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Gästebucheintrag von _Überleger am 15.01.2015; 16:45:45 Uhr

Motiv

Es wurde von Anfang an nicht nach einem Motiv für die Tat gefragt und auch heute hat sich daran offensichtlich nichts geändert.
Es gibt eine Familie, die das stärkste Motiv hatte, aber zu Anfang nicht einmal vernommen wurde. Erst etwa 1937 kamen zwei davon in U-Haft, nach 15 Jahren. Natürlich braucht man da nicht mehr nach einem Alibi zu fragen, denn welcher Zeuge weiß nach dieser Zeit noch, was er an dem Tag gemacht hat?
Dann wird von allen offenbar übersehen, dass die erste Anzeige wegen "Blutschande" 1914/15 erging, also zu einem Zeitpunkt, als die sog. Ehe bereits gescheitert war. Vermutlich wollte man das eingebrachte Heiratsgut zurück. Gruber u. Viktoria sagten aus, es wäre nur zw. 1907 - 1910 zu GV gekommen, um einer höheren Strafe zu entgehen und Cäcilia als eheliches Kind ausgeben zu können.

Die Familie führte einige Prozesse gegen Gruber/Gabriel. Der Krieg war vorbei, Inflation begann und es sollte offenbar gebaut werden. Der An/Umbau hätte der Familie nichts gebracht, aber das Geld wäre weg gewesen. Es war also höchste Zeit, endlich zu handeln und genau das taten sie. Es mussten alle sterben. Sie nahmen das Papiergeld, das rapide an Wert verlor und verschwanden noch in der selben Nacht, Tiere wurden nicht gefüttert.
Das Geld, das sie nicht mitgenommen hatten, sollte ja eigentlich sowieso an sie fallen, als Alleinerben. Das es anders kam, konnten sie nicht wissen.

Dann noch ganz kurz zu Schlittenbauer, über den solche unsinnigen Märchen gesponnen wurden, die meisten vom "viel und gern Trinker" Siegl. Weshalb hätte er sich die Finger schmutzig machen sollen? Mehr muss man dazu nicht fragen. Er hatte keinen Grund, außerdem, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Wer bei ihm ein Motiv sieht, ist ein mindestens so guter Spürhund, wie die damaligen Super-Polizisten.

Noch schnell zur fremde Raubmörder-Theorie: Die hätten den Kleinen nicht erschlagen müssen, der hätte sie nicht verraten können, da zu klein. Es hätte gereicht, wenn er geschrien hätte, ihn einfach in ein anderes Zimmer zu schieben. Zudem hätten sie wahrscheinlich alles mitgenommen, was irgendwie verwertbar war.



Gästebucheintrag von _Roswitha am 07.01.2015; 15:50:32 Uhr

Schlittenbauer

Ich habe letztens im Fernsehen zum erstenmal von diesem Fall gehört und in dem Bericht gab es eine wirklich gute Beschreibung des Falls und der Situation. Das ganze ist schon gruselig, aber sehr interesant, dass ich ein wenig im Internet recherchierte und auch Zeugenaussagen las.
Auch ich habe Schlittenbauer in Verdacht. Warum? Schon bevor die nähere Familiensituation beschrieben wurde (Blutschande), hörte man in dem Bericht die Zeugenaussage desjenigen, der über die Leichen bzw. einen Fuß stolperte. Er wunderte sich, warum Schlittenbauer, der als erstes ging, nicht schon stolperte.
Dann die Geschichte mit dem kleinen Josef. Er erkennt erst die Vaterschaft an, zieht aber zurück.. Ich meine im Bericht wurde erwähnt, dass er sogar dachte, Josef wäre aus der Blutschande entstanden. Dann noch dieses, dass er nicht heiraten durfte und zu guter letzt wurde dann Unterhalt von ihm eingefordert. Anhand dessen, dass das kleine Kind auch umgebracht wurde und diese brutale Art und Weise sagt mir, dass der Mörder Josef beseitigen wollte.
Das andere ist, der Mörder muss sich da ausgekannt haben. Wenn sogar der Hund keinen Lärm machte, denke ich, hat er denjenigen gekannt.
Warum ich weiter Schlittenbauer in Verdacht habe ist auch aufgrund einer Zeugenaussage der beiden anderen, die mit ihm die Leichen fanden. Darin wurde gesagt, dass er doch auf die Gendarmerie warten sollte, er aber die Leichen bewegte. Außerdem soll er angeblich sofort angefangen haben, das Vieh zu versorgen. Ich frage mich, wie jemand, der gerade ein Verbrechen entdeckte auf die Idee kommt, erst das Vieh zu versorgen?
Das mit dem verschwundenen Schlüssel und dass Schlittenbauer den andere die Tür aufsperrte, ist auch seltsam.
Ich glaube, 100%ige Beweise f7r den Mörder wirds nicht mehr geben.
Es wäre nicht auszuschließen, dass die Tat ein Geistlicher begangen hat, der die Blutschande "sühnen" wollte.
Falls ich mich bei dem Zusammentragen der Hinweise irgendwo vertan habe, bitte ich um Berichtigung.



