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Gästebucheintrag von _Funkturm am 12.04.2018; 20:01:23 Uhr

Tipp:

...und wer wissen möchte, was andere Forumsteilnehmer zu der "Empfehlung schreiben, anmelden und loslegen....



Gästebucheintrag von _Richard Feldmann am 07.04.2018; 11:55:11 Uhr

Hinterkaifeck, Wer war der Mörder?

Ich empfehle die Lektüre des Buches:"Die Lerchenstimme" von Adolf Jakob Köppel. Ich meine, dass von allen Theorien die es zum Mordfall Hinterkaifeck gibt, dies die plausibelste und damit wahrscheinlichste ist. Ich denke, Herr Köppel hat den Fall gelöst.



Gästebucheintrag von _Carozossen am 25.03.2018; 10:30:47 Uhr

Offene Fragen

Hi. Ich bin zum ersten Mal hier und mich lässt dieser mordfall gar nicht mehr los nachdem ich von ihm hörte . Was ich gar nicht verstehen kann ist das der oder die Täter sich noch solange auf dem Hof aufhielten . Was war der Grund und warum das mit den Hund und das offene Scheunentor . Selbst wenn jemand den Schlösser dort rein locken wollte,wäre das nicht mal notwendig gewesen. Bei 4 Stunden die er dort verbrachte wäre sicher eine Möglichkeit gewesen ihn auch zu erschlagen von hinten aus welchen Grund wurde er verschont? Man bringt 6 Menschen um aber da passiert nix . Auch hätte der oder die Täter damit rechnen müssen das der Schlosser die Gebäude absucht nach der Familie und von die Täter findet und überwältigt. Es sind so viel Ungereimtheiten . Vgl hat einer von euch dazu Thesen lg



Gästebucheintrag von _Franzman am 28.02.2018; 11:29:40 Uhr

HK

Wie sollte Lorenz Schlittenbauer, das schmächtige und an Asthma leidende "Mannchen" einen solchen Kraftakt begehen? Wenn er einen Kumpel dabei gehabt hätte, könnte man es sich vielleicht eher vorstellen. Seiner Tochter hat er aber versprochen, nichts mit den Morden tun zu haben. Das würde auch heissen, dass er nicht einmal ein Mitwisser gewesen ist.
Die beiden Kuhlen im Heu kommen nicht von ungefähr da rein.Wusste die "Scharfe Bauerstochter" etwas von diesen Untermietern? Könnte hier etwas eskaliert sein? Sind sie entdeckt worden und hat man ihnen gedroht, die Polizei einzuschalten? Man stelle sich vor, die Polizei würde ermitteln und so mit dem Militär in Konflikt geraten. Nicht auszudenken, da wurde der Befehl erteilt Zeugen mundtot zu machen und dabei mussten auch die vorhandene weiteren Zeugen getötet werden.



Gästebucheintrag von _Nadine am 27.02.2018; 22:20:25 Uhr

Das Klassenfoto

Auf einer Homepage zum Thema Hinterkaifeck heißt es, das Klassenfoto mit der kleinen Cäzilia Gabriel stamme aus dem Jahr 1931 und zeige eine Schulklasse im heutigen Polen.

_____________________________
Anmerkung: Das stimmt. Das Foto stammt nicht aus Waidhofen a.d. Paar.



Gästebucheintrag von _Michael am 26.02.2018; 09:55:22 Uhr

Mörder

Ich persönlich bin der Meinung, dass Lorenz Schlittenbauer der Mörder von Hinterkaifeck ist. Einfach aus dem Grund, weil er allen Grund dazu hatte und das wohl eindeutigste Motiv. Auch die These, dass er Asthmatiker war, wird hier berücksichtigt. Denn ich glaube, wenn man so voll Adrenalin ist und quasi in einem Blutrausch, ist man trotz dieses Handicaps in der Lage, sechs Menschen zu töten. Man kennt ja die nachgewiesenen Geschichten, von kleinen zierlichen Frauen, die ganze Autos anheben konnten, weil sie soll voll Adrenalin waren. Deswegen bin ich der Meinung, dass auch Herr Schlittenbauer dazu in der Lage gewesen sein könnte. Natürlich möchte auch ich hier nochmal erwähnen, dass es lediglich ein Verdacht ist und ich nur spekuliere auf den Herrn Schlittenbauer.



