten konnte. (zu was wohl?)

... das ist meine Meinung zu diesem Fall.

Kommentar von Franzman am 14.10.2016; 12:32:04 Uhr

HK

Liebe "Gästebucheintrager",Wenn jemand einen Beitrag in das Gästebuch stellt,so ist dies doch sein eigenes Gedankenspiel. Mann wird wahrscheinlich nie den Grund für diese Tat herausfinden, denn dazu wurde z.T.zu oberflächlich ermittelt. Und die Personen, welche zur Aufklärung dieser grausamen Tat aussagen könnten,haben Ihr Geheimnis mit ins Grab genommen. Sollten diese aber für ihre Nachkommen Informationen hinterlassen haben, so würde ich sie an ihrer Stelle auch nicht Preis geben.Vielleicht findet ja sich später einmal eine solche Niederschrift.
Also, lasst jedem Gästebucheintragenden dessen Fantasie freien Lauf.Es ist doch interessant,mit welch unterschiedlichen Gedanken diese Tat beschrieben wird.

Kommentar von Miss Marple am 21.10.2016; 11:20:56 Uhr

Aufklärung

Wer den Projektabschlussbericht aufmerksam liest, weiß, dass die Personen, die den Fall untersuchten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Mörder kennen, und jede/r Leser/in weiß nach der Lektüre dieses Berichtes ebenso, wer die Morde wohl begangen hat.
Ich bin der Meinung, dass diese Tatsache geeignet sein dürfte, die Spekulationen zu beenden (auch wenn's noch so schön gruselig und spannend ist), damit die unschuldigen Nachfahren endlich "entstigmatisiert" werden.

Kommentar von Franzman am 22.10.2016; 13:36:24 Uhr

HK

Nachdem ich jetzt auch noch den Projektabschlussbericht gelesen habe meine ich , dass die damaligen Ermittlungs-arbeiten ALLER dafür zuständigen Behörden und Ämter z.T. oberflächlich ausgeführt wurden. Es kann aber auch damit zu tun haben, dass von höherer Stelle her dies so gewollt wurde. Den Vernehmungsbeamten kann man aber auch nicht unterstellen, schlampig ermittelt zu haben. Schließlich waren ja zumindest zwei Staatsanwälte involviert und beauftragt die Ermittlungen zu leiten.Sie hätten noch intensiver die Vernehmungen und Ermittlungen anordnen können. Wollten sie das überhaupt? Nach dem Lesen des Abschlussberichtes blieben für mich mindestens 20 Dinge unbeantwortet. Wenn m.E.wichtige Zeugen nicht befragt werden ist dies schon merkwürdig. Ich vermute, dass diese Tat zuvor schon in einem bestimmten Personenkreis besprochen und eventuell geplant worden war. Es muss dann einen "Auslöser" gegeben haben. Warum wurde Cillie, unter Schock stehend an der Paar gefunden? Was war an dem Tag auf dem Hof vorgefallen? War wieder der A.Gruber daran beteiligt? Was geschah an dem Tag, an dem Cillie zum letzten mal in der Schule war, hat sie dem Lehrer und Pfarrer etwas erzählt hat, was etwas eventuell schreckliches und abscheuliches war, wo dann daraufhin gesagt wurde:.... jetzt reicht es und dies dann das Startsignal für die Ausführung der Tat war?

(Es durfte keine Zeugen geben und Josef nicht ohne Eltern d.h. A.Gruber & Viktoria Gabriel.aufwachsen.)

