Gästebuchbereich

Gästebucheintrag von _Micha am 17.07.2016; 08:10:50 Uhr

Rache am Menschen

Nur so ein Gedanke:
Warum sind solche Täter eigentlich immer männlich ?
Theoretisch könnte der Mörder auch weiblich gewesen sein. Ich denke dabei an die Schwester der Magd, die sich am Tattag im Dorf befand oder sogar auf dem Hof. Sie hat die Magd dorthin gebracht und hat sich dort auch aufgehalten. In der Verfilmung macht sie für mich den Eindruck, dass sie etwas verwirrt war wenn nicht verrückt. Ständig hat sie Dorfbewohner der Morde bezichtigt vielleicht um von sich selbst abzulenken. Das Motiv für den Mord an dem Kleinkind könnte sein, dass sie Kinder hasste, weil sie selbst keine hatte. Auch dass sie die Schwester (die Magd) getötet hat und dieselbige sie ungehindert in die Kammer liess. Hierbei würde ich eine Erbfolge in Betracht ziehen, da ihre Schwester direkt als Erbin in eigener Sache in Betracht käme. Die restlichen Morde musste sie begehen um alle eventuellen Zeugen auszuschalten oder einfach nur aus blinder Mordlust. Verrückt genug war sie ja denk ich mal, so wie sie sich geoutet hat. Der Brand auf dem Hof wenige Jahre später erklärt sich mit der Vernichtung des Tatorts und zugleich die Erinnerung an die schreckliche Tat selbst. Wo hat sie eigentlich gewohnt ? Sicherlich nicht weit vom Hof entfernt. Anyway - es wird niemand mehr lebendig machen.



Gästebucheintrag von _RMD am 16.07.2016; 13:19:46 Uhr

Theorie

Hat eigentlich schon mal Jemand die folgende Theorie zu dem Mord in Betracht gezogen: Der alte Gruber selber hat seine Tochter, seine Frau und Kinder sowie die Magd umgebracht. Als Werkzeug nutzte er die Reuthaue, welche er dann auf dem Dachboden versteckte. Das Motiv könnte Eifersucht wegen seiner Tochter Viktoria gewesen sein.
Wahrscheinlich hat er nach den Morden auf dem Dachboden geschlafen (Abdrücke im Heu) und vom Dach aus den Hofraum innen beobachtet, bzw in die Richtung Gröbern (möglicherweise um Besucher frühzeitig zu erkennen).
Möglich ist das am Samstag (01.04.22), nachdem die kleine Tochter in der Schule fehlte, (oder aber am Sonntag, denn soweit ich weiss ist die Familie jeden Sonntag in die Kirche gegangen, also mussten sie am 02.04.22 dort fehlen) jemand auf den Hof kamm, um nach dem rechten zu sehen. Dieser jemand hat sich dann mit dem alten Gruber ein Kampf geliefert und ihn mit der Kreuzhaue erschlagen und ihn dann zu den Anderen gelegt.
Diese Theorie würde einiges erklären (Gruber hatte andere Verletzungen, der Täter hat sich im Haus ausgekannt...)



Gästebucheintrag von _Tom am 21.06.2016; 12:27:17 Uhr

Andere Ansichten gewünscht

Mit Interesse habe ich den Fall Hinterkaifeck gelesen und kam auch nicht zu einem schlüssigen Ergebnis,
deshalb dachte ich mir, vielleicht sollte man mal anders denken und die damaligen Fakten anders anordnen ....

Nehmen wir doch einmal an, dass es in der damaligen Gemeinde Leute gab,
die sich am Stammtisch über die Familie Gruber und Ihren Inzest die Mäuler zerrissen haben
weil dies bei einigen Leuten bekannt war und von ihrer moralischen Ansicht gestört in eine Art
Hass hineingesteigert hatten.
Wäre es denn dann nicht denkbar, dass Sie jemanden aus dem Umland mit der Auslöschung beauftragt
haben könnten, was auch wiederum Sinn ergeben würde mit der Tatsache des Fundes in Hagelstadt wo
das Sterbebildchen mit verblassten Handschriftnotizen gefunden wurde.

Sinn würde dies in so fern ergeben, dass sich jemand aus Hagelstadt einige Zeit auf dem Hof
mühelos hätte aufhalten können ohne in der Gemeinde Kaifeck als vermisst gehalten zu werden.
Man erinnere sich an die Aussage von den Fußspuren im Schnee, die zum Hof führten aber nicht
wieder zurück ...