Gästebucheintrag von _Franzman am 16.02.2018; 14:52:59 Uhr

HK

Ich persönlich bin nach wie vor der festen Überzeugung dass dies eine aus den Ruder gelaufene Sache war. Nachdem die versteckten Pläne und Waffen nach langer Beobachtung und Suche im Haus durch die zwei Feldwebel (Mulden im Heu) nicht gefunden wurden, wurden sie von einem der Bewohner im Haus entdeckt. Die Eindringlinge drehten durch. Jetzt nahm das Unglück seinen Lauf, denn es durfte keine Zeugen geben. Nach den Morden haben sie die Schränke durchsucht und Bargeld mitgenommen, obwohl Oberleutnant *"Mehnert"* ihnen untersagt hatte,Geld mitzunehmen. M.E.wurden sie von Mehnert nicht deshalb ermordet weil sie Geld mitgenommen hatten, dieses hatte er ihnen gewiss abgenommen, sondern weil sie eventuell irgendwann etwas "ausplappern" konnten.Vielleicht wussten auch sie, von welcher "Oberen Stelle" der Auftrag kam. Warum die Kriminalpolizei nicht in diese Richtung ermittelt hat bleibt rätselhaft. Auch damals schon hatte das Militär sehr grossen Einfluss im Staat. Haben hier bestimmte Gründe eine Rolle gespielt, wer weiss.




Gästebucheintrag von _Schellnkine am 16.02.2018; 10:38:03 Uhr

Lob

Gratulation an die Betreiber dieser Website. Ich selbst habe schon immer Zweifel das es LS war. War selbst schon am Tatort und es ist alles sehr merkwürdig obwohl es warm war lief es mir kalt den Rücken heunter. Als ich mir dann den Hof vorstellte war es ich stünde mittendrin. Nicht wegen den Fotos vom Netz. Ich finde es ist einfach ein mystischer Ort.



Gästebucheintrag von _Franzman am 01.02.2018; 09:40:21 Uhr

HK

Nochmals zu meinem Beitrag vom 23.1.2018
Hier noch weitere Fragen:
1. Wer war der "Finder" der Unterlagen des Nachlasses von Oberleutnant Mehnert
2. Wo sind diese Unterlagen verblieben.
3. Wie habe die Herausgeber des Buches "Hinterkaifeck" von der Kontaktaufnahme des "Finders" mit den Nachkommen der Schlittenbauers erfahren. S.117/118
4. Hat Mehnert Nachkommen welche auch etwas wissen könnten.
5. Wurden die Unterlagen kriminaltechnisch "durchleuchtet" (Schriftproben)
6. Wo war Mehnert während seiner beruflichen Laufbahn stationiert. (Militärarchiv)
7. War er beim Geheimdienst tätig.
8. Wer waren diese zwei "Feldwebel"(Militärarchiv) , waren es überhaupt Militärpersonen oder wurden sie angeheuert?
9. Nachdem sie angeblich von Mehnert erschossen wurden,Wo sind diese nach ihrem Tod verblieben.(Angehörige?)
10. Wo befindet sich die letzte Ruhestätte von Mehnert, diese Stadt/Ort war wahrscheinlich auch zu Lebzeiten sein letzter Wohnsitz.Die Papiere wurden im Fellboden über der "Russkuch'l" gefunden

Die im Fellboden beim Abriss des Hauses gefundene "Stockhaue" wurde von den Tätern dort versteckt wo sie die Unterlagen gefunden haben.Es hat sich eben angeboten.
Es war auch von Mehnert von vornherein eingeplant, nach diesem Unternehmen beide Zeugen für immer "mundtot" zu machen. So konnte er sich mit dem Geld in Ruhe auf seinen Lorbeeren ausruhen. Von seinen Auftraggebern hatte er ja nichts zu befürchten.
Es wäre gut, wenn der "Finder" nochmals mit allen Unterlagen mit den Verfassern des Buches "Hinterkaifeck" Kontakt aufnehmen würde. Irgend etwas ist an der Sache dran denn was hätte er als Verstorbener von dieser Geschichte? Vielleicht stand noch weitaus brisanteres in der Hinterlassenschaft, wer weiss?

Und noch ne Frage, ist der Fall eigentlich polizeilich
abgeschlossen?