Kommentar von Franzman am 25.10.2016; 17:24:40 Uhr

HK

Ich habe da ein Problem, auf der Seite 21 des Pojektabschlußßberichtes der Polizeiakademie FFB steht: Tatwerkzeug:Den Stiel der im Fellboden gefundenen Kreuzhacke (Stockhaue) hat vermutlich Andreas Gruber selbst angebracht.
Frage dazu: Wie konnte L.Schlittenbauer dann der Kriminalpolizei gegenüber erklären, diese Kreuzhacke (Stockhaue) sei Ihm von A.Gruber bei gemeinsamen Waldarbeiten (Stöcke ausgraben) gestohlen worden.Wenn dann aber zwischenzeitlich ein neuer Stiel angebracht wurde, woran hat er sie, die Stockhaue so schnell erkannt? War das Metallteil gekennzeichnet oder hatte es eine besondere eimmalige Form? Dies könnte gut möglich sein, da diese Werkzeuge in Schmieden hergestellt wurden.
Die Befragung des Andreas Schwaiger am 4.7.1980 durch den KHK Hans Kolb ergab: ..... Jetzt sehe ich (Lorenz Schlittenbauer) meine Stockhaue auch wieder, die hat mir der alte gruber (Damals im Wald) gestohlen.
Wenn ein Fremder die Stockhaue gestohlen hätte,würde er nicht beide mitgenommen haben? Komisch,komisch

Kommentar von Schnee 2 am 14.12.2016; 09:26:55 Uhr

HK

Warum hat sich Viktoria 8000 Mark von ihrer Schwester geborgt, wenn sie selber sehr viel Geld hatte???

Kommentar von Herberger Sepp am 16.02.2017; 00:21:30 Uhr

Schlittenbauer

Lorenz Schlittenbauer.
Für mich nach der Lektüre eine klare Sache.
Schlampige Polizeiarbeit, das Schweigen der örtlichen Gemeindschaft, ein Mord aus Verzweiflung. Die Ungewissheit über die Vaterschaft, die Unterhaltsforderungen, mehrfach hat er wohl versucht die Gruber zur Rede und zur Einigung zu bringen.
Der Abend des 31.03.1922 war sicher ein weiterer Versuch der dann eskaliert ist.

Kommentar von Kaifecker am 18.02.2017; 00:33:00 Uhr

Gemeinschaft

Ich glaube an den gemeinschaftlichem Mord der Dorfbewohner an den Bauern. Neid, Missgunst und der offene Umgang mit der Inzest wird sich bei Nachfragen der Schwester der neuen Magd im Dorf entladen haben, so dass sich einige Dorfbewohner zusammengeschlossen haben um dem Treiben ein für alle mal ein Ende zu bereiten.

Kommentar von Franzman am 10.03.2017; 11:49:07 Uhr

HK

Inhalt:Könnte es nicht auch sein, dass bei der Tat etwas schief gelaufen ist? Vielleicht sollte nur der Andreas Gruber im "Stall" getötet werden! Dann sind aber zuerst die Frauen erschienen und zum Schluss der Gruber.Dann hat sich die Magd auf den Weg begeben und als sie die Tat und den Täter gesehen hatte, floh sie zurück in ihre Kammer. Der Täter hat sie verfolgt und auch erschlagen. Sie hätte ihn eventuell später indentifizieren können.Die "Altbäuerin" mußte auch noch getötet werden, vielleicht hat sie den Täter erkannt. (an seiner Stimme oder seinem Aussehen). Was sollte dann der kleine Josef noch ohne Eltern, also mußte auch er sterben. Wenn die Mörder aus der eigenen Gemeinde stammten, so gingen sie auch , wie es bei Katholiken üblich ist, zur "Ohrenbeichte". Bei Pfarrer Haas bzw. ein anderer Beichtnehmer haben der oder die Mörder ihre Tat gebeichtet. Frage: Warum hat sich der Pfarrer Haas in eine andere Pfarre versetzen lassen? Da die Pfarrer dem Beichtgeheimnis unterliegen, könnte er davon zumindest seinem zuständigem Diözesan Bischof berichtet haben.
Und wegen des Beichtgeheimnisses wird es im Archiv der Diözese bis heute schlummern.

Kommentar von Nina Beeckmann am 13.03.2017; 19:35:01 Uhr

Abwesenheit

Da der Täter einige Tage am Ort verblieb, muss doch jemandem aufgefallen sein, dass der Täter woanders fehlt, oder? Da, wo er sonst lebt. Muss doch jemandem aufgefallen sein, wenn ein Mitmensch für ein paar Tage verschwunden ist. Gibt es da Infos zu?