Gästebucheintrag von _Krimifan am 06.01.2015; 13:35:01 Uhr

Gänsehaut

Mich selbst hat der Fall seit Monaten beschäftigt. Habe viel darüber gelesen und gesehen. Mir jagt dieser Mordfall einfach nur einen Schauer über den Rücken....
Gerade weil es in einer Zeit passiert ist, wo noch so viel konservative Ungerechtigkeit und Aberglaube herrschte, und Straftaten oftmals ohne konsequente Verfolgung begangen werden konnten. Ich möchte an der Stelle gar nicht wissen was sich im Mittelalter abgespielt haben muss...

Für mich ist nach den Monaten der Recherche und Anhand aller Indizien und Berichte Lorenz Schlittenbauer der Hauptverdächtige. Gerade die Sache mit dem verschwunden Schlüssel und die Vorgeschichte machen ihn sehr verdächtig. Ich nehme an dass er an jenem Abend abermals das Gespräch mit der Familie gesucht hat und alles außer Kontrolle geraten ist. Wahrscheinlich ausgelöst durch das sture Verhalten von Andreas Gruber, der Viktoria niemals abgeben wollte. Es war kein geplanter Mord, da Schlittenbauer willkürlich eine Waffe gewählt hat und selbst nicht bewaffnet war, als er ankam. Andreas Gruber konnte Schlittenbauer nicht ausstehen und wollte die Hochzeit verhindern. Wer weiß was es noch alles für schmutzige Details und Streits zwischen Schlittenbauer und der Opferfamilie gab. Dies hat sich hochgespielt und ist letztendlich ausgeartet. Schlittenbauer hat im Blutrausch getötet. Die Rolle des Unschuldigen zu spielen verstand er dann perfekt. Doch in den Jahren versprach er sich immer wieder. Vielleicht auch mit Absicht? Es gibt viele Mörder, die auf Gewisse Art und Weise Anerkennung für den Mord suchen, ihn aber nicht zugeben können/wollen. Oder doch aus schlechtem Gewissen? Theorien über Theorien....nicht alles macht Sinn. Denn dazu hätte die Polizei besser ermitteln müssen und vor allem mehr Hinweise sammeln müssen ! Technik ´hin oder her. Für mich war es Unvermögen. Ich bin mir sicher dass das Verbrechen bei sauberer und hartnäckiger Arbeit auch damals hätte aufgeklärt werden können. Und das auch rasch. Eine Beziehungstat ist leichter aufzuklären als ein Raubmord, weil man den Personenkreis eingrenzen kann...

Letztendlich kann auch einfach ein geisteskranker oder betrunkener Fremder gewesen sein, was ich allerdings nicht glaube....Aber alles ist möglich und wir werden es wohl nie erfahren....Man sollte für alle Theorien offen sein...

Übrigens: Eine tolle Website !



Gästebucheintrag von _Stefan am 05.01.2015; 10:14:01 Uhr

Kaifeck

Ich denke es waren auf jedenfall keine Fremden! Das ergibt sich Anhand der abgedeckten Leichen und dem Verhalten, dass jemand noch auf dem Hof zugange war nach der Tat. Was ich aber annehmen will, ist dass es der „Hr. Nachbar“ nicht alleine war, sondern vielmehr ein 2. Täter hinzukommt. Ich denke da an den Hr. Bärtl, welcher an einem vorausgegangenen grausamen Mord beteiligt war. Ich denke nicht, dass der „Hr. Nachbar“ zu so einer Tat im Stande gewesen wäre. Ich denke vielmehr, dass er jemand beauftragt hat und dies würde auch passen, dass der Hr. Bärtl nie mehr aufgefunden werden konnte nach diesem Zeitraum. Späterraus muss der „Hr. Nachbar“ dann noch die Reuthaue (Tatwerkzeug) im Dachboden versteckt haben, sonst hätten die Spürhunde nach der Tat jene aufgefunden damals! Alle details und Fakten weisen auf den „Hr. Nachbar“ hin, zweifellos! Aber wie gesagt, zu so einer Tat hat er jemand beauftragt, meiner Annahme nach. Was ich mich aber bis heute Frage ist, wieso wurde die Reuthaue nicht auf Blut und Fingerabdrücke untersucht? Zumal der „Hr. Nachbar“ ja beim Abriss des Hauses sagte, dass es seine Reuthaue wäre und er diese schon lange vermisse, was ihn ja unter Tatverdacht stellt.