Keinen Reim kann ich mir allerdings auf die neue Magd machen, die in ihrer Kammer erschlagen wurde.
Sie kannte weder die Freunden / Bekannten noch die Zustände auf dem Hof und weshalb war die
Türe zu Ihrer Kammer nicht verschlossen ??
Von wo stammt die Magd und wer hatte sie angeheuert ?
Sie kam doch noch am gleichen Tag zum ersten mal auf den Hof.
Auf dem Foto kann man erkennen, dass sie mitten im Raum erschlagen wurde und das die Türe wohl nicht
aufgebrochen wurde. Anhand der Lage des Leichnahms, kann man wohl davon ausgehen das sie den Täter direkt
ins Gesicht schaute und sie von vorne erschlagen wurde.

Auch kann ich mir keinen Reim darauf machen, weshalb der / die Täter das kleine Kind erschlagen hat ?!
Vielleicht kann hier mal ein Psychologe eine Aussage machen, was bewegt einen erwachsenen Menschen
dazu ein Kleinkind zu erschlagen ?!

Raubmord kann es 100% nicht gewesen sein, wäre dem so, hätte es am Tatort wohl keine ( für jene Zeit )
wertvollen Gegenstände mehr gegeben.
Der Täter ( und da stütze ich mich auf die Aussage der geheimnisvollen Gestalt die da Sachen im Ofen verbrannt hat)
müsste sich auch mit der Tatwaffe ausgekannt haben, also wohl eher aus dem Bereich
Landwirtschaft stammen, ich denke, ein Stadtmensch hätte mit Sicherheit eine andere Tatwaffe gewählt.

Ebenso denke ich nicht, dass diese Tat ( Mord ) eine Affekt Tat gewesen ist, also sich nicht ergeben hatte,
sondern geplant war oder zumindest von langer Hand vorbereitet wurde was für die Tatsache spricht das wohl
schon Tage zuvor seltsame Dinge von den Opfern wahrgenommen wurde.
( Geräusche vom Dachboden ).

Es ist schon bemerkenswert, das die zuständigen Stellen damals es zugelassen haben, das der Hof
samt Beweismittel abgerissen werden durfte, obwohl die Morde noch nicht aufgeklärt waren.
Warum wurde damals so schlampig ermittelt ?
Warum wurden keine Fingerabdrücke genommen ?
Warum gibt es nur 5 Bilder vom Tatort ?

Vielleicht haben ja andere die über den Fall stolpern auch interessante Theorien oder
Ansichten ....

In diesem Sinne!




Gästebucheintrag von _Astrid am 08.06.2016; 21:50:33 Uhr

Hinterkeifeck

Warum hat LS zwei Nachbarn zum mitgehen aufgefordert nachdem seine Söhne vom Gruber zurück kamen? Macht man sich nicht erstmal selbst ein Bild von der Lage ? So macht es den Anschein er bräuchte Zeugen.



Gästebucheintrag von _Stefan am 08.06.2016; 19:43:19 Uhr

Hoaxilla

Hallo, erstmal ein Lob an die Macher der Seite, sehr fundiert und informativ für jeden Interessierten.
Nur mal eine kleine Anmerkung, habt ihr die Hoaxilla-Folge wo der Fall mit einer Kriminalpsychologin mal 2 Stunden durchgekaut wurde, auch mit drin?



Gästebucheintrag von _Leader am 08.06.2016; 09:20:06 Uhr

-Soldat Gabriel-

Erstmal dickes Lob an die Seite und die Mühe die die Macher sich gemacht haben.
Den Fall kannte ich zwar grob, aber so detailiert konnte ich mich bis dahin nicht informieren.
Den Soldat Gabriel bzw diese Theorie kann ich nicht stützen. Auch die Argumente das Hund nicht angeschlagen hat weil er ihn doch kenne usw sind sehr unplausibel. Der Soldat war 8 Jahre weg, unwahrscheinlich das der Hund ihn noch gekannt hat. Auch das er seit1914 sich anonym gehalten hätte, obwohl er doch gar nicht gewusst hat was da auf dem Hof los war.
Ich sehe hier doch eher den Einzeltäter aus dem Umfeld. Aber das ist nur subjektiv. trotzdem Danke für diese Seite. Sehr spannend.



Gästebucheintrag von _Nina am 21.05.2016; 10:29:08 Uhr

Soldat Gabriel

Ich zitiere einen Eintrag von Andre:Realistischer finde ich, dass der Soldat doch nicht gefallen ist und Rache genommen hat - Zitat Ende.