Kommentar von Mörderkenner am 21.03.2017; 02:53:12 Uhr

Hinterkaifeck

Für mich ganz klar LS!! Und das war mir schon 1978 klar, nach dem Erscheinen des ersten Buches von Leuschner!! Das ganze Dorf wusste es und nahm es stillschweigend hin!! Opfer und Mörder finden auf dem gleichen Gottesacker ihre letzte Ruhe!! Schrecklich!!

Kommentar von Franzman am 24.03.2017; 11:44:26 Uhr

HK

zu Mörderkenner vom 21.3.17
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Tat von einem Menschen ausgeführt worden ist, welcher in Polizeikreisen schon länger mit der Sippe Grubenbauer in Verbindung gebracht wurde.Dieser hätte sich bestimmt bei "scharfen" Verhören" verraten. Dass er am Komplott beteiligt war, liegt nahe! Der oder die Täter müssen in einer sehr starken Verbindung gestanden haben und haben sich unter einem Schwur verpflichtet, niemals wieder ein Wort über die Tat zu verlieren.Dieser Schwur wurde vor einer bestimmten Person ????? abgelegt.

Kommentar von Mörderkenner am 06.04.2017; 01:03:49 Uhr

Hinterkaifeck

Vor knapp einer Woche,ich kaufte mir gerade das neu erschienene Hinterkaifeck Buch in der Zweigstelle des Donaukuriers in Schrobenhausen,sprach mich ein älterer Herr an der auch gerade im Begriff war das Buch zu erwerben.Er fragte mich wer denn meines Erachtens der Mörder war! Ich antwortete,ganz klar LS!! Er lächelte und sagte er hat einen anderen Täter in Verdacht,nämlich JG,dem Bruder vom gefallenen in Frankreich!! Er hat diesen Namen von einer älteren Frau die mit diesen Personen bekannt sei!!Er sagte auch noch die Frau sei sich sehr sicher!! Ob an seiner Aussage was dran ist kann ich nicht beurteilen,trotzdem finde ich ein durchaus interessanter neuer Ansatzpunkt!! Rache??

Kommentar von Susanne am 09.05.2017; 09:34:09 Uhr

Anmeldung Forum

Hallo,

ich wollte mich gestern im Forum anmelden und bekam eine Fehlermeldung, die besagte, ich wäre Spam. Ich habe eine Emailadresse von Hotmail. Werden die nicht akzeptiert?

LG
Susanne

Hallo Susanne,

bitte schicke uns eine Mail an Mail@hinterkaifeck.net mit dem gewünschten Usernamen.
Wir werden Dich dann manuell freischalten.

Kommentar von Föderl am 14.05.2017; 04:01:22 Uhr

Hinterkaifeck

Meine Großtante war damals auf der Beerdigung der Opfer in Waidhofen! Sie erzählte mir das an Diesem Tag alles Schwarz vor trauernden Menschen war!! Ein Meer von Personen,mindestens 3000!! Sie kamen teilweise von weit her,nur um teilnehmen zu können!! Bemerkenswert war Ihre folgende Aussage,die sich mir bis heute in mein Gedächtnis gebrannt hat, nämlich das Frauen bei der Beisetzung der Opfer vor Schmerz und Trauer geschrien haben!! Diese Begebenheit erzählte Sie mir kurz vor Ihrem Tod im Jahre 1970!!

Kommentar von Peter am 15.06.2017; 01:29:43 Uhr

Pfarrer Haas' Verdacht

Erst einmal Danke für die umfassenden Infos und Beschreibungen auf hinterkaifeck.net!

Ein Pfarrer hatte doch eine ziemlich bescheidwissende Position in so ländlichen Gesellschaften. Einer, der sogar studierte, und sicherlich seinen Kopf gebrauchen konnte.

Das Beichten war noch eine streng gelebte Angelegenheit, und so Vorstellungen wie Vergeben durch Gott oder 'Hilfe' bei Bewältigen von schweren Lebenssituationen etx. dürften eine maßgebliche Rolle in der gläubigen Bevölkerung, und besonders bei den Kindern, gespielt haben.

Will sagen, der Pfarrer Haas wusste von allen wohl am besten und intimer Bescheid, auch was vorging in Familien und was den/die Einzelne/n bewegte und trieb. Ich nehme an, er kannte sämtliche Gerüchte, das Thema Waffenhandel, natürlich auch Inzest.... . Nicht, dass sich der Täter ihm offenbart hätte. Der Pfarrer hatte das umfangreichste Gesamtbild zur Verfügung,und ein Dummer war er wohl nicht.