Gästebucheintrag von _UrBaki am 04.01.2015; 19:44:04 Uhr

Täter

Für mich käme da noch ein Knecht der zuvor auf dem Einöd gearbeitet hat, als Täter in frage. Einer der sich gut auf dem Gehöft auskannte und auch dem Hund vertraut war.
Der eventuell aus München (Fund einer Münchener Tageszeitung am Waldrand) zurück gekehrt ist, wegen was auch immer.



Gästebucheintrag von _fliesenprofi am 04.01.2015; 07:36:52 Uhr

Schlittenbauer

Für mich kommt nur Schlittenbauer in Frage!
Begründung:
Er kannte sich als er als erster dort ankam bestens aus.
Also war er schon vorher dort gewesen.
Der Schlittenbauer war Witwer und also lag es nahe das ihn auch mal längere Zeit Zuhause keiner vermisst hat.
Was mich stutzig macht ist die Tatsache wie brutal man den kleinen Josef umgebracht hat. Das zeigt mir das es letztendlich um diesen geht. Wer so auf ein kleines Kind einschlägt das Blut und Hirnmasse herumspritzt ist meiner Meinung nach voll Hass gegenüber dem kleinen Kind.
Ausserdem wurde die Mutter des kleinen Josef vorher gewürgt und das deutet mir das hier eine persönliche Beziehung zum Täter bestand.
Meine Vermutung:
Der Täter der meiner Meinung nach nur Schlittenbauer sein kann da er von den Inzestsachen wusste und er der Vater des Jungen sein soll ist in jenem Abend auf den Hof gekommen und wollte die Mutter des Josef zur Rede stellen. Irgendwie entwickelte sich ein Streit zwischen den beiden auf das hin er die Tochter vom Andreas Gruber gewürgt hat.
Das Auslöschen der ganzen Familie war eine Handlung um dann endgültig damit aufzuräumen.
Man sollte auch der Person die den Hof schon tagelang beobachtet hat eine Bedeutung zuweisen. Dieser hatte nach Angaben einen Schnauzer.
...schaut euch mal das Originalbild des Schlittenbauer zu dieser Zeit an....!
Viele Grüsse noch!



Gästebucheintrag von _anoymous am 02.01.2015; 17:13:02 Uhr

täter

Denkt mal über den Pfarrer nach! Ein "Tabutäter" , mit der Option auf korrupte Vertuschung. Auch er kommt als Vater vom Kleinen in Frage! Hat er vom Teufel gepredigt? Es wäre nicht das erste Mal, dass ein ganzes Dorf zusammen schweigt, die Kripo geschmiert wird...



Gästebucheintrag von _Franz Fischer am 28.12.2014; 23:10:35 Uhr

Geräteschuppen

Auf einem anderen Bild habe ich gesehen,dass eine finstere Gestalt an dem links gelegenem Geräteschuppens lehnt.



Gästebucheintrag von _Didi am 23.12.2014; 08:36:10 Uhr

Alibi

Servus zusammen! Nur eine Frage? Wo war Schlittenbauer zur Tatzeit bzw die Tage bis zur Entdeckung dieser Tat?



Gästebucheintrag von _markus am 18.11.2014; 20:17:40 Uhr

hund

Als der Mechaniker die Maschine reparierte war der Hund anfangs im Stall. Später soll er an der Haustür angebunden sein. Unser Hund würde nicht mirnichtsdirnichts einfach mit jemandem gehen der würde bellen und in dem Fall wenn es ein Fredmder war hätte der Hund gebellt und der Mechaniker hätte das bemerkt auch wenn es laut gewesen wäre oder?



Gästebucheintrag von _Laura am 06.11.2014; 20:05:07 Uhr

Zopf

Aus dem Bett im Kinderzimmer hängt aber tatsächlich ein Zopf.