Ja,das denke ich auch - viel spricht dafür - darum musste auch der kleine Josef sterben.
Zufallstat ist unwahrscheinlich - der Täter kannte sich auf dem Anwesen aus - der Hund kannte ihn.Es fehlte ja auch kaum oder kein Geld - also auch kein Raubmord.
Dass das Vieh versorgt wurde hat mehrere Gründe-der/die Täter wollten vielleicht Zeit gewinnen,bis die Tat entdeckt wird,außerdem war es des Bauern " Job " sich um sein Vieh zu kümmern.

Jedenfalls ist das Alles sehr interessant,hat auch nach so langer Zeit nichts von seiner Faszination verloren.Dass der Mord nie aufgeklärt wurde,lag wohl an der damaligen Zeit,an fehlenden Ermittlungsmethoden,am Know How ( die Polizeiarbeit steckte ja damals noch in den Kinderschuhen - die Beamten waren wohl mit SO einem spektakulären Fall heillos überfordert),an der Verschwiegenheit des Dorfes- einfach an vielem - letztendlich soll er auch nicht mehr aufgeklärt werden - dafür wurde - absichtlich oder unabsichtlich - gesorgt!

Mit schaurigen Grüßen



Gästebucheintrag von _Andre am 28.04.2016; 15:37:13 Uhr

Nicht LS

Viele halten LS für den Täter u.a. weil er nicht stolperte, die Türe mit dem angeblich verloren Schlüssel aufschloss und die Leichen bewegte.
Aber: Dass er nicht stolperte kann Zufall sein, über ein Bein muss man nicht zwangsläufig stolpern - je nach Schrittgröße bzw. Schrittsetzung. Auch der Schlüssel könnte zufällig am Abend vor der Tat wieder aufgetaucht und von den HK ins Türschloss gesteckt worden sein oder der/die Mörder haben den Hof nach ein paar Tagen verlassen und den Schlüssel dort zurückgelassen. Als er die Leichen bewegt hat, wollte er vielleicht schauen ob noch jemand lebt. Ich denke, dass man je nach Persönlichkeit aus Affekt entweder zurückschreckt oder nachschaut ob man noch jemand retten kann.
Was gegen LS spricht, fällt für mich mehr ins Gewicht: Spuren von 2 Personen im Schnee zum Haus hin, aber nicht mehr weg; Nächtliche Geräusche auf dem Dachboden vor der Tat; "Schlaflager" und menschlicher Kot auf Dachboden - LS hätte doch nicht einfach tagelang auf HK bleiben können, ohne dass seine Familie ihn vermisst hätte bzw. sein Hof versorgt hätte; Die Aktion mit der Lampe - es wäre für so eine ortsbekannte Person doch viel zu gefährlich gewesen trotz der Blendung erkannt zu werden.
Für mich spricht zu viel gegen LS. Realistischer finde ich, dass der Soldat doch nicht gefallen ist und Rache genommen hat, oder der ehemalige Knecht über den fast nichts bekannt ist bzw. kaum in Erwägung gezogen wird. Evtl. hatte dieser Knecht auch einen persönlichen Grund. Für beide würde auch die (Nicht-)Reaktion des Hundes sprechen, da beide bekannt und dass beide tagelang auf dem Hof bleiben konnten, ohne vermisst zu werden. Außerdem kannten sich beide am Hof aus.



Gästebucheintrag von _andre am 26.04.2016; 15:33:23 Uhr

2 Täter

Meiner Meinung nach waren es mit Sicherheit mehr als ein Täter. Es wurde eine blutige Reuthaue und noch ein blutiges Werkzeug (kreuzhaue) bei den Kühen gefunden. Es gab auch zwei abdrücke von Personen im Heu. Die Täter stammen sicher aus der Gegend. Ich glaub auch das damals viele wussten wer es getan hat. Sie aber geschwiegen haben, weil sie keinen Ärger wollten oder weil sie die Tat für gerechtfertigt hielten.