Ich frag mich, warum Haas also den Kaspar Stegmaier als möglichen Täter, noch vor Schlittenbauer, präferenzierte.

Ferner kann man es für möglich halten, dass der triebhafte Andreas Gruber vor der kleinen Cäzilia nicht Halt gemacht hat. Das hätte möglicherweise Einfluss auf des Geschehen haben können, vielleicht dreht sich gar alles um Geschehnisse Cäzilia betreffend.



Die gute alte Zeit. Die auch sehr schwere, hartkalte Zeit, muss man hinzufügen. Weniger was das Materielle betraf; in vielen Köpfen und den Empfindungen gings wohl sehr ungut zu.......




Kommentar von schlaflose am 26.06.2017; 04:52:38 Uhr

Hund in Hinterkaifeck

Wenn ich meinen Hof von meinem Hund bewachen lassen will,bleibt der Nachts draussen und wenn er bellt werde ich wach.Deshalb heißen diese Hunde Hofhunde.Die Hinterkaifecker fühlten sich bedroht.

Kommentar von Sandra Koch am 04.07.2017; 08:50:55 Uhr

Schlittenbauer ja oder nein ?

Bereits 2013 habe ich einen Kommentar geschrieben. In jüngster Zeit habe ich mich nun noch einmal ausführlich mit dem vorhandenem Material auseinandergesetzt und dabei bin ich auf "Ungereimtheiten" gestoßen.
Es heißt, dass Andreas Gruber ja kurz vor der Tat das Gefühl hatte beobachtet zu werden. Darüber soll er mit L.Schlittenbauer auch gesprochen haben. Herr Schlittenbauer hatte ihm dann sogar noch eine Schusswaffe von ihm zur Verteidigung angeboten. So wurde es nach der Tat von Herrn Schlittenbauer berichtet.
Dies scheint mir nun nach erneuter Überlegung unglaubwürdig. Warum ?
1. Herr Schlittenbauer, der Tatverdächtige, war wohl der einzige, der von dieser Geschichte gewusst hat. Warum gerade er ? Das hätte er sich ja auch genau so gut ausdeken können um von sich abzulenken. Immerhin war nach der Tat niemand mehr da, der es hätte bestätigen können.
2. Herr Schlittenbauer hatte nur wenige Jahre zuvor den Herrn Gruber ins Zuchthaus gebracht durch seine Anzeige wg. Blutschande. Da würde ich mal behaupten, dass das Verhältnis der beiden Männer derartig angespannt gewesen war , das wahrscheinlich gerade Herr S. der letzte war mit dem Herr G. über seine Sorgen sprechen wollte.
Dies sind für mich zwei Punkte die zumindest was die Täterschaft von Herrn S. angeht, noch einmal überdacht werden sollten.
Was meiner Meinung nach aber gegen eine Täterschaft von Herrn S. spricht, ist folgendes.
Der Monteur, der am 04.04.22 die Maschine reparierte berichtete davon, dass plötzlich das Scheunentor auf war und der Hund angeleint an der Tür stand. Dies bedeutet doch, dass sich zu der Zeit der Täter noch im Haus befunden haben muss.
Daraufhin ist der Monteur ins Dorf gegangen und hat Herrn S. aufgesucht. Der ist umgehend mit einigen anderen Zum Hof gegangen.
Das heißt doch im Umkehrschluß, dass der Herr S. nicht der jenige gewesen sein konnte, der kurz zuvor das Tor öffnete und den Hund nach draußen brachte.
Immerhin war er zu Hause als der Monteur ihn aufgesucht hat. Wie hätte er das so schnell schaffen können ?