Gruss Franzman

______________________
Anmerkung: Lieber Franzmann,
Deine Fragen werden hier wahrscheinlich unbeantwortet bleiben. Das ist ein Gästebuch und die Interaktion zwischen den Besuchern ist stark eingeschränkt. Wir laden Dich gern ein, ohne Kosten an unserem Forum teilzunehmen. Dort findest Du ein ganzes Board, wo viele Themen sicher schon behandelt wurden: http://forum.hinterkaifeck.net/index.php?board=96.0




Gästebucheintrag von _Franzman am 23.01.2018; 14:43:08 Uhr

HK

Es geht um die 1996 gefundenen Unterlagen des früheren Soldaten Ernst-Friedrich Mehnert. Dieser hat sich selbst als Täter bezichtigt.In seinem Nachlass fanden sich auch Lebenserinnerungen über die Tat in HK.Der "Finder" dieser Unterlagen hat sich im Jahre 2011 an die Fam.Schlittenbauer gewandt mit dem Wissen, dass Schlittenbauer nicht der Täter sein konnte. Aus den Schreiben ging hervor, dass A.Gruber ihm anvertrauten Waffen und Pläne versteckt hatte.A.Gruber hat damit das Militär erpresst. (Warum, wollte er die Pläne an den Feind weiterverkaufen?)
Oberleutnant Mehnert habe den Auftrag erhalten (von wem ?) das Material zu sichern um es abholen zu lassen.Zwei Feldwebel haben am 29.März den Einbruch begangen und haben sich im "Heulager" versteckt um die Lage aus zu kundschaften.Zu diesem Zeitpunkt kannten sie noch nicht das Versteck.Mehnert begab sich nicht in das Haus und beobachtete das Ganze von Aussen.(Er war der Mann im Mantel am Wald)
Und so könnte es weiter abgelaufen sein:
Nachdem Oberleutnant Mehnert seinen Rückzugsbefehl gegeben hat, Sichtkontakt mittels offene Dachplatte, haben beide Feldwebel eigenmächtig gehandelt und das Versteck der Waffen und der Pläne aus den Bewohnern A.Gruber sowie seiner Tochter Veronika herauszupressen. Nachdem Gruber stur blieb, er hat ja nicht mit seinem Tode gerechnet,wurde er erschlagen.Veronika wusste durch ihren Vater von den Verstecken und nachdem sie sich auch weigerte die Örtlichkeit preis zu geben, wurde sie gewürgt was dann auch zum Erfolg führte. Nachdem dann die Waffen und Pläne im Fellboden entdeckt wurden, musste auch diese Person getötet werden.Sie hätten als Zeugen den zwei Feldwebel und dem Mehnert gefährlich werden können. Auch die Magd, Z.Gruber und die Cilli haben eventuell die Täter gesehen. Auch sie und Josef wurden im Blutrausch getötet.Bei dem brutalem Gemetzel hat auch der Hund etwas mit abbekommen.Da nicht bekannt war, um wie viele Waffen es sich dabei handele, wenn es viele waren mussten sie mit einem Gefährt weg transportiert worden sein,ist zu erklären, warum die Täter noch bis 2 Tage im Haus blieben.
Das Versteck der Waffen konnte unmöglich von den Feldwebel ohne Hilfe der Bewohner gefunden werden. In einem Hof in dieser Grösse gibt es 100te Qm an Fellboden. Die Dielen waren vernagelt.Da die Haustüre von der Hofseite zur gegenüberliegenden Seite versetzt wurde (Waldseite) war der Abtransport der Sachen ohne Aufsehen zu bewältigen.
Das Kalb wurde losgebunden um bei den Milchkühen die Milch abzusaugen.
Trotz alledem bleiben auch hier viele Fragen offen:
1. Wer war Oberleutnant Mehnert, gab es diesen überhaupt in der Armee
2. Wenn ja, in welchem Auftrag hat er gehandelt
3. Wie waren die Namen der beiden Feldwebel
4. Wann und wo wurden sie von Mehnert erschossen
5. Wo wurden sie begraben
6. Wer hat sie begraben
7. Zu welcher Einheit haben sie gehört
8. Wo waren sie wohnhaft

Kann es nicht auch sein, dass es sich bei dem Namen Menert um ein Pseudonym handelte und es der Ex-Oberst August Hueber
war der den Auftrag von höherer Stelle erhielt?
Hier sind die gleichen Fragen wie bei Mehnert zu stellen.
Die letzten beiden Sätze S.126 könnten auch zutreffend sein.
Solange kein schriftliches Geständnis auftaucht, dürfen wir weiter in der trüben Brühe herumstochern.
Gruss Franzman





Gästebucheintrag von _Franzman am 23.01.2018; 12:02:45 Uhr

HK

Hallo Edgar, auch ein Offizier ist ein Soldat. Besorge dir das Buch:HINTERKAIFECK von Mathias Petry,Christian Silvester. Ich meine, in diesem Buch wurden viel Fakten zusammengetragen, aber es fehlt m.E.noch Einiges.
Gruß Franzman



Gästebucheintrag von _Edgar am 14.01.2018; 16:07:17 Uhr

Soldat

Wie kann ein einfacher Soldat plötzlich Offizier sein ?