Gästebucheintrag von _Matthi am 21.04.2016; 18:13:21 Uhr

Lob + Feedback

Eine wirklich sehr schöne, weil ausführliche, übersichtliche, strukturierte und nachprüfbare Seite. Habe mich hier überall durchgeschmökert (-: Man merkt mit jedem Wort den Aufwand und die Zeit, die hier drin stecken.
Die Geschichte scheint ja so etwas wie eine Urban Legend zu werden.
Kleine Rückmeldung: Ich habe Ewigkeiten gebraucht, um zu merken, dass die Satellitenaufnahme unter "Wo befand sich der Hof Hinterkaifeck?" nach Süden ausgerichtet ist. Denn der Rand des nördlich gelegenen Waldes hat eine ähnliche Ausbuchtung, wie das Hexenholz. Auch die Kreuzung ist symmetrisch, nur Gröbern liegt dann halt auf der falschen Seite (-:
Hat mir das Ganze ein bisschen schwierig gemacht.
Vielleicht könnt ihr noch einen kleinen Hinweis dazuschreiben oder einen Kompass einbauen.



Gästebucheintrag von _SPetersen am 09.04.2016; 20:52:44 Uhr

Sterbebildchen

ich vermute, das Sterbebildchen wurde vom Taeter mit den handschriflichen Notizen vermerkt. Vielleicht hat er die Tat dort in der weit von Hinterkaifeck entfernten Kirche einem Priester gebeichtet und wollte sich somit von seiner Schuld/Suende freisprechen? Priester unterliegen der Schweigepflicht. Man wird den Fall wohl nie loesen.



Gästebucheintrag von _neugier am 20.03.2016; 21:38:23 Uhr

offene Fragen

Inhalt:Tatwaffe versteckt ohne Reinigung?( bei der Zeit?)
Auch später Tatwaffe nicht sichern? Reparatur? Oder herrichten zum töten?( Durchbohren auf einem Hof ohne Strom, von einem Bauern?)
So viel treffsichere Schläge unter den Umständen?Zurücklassen von soviel Wert?



Gästebucheintrag von _Jo Kreil am 13.03.2016; 15:21:32 Uhr

Ermittlungen

Das größte Rätsel sind die
Ermittlungen. Keine umfang-
reichen Fingerabdrücke im
Gebäudekomplex gesichert.
Wer glaubt da an eine bloße
Unachtsamkeit. Es bestand
kein ernstes Interesse an
Aufklärung.



Gästebucheintrag von _Anne am 12.03.2016; 20:24:51 Uhr

Gruselig

ich finde den Fall einfach nur gruselig.



Gästebucheintrag von _Frank Lubs am 01.03.2016; 09:00:23 Uhr

DNA

Für mich kommt nur noch eine Klärung über DNA in Frage und diese lässt sich mit der heutigen Technik realisieren...dem entgegen steht die rechtliche Verwirklichung...




Gästebucheintrag von _Lothar am 18.02.2016; 13:04:59 Uhr

Der kleine Josef

Der kleine Josef

Es wäre einmal interessant was im Geburtenbuch (Name der Eltern) bzw. im Sterbebuch (Name der Eltern, Todesursache) des ehemaligen Standesamtes Wangen über den Josef eingetragen wurde. Dieses Geburten- bzw. Sterbebuch müsste jetzt im Archiv der Gemeinde Waidhofen oder im Archiv der VGem Schrobenhausen sein. Seit dem 01.01.1876 wurden auch in Bayern Standesämter eingeführt. Die Pfarrämter registrieten auch nach dem 01.01.1876 weiterhin Taufen, Eheschließungen und Sterbefälle. Diese Registrierungen waren aber keine rechtsgültigen Urkunden mehr.



Gästebucheintrag von _Brigitte am 03.02.2016; 15:59:33 Uhr

Die Steine

Interessanter Gedanke,das mit den Steinen,das hatte mich auch verwundert,das man die verwendet hat.
Mit dem Abriß des Hofes sollte ja das Böse ,zusammen mit der Tat, vernichtet werden.
Spontan kam mir ein Bibelzitat in den Sinn:
" wenn die Leute schweigen,werden die Steine schreien" Lukas 19/40
Das Zitat steht zwar biblisch in einem anderen Zusammenhang aber trotzdem.
Überhaupt hat der Fall bzw.die Tat einige abergläubische Komponenten,das Stapeln (!)und Abdecken der Leichen,das Fehlen der Schuhe.
Dann reißt man den Hof ganz ab obwohl es auch andere "Mordhöfe" gab,die stehen blieben.
Man reißt ganz ordentlich den Kalender ab und arbeitet weiter,tut so,als sei nichts geschehen.