Kommentar von Franzman am 05.07.2017; 13:50:37 Uhr

HK

Zu allererst muss ein Mensch zu tiefst beleidigt oder gekränkt worden sein, um eine solche Tat zu begehen.Sieht man einmal von einem Raubmord (Habgier) ab, so bleibt nur noch der Mord aus Rache wegen einer verletzten Ehre.Sollte es Schmittbauer gewesen sein, müsste ihm die Tat wegen der verletzten Ehre zugeschrieben werden.Vorab: Schmittbauer kann die Tat nicht alleine ausgeführt haben, ob er bei der Ausführung selber dabei war ist zu bezweifeln, da er erahnen konnte, sich bei der Vernehmung zu verraten.Sein Alibi zur Tatzeit war "Wasserdicht"! Also bleiben nur die zwei Unbekannten, dessen Spuren man im "Heu" fand.Da die Tatwaffe auch nicht mehr auffindbar war, die später gefundene Haue konnte nicht zu 100% als Tatwaffe indentifiziert werden, ist anzunehmen, dass die zwei Täter sie mitgenommen haben.Schmittbauer brauchte auch keine Angst haben später von den Tätern als Auftraggeber genannt zu werden. Hier würde Aussage gegen Aussage stehen.
Zum Auslöser: Hier wurde Schmittbauer bei einem Streit stattgefundenem Gespräch mitgeteilt, dass nicht er der Vater des kleinen Josef sei sondern ich.(ANDREAS GRUBER.)Gruber wollte nicht seine "Geschlechspartnerin verlieren! Vielleicht hat sich auch die kleine Cilli jemandem (Pfarrer ?) anvertraut, dass ihr Großvater sie unsittlich berührt hat.
Dass es dann zu diesem Vielfachmord kam, ist der zeitlichen Abfolge geschuldet.Wer das erste Opfer war ist unerheblich.Sterben sollten m.M.nur Viktoria und Andreas Gruber.Da aber Cilli und die "Alte" nach dem ersten Mord dazwischen kamen und sie das erste Opfer liegen sahen, mussten auch sie sterben.Die Magd hat alles mitbekommen und ist in ihre Stube geflüchtet, wo sie von den Mördern gestellt und dann getötet wurde.Das in seiner Wiege "schreiende" Kleinkind wurde dann in blinder Wut erschlagen!
Um den kläffenden Hund zu bändigen wurde er getreten und geschlagen und so gefügig gemacht. So hatten es die Beiden leicht, den Hund still und leise beim Einsatz des Monteurs vor das zu bringen.Dann veschwanden sie.
-------
[Anmerkung HK.net: mit Schmittbauer ist höchstwahrscheinlich Schlittenbauer gemeint]

Kommentar von Jairo am 08.08.2017; 17:15:46 Uhr

Hinterkaifeck

Was wollte(n) der/die Täter wirklich?
Viel wird diskutiert Schlittenbauer Ja/Nein warum so lange auf dem Hof? Alles passt irgendwie nicht zusammen.
Gings vielleicht wirklich auch darum Unterschlupf zu bekommen?
Ein Detail das vielleicht zu wenig beachtet wurde, als der Monteur beschäftigt war wurde der Hund vor den Eingang gesetzt und die Scheunentüre war auf einmal offen.
Warum sollten Täter so auf sich aufmerksam machen wenn nicht das Ziel ihn auch in die Scheune zu locken? Klappte auch beinahe, aber zum Glück blieb er kurz davor stehen. lg

Kommentar von Günther am 19.08.2017; 15:28:20 Uhr

Schlittenbauer

Hallo zusammen,

am 4.7.2017 schrieb Sandra Koch, daß folgendes gegen Schlittenbauer spreche: Der Monteur Hofner sei nach der Reparatur ins Dorf gegangen und habe dort mit Schlittenbauer gesprochen.

Dies stimmt nachweislich nicht, man vergleiche die Originalaussage von Hofner. Nach der Reparatur des Motors in Hinterkaifeck fuhr er erst nach Vorderkaifeck für eine weitere Reparatur. Auf dem Rückweg durch Gröbern traf er zwei Mägde, mit denen er sprach. Dies können wohl Bewohner des Hauses Schlittenbauer gewesen sein, aber nicht er selbst.

Für mich kommt kein anderer in Frage als JS. Er hatte ein Motiv, er konnte ins Haus (vielleicht ließ man ihn sogar arglos ein?), er kannte sich bestens aus.