Gästebucheintrag von _6 am 09.01.2018; 19:22:43 Uhr

die die kein mörder von HKer sind

Lorenz Schlittenbauer kann gar nicht der Täter sein, er hat Astma sehr starken und könnte es gar nicht schaffen mit so viel wucht die sechs menschen umzubringen, selbst ein staatsanwalt bestätigt dies.

Ebenso kann Andreas Gruber nicht der Täter sein. Schließlich viel er selbst und wer die geschichte kennt weiß auch das der Monteur nach denen ihren tot da war und der hund von drinnen raus und angeleint wurde. Danach als er weg war wurde er wieder rein getan.

Dennich frage ich mich wer es sein könnte



Gästebucheintrag von _Miss_Marple am 29.12.2017; 02:48:18 Uhr

Meine Überlegung

Ich habe mich jetzt auch einige Tage mit dem Fall beschäftigt...
Was mir dabei in den Sinn kam:

-> die Tatsache, dass die kleine Cäcilia nicht sofort tot war, deutet darauf hin, dass der Täter entweder gezögert hat beim zuschlagen oder kurzzeitig geschwächt war. Ich meine die anderen erwachsenen Opfer waren alle sofort tot und sie als zartes Kind eben nicht. Sie hat ja wohl noch 1-2 Stunden gelebt.

Auch dass der Bub im Wagen, mit aufgespanntem Verdeck, erschlagen wurde lässt die Überlegung zu, dass der Täter ihn dabei nicht sehen wollte, es vllt sogar dadurch schnell und hier eben doch mit Wucht getan hat (weil er ihn nicht sah)

Wenn Lorenz S. Asthmatiker war (ich habe es irgendwo gelesen), dann kann er es nicht allein getan haben oder aber er hatte eben für kurze Zeit keine Kraft, eben beim Schlag an der Cäcilia.

Lorenz S. hatte auch in vergangenen Tagen oftmals Geld abgelehnt bzw. zurückgegeben bei der Familie Gruber, weil er von ihnen nichts haben wollte. Würde wieder dazu passen, dass auch im Haus kein Geld entwendet wurde. Allerdings hatte er aber auch in Vernehmungen geweint und sein Ruf war einfach völlig zerstört, auch wenn er nie offiziell als Täter bezeichnet wurde.

Vielleicht waren mehrere Leute aus dem Dorf involviert und der Lorenz S. hat sie gewürgt, sich gestritten und dann ist das ganze eskaliert. Vielleicht waren die Täter Personen, die er decken musste, weil er sie nicht verraten wollte, weil sie aus engerem Kreise waren ?!



Gästebucheintrag von _Franzman am 11.12.2017; 14:52:31 Uhr

HK

Auslöser der Tat:
Was war der Auslöser für diese Tat? War es Rache, Habgier, verschmähte Liebe, eine politische Sache? Man weiss es nicht. Durch die damaligen Ermittlungspannen konnte die Tat damals nicht und daher auch später nicht zu keiner Zeit mehr aufgeklärt werden. Nur durch einen Zufall, z.B.Niederschriften durch den Täter(n) wäre die Tat noch zu erklären. Das bei den neuzeitlichen Aktenstudien durch die Polizeischüler etwas übersehen wurde ist nicht anzunehmen. Da auch Akten in Neuburg/Donau in den Kriegswirren verbrannt sind, könnten oder sind sogar wichtige Hinweise verloren gegangen.
Fairness halber sollte man jetzt im nach hinein keinen der damals "Verdächtigen" der Tat beschuldigen. Die jetzt noch lebenden Hinterbliebenen können nichts für das damalige Geschehen. Sollten diese noch ein Geständnis vom Täter in den Händen halten, so mein persönlicher Rat, gebt es nicht frei. Ansonsten wird auf dieser Familie ewig ein Makel haften bleiben.
Und so ist es für unsereins interessant, weiterhin nach Gründen zu dieser Tat zu suchen.Lasst eurer Fantasie freien Lauf!