Gästebucheintrag von _profiler am 01.11.2014; 02:29:27 Uhr

suche

Inhalt
es gibt auffälligkeiten die einfach nicht richtig interpretiert wurden
- der täter hatte hintergrundwissen
- war mit der situation auf dem hof vertraut
- hatte zeit sich tagelang auf dem hof aufzuhalten nach der tat
- stellt sich die frage, wie hatte der täter sich derweil ernährt
- der hof wurde versorgt, kann ja nur jemand der sich mit landwirtschaft auskennt
- der täter konnte nicht in der nähe von den opfern schlafen deshalb, legte er sich im heuschober ein lager an
- der täter verschob die dachplatten als die untersuchungskommision vorort war und flüchtete, das heu wäre sonst feucht gewesen an dieser stelle, wären die dacplatten vorher verschoben gewesen wäre
- es ist weniger die suche nach dem motiv, oh ja das gab es, eher das verhalten des täters nach der tat, was uns auf die richtige spur führt
-ein ehemaliger mitarbeiter, ein knecht, ein freier mensch der für ein paar tage nicht auffinbar sein muß, bzw. nicht vermisst wird



Gästebucheintrag von _Heike am 31.10.2014; 10:33:56 Uhr

Lorenz Schlittenbauer

Nach reiflicher Überlegung und Studium der Fakten komme ich zu dem Schluss, das nur Schlittenbauer als Täter in Frage kommt. Punkt Eins: Warum stolpert nicht Er über die Leichen, wenn Er als erster in den Stall ging? (weil er wusste, wo genau Sie lagen!)
Punkt Zwei: Alle haben ausgesagt, das die Haustüre fest zugesperrt war. Woher aber hatte Schlittenbauer dann plötzlich den Haustürschlüssel, um aufzusperren?
Punkt Drei: Warum wurde auch der kleine Josef erschlagen? Weil man später draufgekommen wäre, das er dem Schlittenbauer ähnlich sieht, und dann hätte Viktoria Ihn doch noch auf Unterhalt verklagen können!
Punkt Vier: Warum bleibt der/die Täter, um die Tiere zu versorgen? Damit er nach dem Mord günstig den Hof übernehmen kann, mit allem Viehbestand darauf!?
Fragen über Fragen...



Gästebucheintrag von _einem Menschen am 30.10.2014; 22:56:40 Uhr

Nur ein paar Gedanken

2 Dinge ... weiß nicht, ob sie bereits bekannt sind, unter Berücksichtigung, dass ein Raubmord ist fast vollständig auszuschließen ist.

1) Der Täter kann nicht davon ausgegangen sein, das der 2-jährige Sohn von ihm sein kann. Die Tat war ungeplant gewesen, und er war nach dem ersten Totschlag im Affekt darauf bedacht, diese Familie vollständig auszulöschen. Und damit aus seinem Gedächtnis auszulöschen. Das Kind war nicht von ihm, seiner festen Überzeugung nach - denn er wollte sein Leben, Überleben inklusive dem Ruf schützen. Hätte er das Kind als seines angesehen, hätte er es nicht mit derselben Brutatität töten können.

2. Er versorgte nach der Tat das Vieh auf dem Hof nicht aus Verantwortung oder Fürsorge, sondern aus dem Grunde, dass er durch diese normalen Abläufe der Tat emotional entfliehen wollte. Wären die Tiere unruhig geworden, wäre er dort sofort wieder mit der Tat konfrontiert worden. Eben aus diesem Grunde hat er die Getöteten auch aus dem direkten Blickfeld entfernt. Warum er nicht sofort geflüchtet ist, also stattdessen, ist klar: Wäre er von Außerhalb gewesen, wäre das seine Wahl gewesen. So bereute er die Tat, bedauerte sich selbst, und versuchte dort einen klaren Kopf zu bekommen und Stärke und Strategien zu entwickeln, den wahrscheinlichen, späteren Verdächtigungen stand halten zu könenn. Aus diesem Grund blieb er dort noch. Versteckte sorgsam die Tatwaffe (aber natürlich im Hof) und täuschte Beraubung vor, allerdings nur bei demjenigen, zu dem er wirklich eine Beziehung hatte - weil er sich hierbei (die gefühlte Nähe war für ihn immer noch existent)nicht zusätzlich unwohl und verfolgt fühlte.

Was mich persönlich noch interessiert;- ist einmal jemand auf die Idee gekommen, einen DNA-Abgleich zwischen dem 2-jährigen Josef und dem Andreas Gruber durch Exhumierung durchzuführen. Und dann ggf. zwischen Josef und dem Lorenz Schlittenbauer?