Gruß
Günther

Kommentar von Jennifer am 21.08.2017; 11:08:53 Uhr

Andreas Gruber

Ich denke das es der Andreas Gruber selbst war.Alle wurden mit der Reuthaue ermordet.So wie er auch seine Schweine umgebracht hat.Warum lässt man den Hund leben?Hätte der nicht endlos gebellt?Das Vieh wurde noch gefüttert und derjenige wohnte ja noch auf dem Dachboden.Das kann nur jemand gewesen sein der sich im Haus gut auskannte.
Viktoria wollte den Hof mit ihren Kindern verlassen, was dazu führte das der Gruber durchgedreht ist.Deswegen die würgemale am Hals.Der Schlittenbauer wurde am 1. April abends in Hinterkaifeck gesehen.Da wurde er vermutlich vom Gruber überrascht woraufhin der Schlittenbauer den Gruber ermordet hat.Das seltsame verhalten vom Gruber am.Tatort erklärt sich mir da er schon wusste was auf dem Hof passiert war.

Kommentar von Kobra1411 am 21.08.2017; 15:29:44 Uhr

Gebrüder Gumpp

Inwieweit wurde die Aussage der Schwester Gumpp (Kreszenz!?) auf dem Sterbebett verfolgt, wonach deren Brüder die Mörder gewesen sein sollen?

Kommentar von Hennes am 24.08.2017; 08:01:03 Uhr

Motiv und Möglichkeit

Aufgrund des Ausmaßes der Tat ist davon auszugehen, dass eine Einzeltäterschaft mit höchster Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.
Die Tat ist nicht in Affekthandlung vollzogen worden sondern war seit geraumer Zeit gedanklich gefasst und wurde somit geplant in die Wege geleitet.
Das Motiv ist nicht in emotionalen Beweggründen zu suchen, sondern basierte auf Zugzwängen, denen rein monetäre und wirtschaftliche Gedanken und Überzeugungen zugrunde lagen.
Aus diesen Erkenntnissen heraus wird deutlich, dass meine Version des Geschehens nicht die Täterschaft des Lorenz Schlittenbauer zum Inhalt haben kann. Nach Abwägung aller verzeichneten Fakten drängt sich mir förmlich auf, dass seine Täterschaft, würde man sie in die heute bekannten Tatumstände „einflechten“, höchst unwahrscheinlich, ja sogar unrealistisch erscheint.
Jedem, der Interesse verspürt, sich einmal an „seine Version“ der ganzen Begebenheit zu wagen, empfehle ich dringend das Studium zweier „Fälle“:
Erstens dem realen Mordfall „Brieger“, geschehen in der Eifel, erst vor einigen Jahren landgerichtlich abgeschlossen (Freispruch; Mord-Beweis konnte nicht mehr geführt werden; bezüglich des Vorwurfes des Totschlages war Verjährung eingetreten, ereignete sich in den frühen 80er-Jahren im Umfeld eines familiären Landwirtschaftsbetriebes).
Zweitens einem filmischen Verbrechen, dem österreichischen Spielfilm von Stefan Ruzowitzky: „Die Siebtelbauern“, spielt auf einem abseits gelegenen Hof im Österreich der Zwanziger Jahre. Die Story ist selbstverständlich fiktiv. Ruzowitzky zeichnet jedoch sehr gut das Folgegeschehen rund um eine außergewöhnliche Erbsache, von der die „Etablierten“ im Dorf überzeugt sind: „Was nicht sein kann, DARF auch nicht sein!“ … so kommt es zum Äußersten!…
Ich werde mich dieser Tage mal im Forum anmelden. Bin sehr interessiert an einem regen Austausch und an allen Gedanken rund um denkbare Lösungsansätze.

Kommentar von Juana am 26.08.2017; 19:28:55 Uhr

Danke!

Ich habe hier kurz innegehalten, um allen, welche in dieser Sache recherchiert und gegrübelt, sich die Nächte um die Ohren geschlagen und Detektiv gespielt haben, einmal Danke zu sagen. Ich finde es großartig, was Ihr hier tut. Die Fakten zusammen zu tragen, in Archiven zu stöbern und in übersichtlicher Form zu dokumentieren, erfordern nicht nur Leidenschaft, sondern auch fundiertes kriminalistisches und forensisches Wissen. Dass so viele Laien an Euren Studien teilhaben, kommt nicht zuletzt deshalb nicht von ungefähr. Danke für Eure großartige Arbeit! Ich hoffe und wünsche mir vor allem für Euch, dass irgendwann einmal etwas Licht in diesen Kriminalfall kommt.