Gästebucheintrag von _Eva am 03.02.2016; 15:31:49 Uhr

Hund und Hof

Vielen Dank für die Bestätigung,da diese Seite, auf die ich zufällig vorgestern stieß wirklich sehr gut gemacht ist und deshalb sicherlich auch viele Menschen in ihren Bann zieht.Vermutlich handelt es sich hier auch um ein Thema, welches viele Menschen betrifft.Hier haben sich unseligste Lügen und Scheinheiligkeiten zu etwas verdichtet, was dann nicht mehr zu vertuschen war.Was, wenn nicht die Frage "cui bono" führt hier zum Ziel-und zwar bezogen auf das Gesamtergebnis.Hier wurde ganz streng zwischen schuldig,mitschuldig und unschuldig getrennt.Sonst hätte man es wohl auch nicht gewagt, die Steine des Hauses wieder zu verbauen.Die Wahrheit wird ganz sicher ans Licht kommen.Sonst gehen die Verstrickungen wohl einfach weiter.Die Aufklärung sollte eigentlich gerade den Nachkommen wichtig sein, damit eine Transformation und Heilung stattfinden kann.



Gästebucheintrag von _Brigitte am 03.02.2016; 14:42:21 Uhr

Motiv

Ich vermute in die gleiche Richtung wie @ Eva.
Ich gehe sogar noch weiter und denke es hatten drei oder vier Familien Motive für den Mord nämlich Gabriel,Gruber ( der andere Zweig),Asam und Schl.b.
Alle wurden durch das Inzestspektakel und die daraus entstandenen Kinder düpiert und die Namen in den Schmutz gezogen.
Ich hatte auch den Eindruck,das der oder die Mörder auf dem Hof hantierten als wäre es ihr rechtmäßiges Eigentum,der Hund wurde vom Vater des K.Gabriel aufgenommen,ungewöhnlich, denn auch ein Hofhund war damals "nur" ein Nutztier.
Ich greife daher auch nochmal meine These vom "Fememord" auf,es gab mehrere Täter bzw.Mitwisser die das Recht auf ihrer Seite glaubten und sich mit einem Schwur verbanden.
Die Notizen auf dem Sterbezettel können als Rechtfertigung im Nachhinein gewertet werden.



Gästebucheintrag von _Eva am 02.02.2016; 14:40:00 Uhr

Motiv

Ich weiß zwar nicht welche "Familie" MOTIV mit seinem Eintrag meint, aber mir scheint besonders das Verhalten nach dem Mord darauf hinzudeuten, daß es Menschen sind, die sich darüber einig sind,daß es ihr wirtschaftliches Recht ist, das Anwesen in Besitz zu nehmen und, wenn sie nicht gerade exorbitant tierlieb sind, auch vor allem das lebende Inventar weiterzunutzen.Dazu gehören die Rinder und der Hofhund.Und damit der Übergang der Dinge in die sich dafür berufenen fühlenden Hände reibungslos klappen konnte,mußten doch alle möglichen und zukünftigen Erben ausgelöscht werden.Wenn Viktoria wieder geheiratet und 10 Söhne bekommen hätte, wäre es wohl zu spät.Ich denke, daß diese Art der Durchführung eines Mordes und die Fähigkeit so beharrlich zu verheimlichen, nur aus der Überzeugung kommen kann, daß man rechtmäßig "für Ordnung sorgte".Besonders schön kann es ja für eine Familie Gabriel auch nicht sein, den eigenen Namen durch den im Krieg gefallenen Erstgeborenen und Stammhalter in solch unklaren Abstammungsverhältnissen zu sehen-das noch mitsamt eingebrachtem Vermögen.




Kommentar ins

Kommentar schreiben:







Sind Sie ein Mensch?

Aus Gründen der Sicherheit ist dieses Formular mit einem Spamschutz versehen.

Damit Sie dieses Formular absenden können, müssen Sie die folgende Aufgabe lösen.




Die historischen Akten

Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.

weiter lesen...


Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.

weiter lesen...


Sterbebildchen

Das im Kirchlein Sankt Vitus in einem alten Kirchenbuch gefundene Bildchen der Hinterkaifecker Opfer gibt auch heute noch Rätsel auf.

Lesen Sie hier, warum...


Danksagung

Der Dank der Betreiber dieser Seiten richtet sich für ihre inhaltliche Zu- und Mitarbeit an alle "Privatermittler", welche den Mordfall Hinterkaifeck durch ihr privates Engagement und erheblichen Rechercheaufwand nicht in Vergessenheit geraten lassen.

 

Hostingpartner

die netztaucher
Am Gutshof 36
Angermünde 16278

Suche

Suche

Login

Login