Gästebucheintrag von _Heinrich am 12.10.2014; 01:38:29 Uhr

War Schlittenbauer der Mörder?

Die Frage nach dem Täter brennt mir auch auf der Seele.
Nach dem intensiven Studium des Falles erscheint mir Lorenz Schlittenbauer auch als der Hauptverdächtige. Sein Verhältnis zu der Familie Gruber/Gabriel war sehr belastet durch den Vaterschaftsstreit und dem gebrochenen Eheversprechen. Wenn man bedenkt, daß Victoria G. erst zwei Wochen vor der Bluttat einen erneuten Antrag auf Unterhaltszahlungen für den Josef gestellt hatte - genügend Stoff für eine handfeste Auseinandersetzung. Dann das wirklich dümmlich konstruierte Alibi des Lorenz Schlittenbauer.
Was mich etwas skeptisch diesem Verdacht gegenüber macht, ist, daß er auf dem Sterbebett geschworen haben soll, die Tat nicht begangen zu haben. Wieso sollte ein Sterbender lügen? Vielleicht, um nicht den Beistand seiner Verwandten und des Pfarrers zu verlieren? Andererseits hätte er damit sein Gewissen erleichtert. Obgleich - wer fast zwanzig Jahre mit solch einer Blutlast auf dem Gewissen leben könnte, der hätte offensichtlich keines. Gegen seine Täterschaft spricht auch, daß er zum Zeitpunkt der Tat wieder verheiratet war. Da hätten sich seine Ressentiments gegen die Hinterkaifecker gelegt haben müssen. Andererseits hätte der erneute Antrag auf Alimente seinen Ehefrieden gestört haben können. Die Polizei hätte unbedingt nachforschen müssen, ob seine zweite Ehe glücklich war.
Was den Verdacht gegen den Pfarrer angeht, der in einigen Beiträgen geäußert wurde, da stellt sich für mich die Frage, wieso er nur die 700 Goldmark eingesteckt haben soll und nicht auch noch den Rest. Als Kirchenmann hätte er den Raub nicht deklarieren müssen, bzw. ihn leicht verstecken können.



Gästebucheintrag von _Norbert am 31.08.2014; 15:19:56 Uhr

Theorie

Der Profiler schreibt: Wenn es wirklich stimmt, das der neugeborene Sohn vom Schlittenbauer am 29/30März den Kindstod starb .....

Das ist nicht richtig:
1. Das Kind ist im März 1921 geboren und war somit nicht neugeboren.
2. Es war kein Sohn sondern ein Mädchen, Name "Anna Schlittenbauer."
3. Es ist nicht am 29/30. März gestorben, sondern am 26. März 1922. Beerdigung war am 29.03.1922.

Wäre schön, wenn Du präzise bleiben würdest.



Gästebucheintrag von _Gedankenspiel am 29.08.2014; 20:37:07 Uhr

Pfarrer

Ich frage mich weshalb der Pfarrer nie ernsthaft in Betracht gezogen würde..
Victoria Gabriel legt für damalige Verhältnisse eine unglaublich Höhe Summe " für Missionszwecke"'in den Beichtstuhl.
Warum? Die Gruber Gabriels galten als geizig.
Nur so als Überlegung.. Was wäre wenn Victoria dem Pfarrer Haas vom inzestuösen Verhältnis mit Ihrem Vater erzählt hat.?
Was, wenn sie ihm als zusätzliche "Motivation" für sein Schweigen das Geld gab.
Möglicherweise würde sie vom Pfarrer erpresst.
Was, wenn der Pfarrer über das Geschehen in Hintekaifeck so erzürnt war dass er die Familie umgebracht hat um die Gemeinde vom " Bösen" zu reinigen oder zu erlösen. Wenn er es als Diener Gottes als seine Pflicht ansah?
Dazu passen würde das Sterbebildchen mit den hingekritzelten Worten" Strafe Gottes" etc.
Nur mal als Überlegung..