Gästebucheintrag von _wueba am 11.12.2017; 08:36:07 Uhr

"Die Lerchenstimme"

Gratulation zu dieser akribisch geführten Seite! Ich befasse mich ebenfalls schon länger mit HK. Deshalb würde mich interessieren, was die Kriminologen hier vom Roman "Die Lerchenstimme" halten. Wer kennt das Buch?



Gästebucheintrag von _Franzman am 17.09.2017; 19:54:32 Uhr

HK

Mich lässt die Geschichte mit dem Tod des Karl Gabriel auf dem Schlachtfeld nicht los.Die widersprüchlichen Aussagen der zwei Kameraden lassen mich an der Glaubwürdigkeit der Beiden zweifeln!bei der 1. Aussage: Eindeutig den Toten als K.Gabriel indentifiziert. Bei einer erneuten späteren Vernehmung war die Rede von einem "entstelltem" Gesicht auf das sich nur einer der Beiden erinnern konnte. Ist schon merkwürdig.Warum kann es nicht sein, dass Eser nicht doch die Wahrheit gesagt hat und in Russischer Gefangenschaft einen "bayrisch" sprechenden Offizier gesprochen hat. (Wurde in späterer Zeit überhaupt der Versuch gemacht, in den Sowjetischen Archiven nach zu forschen, ob ein Offizier (Gabriel)dort aufgeführt ist.Auch Eser und die Krankenschwester, welche durch K.Gabriel entlassen wurden, müssten dort gelistet sein.Dass Eser seine Aussage gegenüber dem Staatsanwalt Popp widerrief ist allzu verständlich.Wie will er bei Androhung von Untersuchungshaft oder sogar von Gefängnis beweisen,K.Gabriel wirklich in Russland im Kriegsgefangenenlager getroffen zu haben.Hier hat Gabriel wahrscheinlich als Dolmetscher gearbeitet.Warum hat Staatsanwalt Popp Eser nicht nach dem Namen e.c.t der mitentlassenen Krankenschwester und dem genauem Entlassungsdatum gefragt?
Die zwei sächsisch sprechenden Männer könnten von Gabriel in der Kriegsgefangenschaft angeheuert worden sein. Von ihnen könnten die zwei Mulden im Heu stammen. Gabriel machte "Aussendienst" und hat sich mit Viktoria Gruber vor der Kirche getroffen.(durch Bart und Kleidung nicht von Ortsansässigen als K.Gabriel zu erkennen) Nachdem er als Vater des kleinen Josef nicht in Betracht kam, auch bei Cillie war er, durch den Beischlaf mit ihrem Vater, sicher, nicht der Vater zu sein. Hat die Ehefrau von A.Gruber die 13 000 Mark abgeholt, um sich das Schweigen von K.Gabriel zu erkaufen? Wo ist das Geld geblieben? Hat die Tat etwas mit dem Hochzeitstag der Gabriel's (3.April) zu tun?
Haben die sächsisch sprechenden Männer die Tat im Auftrag von Gabriel begangen?
Auch August Hueber hat auf den Weg zu seiner Jagdhütte Wahrnehmungen in Hinterkaifeck gemacht. Dieser Mord war doch in aller Munde. In den Frühen 50er Jahren wurde sein Name von der Kripo ermittelt.Frage: Warum hat er nicht gleich nach dem Bekanntwerden seine Be-obachtungen der Kripo mit-geteilt?
Oder Ernst Friedrich Mehnert. Was haben er und die zwei Feldwebel auf dem Hof wirklich gewollt?
Und es könnten noch Andere als Täter in Frage kommen, z.B.Josef Bärtl zur Tatzeit 25 Jahre alt oder Adolf Gump z.T.33 J.alt u.s.w.
Eine weitere Frage wäre, ist bei der Milchannahmestelle nicht aufgefallen, dass keine Milch mehr abgeliefert wurde? Hiermit wäre der Tatzeitpunkt eingegrenzt worden!