Kommentar von Franzman am 17.09.2017; 19:54:32 Uhr

HK

Mich lässt die Geschichte mit dem Tod des Karl Gabriel auf dem Schlachtfeld nicht los.Die widersprüchlichen Aussagen der zwei Kameraden lassen mich an der Glaubwürdigkeit der Beiden zweifeln!bei der 1. Aussage: Eindeutig den Toten als K.Gabriel indentifiziert. Bei einer erneuten späteren Vernehmung war die Rede von einem "entstelltem" Gesicht auf das sich nur einer der Beiden erinnern konnte. Ist schon merkwürdig.Warum kann es nicht sein, dass Eser nicht doch die Wahrheit gesagt hat und in Russischer Gefangenschaft einen "bayrisch" sprechenden Offizier gesprochen hat. (Wurde in späterer Zeit überhaupt der Versuch gemacht, in den Sowjetischen Archiven nach zu forschen, ob ein Offizier (Gabriel)dort aufgeführt ist.Auch Eser und die Krankenschwester, welche durch K.Gabriel entlassen wurden, müssten dort gelistet sein.Dass Eser seine Aussage gegenüber dem Staatsanwalt Popp widerrief ist allzu verständlich.Wie will er bei Androhung von Untersuchungshaft oder sogar von Gefängnis beweisen,K.Gabriel wirklich in Russland im Kriegsgefangenenlager getroffen zu haben.Hier hat Gabriel wahrscheinlich als Dolmetscher gearbeitet.Warum hat Staatsanwalt Popp Eser nicht nach dem Namen e.c.t der mitentlassenen Krankenschwester und dem genauem Entlassungsdatum gefragt?
Die zwei sächsisch sprechenden Männer könnten von Gabriel in der Kriegsgefangenschaft angeheuert worden sein. Von ihnen könnten die zwei Mulden im Heu stammen. Gabriel machte "Aussendienst" und hat sich mit Viktoria Gruber vor der Kirche getroffen.(durch Bart und Kleidung nicht von Ortsansässigen als K.Gabriel zu erkennen) Nachdem er als Vater des kleinen Josef nicht in Betracht kam, auch bei Cillie war er, durch den Beischlaf mit ihrem Vater, sicher, nicht der Vater zu sein. Hat die Ehefrau von A.Gruber die 13 000 Mark abgeholt, um sich das Schweigen von K.Gabriel zu erkaufen? Wo ist das Geld geblieben? Hat die Tat etwas mit dem Hochzeitstag der Gabriel's (3.April) zu tun?
Haben die sächsisch sprechenden Männer die Tat im Auftrag von Gabriel begangen?
Auch August Hueber hat auf den Weg zu seiner Jagdhütte Wahrnehmungen in Hinterkaifeck gemacht. Dieser Mord war doch in aller Munde. In den Frühen 50er Jahren wurde sein Name von der Kripo ermittelt.Frage: Warum hat er nicht gleich nach dem Bekanntwerden seine Be-obachtungen der Kripo mit-geteilt?
Oder Ernst Friedrich Mehnert. Was haben er und die zwei Feldwebel auf dem Hof wirklich gewollt?
Und es könnten noch Andere als Täter in Frage kommen, z.B.Josef Bärtl zur Tatzeit 25 Jahre alt oder Adolf Gump z.T.33 J.alt u.s.w.
Eine weitere Frage wäre, ist bei der Milchannahmestelle nicht aufgefallen, dass keine Milch mehr abgeliefert wurde? Hiermit wäre der Tatzeitpunkt eingegrenzt worden!

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Die historischen Akten

Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.

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Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.

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Das im Kirchlein Sankt Vitus in einem alten Kirchenbuch gefundene Bildchen der Hinterkaifecker Opfer gibt auch heute noch Rätsel auf.

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