Gästebucheintrag von _Klaus Eiser am 12.08.2014; 16:51:36 Uhr

Bemerkung

Am Samstag wurde ich duch einen Beitrag im Fernsehen erneut auf den Mordfall Hinterkaifeck aufmerksam. Ich habe mir jetzt vorgenommen mehr und näheres darüber zu suchen, da mich geheimnisvolle Mordfälle interessieren. Kurze Anmerkung:
Ich glaube auch nicht an Raubmord, aber auch nicht an Mord wegen Sittenvergehen, sondern mehr an ein Hassverbrechen



Gästebucheintrag von _Der Profiler am 01.08.2014; 20:49:08 Uhr

Theorie

Wenn es wirklich stimmt, das der neugeborene Sohn vom Schlittenbauer am 29/30März den Kindstod starb, ist das ein sehr wichtiges Detail! Man stelle sich vor wie es emotional in Ihm ausgesehen haben muss, gegenüber der Geschichte mit dem unehelichen Kind der Viktoria wo er ja zugab der mögliche Vater zu sein (und es später abstreitete)Auch sein Verhalten nach der Tat lässt fragen offen, alles in allem hat er sich dadurch sehr verdächtig gemacht summa sumarum! Es ist anzunehem das er bei Viktoria "landen" wollte, sie ihn aber mehrmals abwies(daher die Anzeige wegen Inzest gegen den Schwiegervater)und er muss einen unglaublichen Hass gegen den A.Gruber gehabt haben!Ich glaube eine zusamnetreffen der Viktoria und des Schlittenbauer in der Scheune ist dann eskaliert und der weitere Ablauf bekannt. Logisch auch das der kleine Josef auch sterben musste, er ist der Schlüssel zur Tat....die Magd war einfach zu falschen Zeit am falschen Ort und musste deswegen auch "Weg"! Seine spätere Aussage " da hatte Gotte die rechte Hand dran " ergbit Sinn! Er muss sich wohl moralisch im Recht gesehen haben diesem "gottlosen" tun ein Ende zu bereiten,obwohl es durchaus anzunehmen ist das er die Tat im Affekt begangen hat, weil die mögliche Aussprache mit der Viktoria eskaliert ist.....! Einzig offen ist wer in diesen 3/4 tagen noch anwesend (zumindest zeitweise) um die Tiere zu füttern und en Anschein von Normaltät zu erwecken damit die Tat länger verheimlicht werden konnte. Es könte hier durchaus ein 2ter indirekt beteiligter oder Eingeweihte Person zuständig sein!
Es MUSS sich zwingend um ein Beziehingsdelikt gehandelt haben, ein Raubmord ist auszuschliessen da die ganze Barschaft (Schmuck/Geld etc.) sich noch im Haus befand....!

Anmerkung; Die Köpfe der Opfer die ja abgeschnitten wurden, sind leider 1944 bei einem Bombenangriff in Nürnberg verbrannt sprich zerstört worden!
Der Tod es Soldaten und Ehemanns Karl Gabriel am 12.12.19 ist einwandfrei nachgewiesen!
Er kann als möglicher täter ausgeschlossen werden (obwohl er auch er ein Motiv gehabt hätte)


Abschliessend kann gesagt werden, das mit den damaligen kriminaltechnischen Möglichkeiten nicht mehr drinlag, kommt dazu das die Ermitttler auch nur sehr mangelhafte Arbeit gleistet haben! Ein Tataverdächtiger wie Schlittengruber würde heutzutags sofort in U-haft gesteckt und mit den Erkentnissen der Fakten konfrontiert!

Ich vermute im Dorf war die "Warheit" bekannt, aber man hatt geschwiegen.......!



Gästebucheintrag von _ich selber am 29.07.2014; 11:29:24 Uhr

hoftür vorderseite des hofes

ich glaube nicht an Raub . jedoch glaube ich da auf einem gezeigten Tatort Foto bei der Vorderseite zum Hof oberhalb des Hofes leicht angewinkelt offen stand . retuschiert man die Pixel weg ( da ja mit einer älteren Foto Kamera aufgenommen wurde ) dann sieht man es . nun könnte interessant sein ob man durch eine Art dachaufgang ( wie sie ja viele Häuser um 1900 haben um Wäsche uä aufzuhängen etc die selch etc ) ob man da ins hätte gelangen können unbemerkt das die Kinder nicht aufwachen ungesehen vom vllt älteren Hof Hund ? nur das müsste jemand wissen das da der Durchgang ins Haus ist ......




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Die historischen Akten

Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.

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Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.

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Sterbebildchen

Das im Kirchlein Sankt Vitus in einem alten Kirchenbuch gefundene Bildchen der Hinterkaifecker Opfer gibt auch heute noch Rätsel auf.

Lesen Sie hier, warum...


Danksagung

Der Dank der Betreiber dieser Seiten richtet sich für ihre inhaltliche Zu- und Mitarbeit an alle "Privatermittler", welche den Mordfall Hinterkaifeck durch ihr privates Engagement und erheblichen Rechercheaufwand nicht in Vergessenheit geraten lassen.

 

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