Gästebucheintrag von _Gast am 31.08.2017; 20:34:36 Uhr

Hinterkaifeck Mord

Zunächst: Tolle HP, Danke an die Betreiber.
Zur Frage: Wer koennte es gewesen sein? Auch mein "Favorit" bisher - weil es mit am überzeugendsten scheint, Lorenz Schlittenbauer. Insbesondere ein Zitat von P. Leuschner "Der Mordfall Hinterkaifeck" macht mich stutzig, ich zitiere: "Hat man denn schon die Tatwaffe gefunden?" unterbricht Reingruber [einer der ermittelnden Kommissare] die Stille. Ohne einen Ton zusagen [!!!] geht Schlittenbauer in den Stall hinüber und holt einen an der Wand lehnenden Kreuzpickel" (Zit. ebd., S. 42 Mitte).
Allein hier stellen sich einem mehrere Fragen:
1. Warum reagiert scheinbar kein ermittelnder Kollege auf die Frage nach der Tatwaffe, warum nur LS?
2. Richtete Reingruber die Frage allgemein in die damalige Runde der Anwesenden oder explizit an die ermittelnden Kollegen?
3. Wusste LS und damit die Anwesenden schon, dass die Tatwaffe gefunden war?
4. Wenn ja, wieso wusste ein zumindest Tatverdächtiger davon? (Kripo-Wissen!).

Ansonsten: nach Lektüre von Leuschner stellen sich mir mehr Fragen als vorher.



Gästebucheintrag von _Juana am 26.08.2017; 19:28:55 Uhr

Danke!

Ich habe hier kurz innegehalten, um allen, welche in dieser Sache recherchiert und gegrübelt, sich die Nächte um die Ohren geschlagen und Detektiv gespielt haben, einmal Danke zu sagen. Ich finde es großartig, was Ihr hier tut. Die Fakten zusammen zu tragen, in Archiven zu stöbern und in übersichtlicher Form zu dokumentieren, erfordern nicht nur Leidenschaft, sondern auch fundiertes kriminalistisches und forensisches Wissen. Dass so viele Laien an Euren Studien teilhaben, kommt nicht zuletzt deshalb nicht von ungefähr. Danke für Eure großartige Arbeit! Ich hoffe und wünsche mir vor allem für Euch, dass irgendwann einmal etwas Licht in diesen Kriminalfall kommt.



Gästebucheintrag von _Hennes am 24.08.2017; 08:01:03 Uhr

Motiv und Möglichkeit

Aufgrund des Ausmaßes der Tat ist davon auszugehen, dass eine Einzeltäterschaft mit höchster Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.
Die Tat ist nicht in Affekthandlung vollzogen worden sondern war seit geraumer Zeit gedanklich gefasst und wurde somit geplant in die Wege geleitet.
Das Motiv ist nicht in emotionalen Beweggründen zu suchen, sondern basierte auf Zugzwängen, denen rein monetäre und wirtschaftliche Gedanken und Überzeugungen zugrunde lagen.
Aus diesen Erkenntnissen heraus wird deutlich, dass meine Version des Geschehens nicht die Täterschaft des Lorenz Schlittenbauer zum Inhalt haben kann. Nach Abwägung aller verzeichneten Fakten drängt sich mir förmlich auf, dass seine Täterschaft, würde man sie in die heute bekannten Tatumstände „einflechten“, höchst unwahrscheinlich, ja sogar unrealistisch erscheint.
Jedem, der Interesse verspürt, sich einmal an „seine Version“ der ganzen Begebenheit zu wagen, empfehle ich dringend das Studium zweier „Fälle“:
Erstens dem realen Mordfall „Brieger“, geschehen in der Eifel, erst vor einigen Jahren landgerichtlich abgeschlossen (Freispruch; Mord-Beweis konnte nicht mehr geführt werden; bezüglich des Vorwurfes des Totschlages war Verjährung eingetreten, ereignete sich in den frühen 80er-Jahren im Umfeld eines familiären Landwirtschaftsbetriebes).
Zweitens einem filmischen Verbrechen, dem österreichischen Spielfilm von Stefan Ruzowitzky: „Die Siebtelbauern“, spielt auf einem abseits gelegenen Hof im Österreich der Zwanziger Jahre. Die Story ist selbstverständlich fiktiv. Ruzowitzky zeichnet jedoch sehr gut das Folgegeschehen rund um eine außergewöhnliche Erbsache, von der die „Etablierten“ im Dorf überzeugt sind: „Was nicht sein kann, DARF auch nicht sein!“ … so kommt es zum Äußersten!…
Ich werde mich dieser Tage mal im Forum anmelden. Bin sehr interessiert an einem regen Austausch und an allen Gedanken rund um denkbare Lösungsansätze.





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Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.

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Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.

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